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  • Am Ereignishorizont neuer Kunstformen von Hofstetter Kurt und ein Spaziergang durch das Theoriengelände mit Bazon Brock

    SOIREE adk_san No. 14  

    mit Hofstetter Kurt (Wien) und Bazon Brock (Berlin)

    Mi. 1. Juli 2026 | 19:00 Uhr  
    GRÜNER SALON / Literaturhaus Halle 

    Moderation: Wolf-Guenter Thiel

    Bild: (c) Barbara Doser 

     

    Hofstetter Kurt ist ein international bekannter Künstler, Komponist und Forscher aus Wien und stellt an diesem Abend sein komplexes künstlerisches Werk in einer Lecture Performance vor.

    Im Gespräch ist er dabei mit dem Philosophen, Kunsttheoretiker und Aktionskünstler Bazon Brock, dem ehemaligen Betreiber der Denkerei mit dem „Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen“ aus Berlin.

    Die Veranstaltung im findet in Zusammenarbeit mit der Denkerei Berlin und der Old School ICA Havelberg statt.  

    Bild: (c) Barbara Doser

     

     

  • Bibliomania. Sonderausstellung mit Sachsen-Anhalts Künstlerbüchern

    Die Sonderausstellung „Bibliomania – Sachsen-Anhalts Künstlerbücher“ lädt vom 12. Juni und bis 9. August zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die Welt der Künstlerbücher ein. Zur Ausstellungseröffnung wird am 12. Juni um 18 Uhr in die Museen im Schloss Köthen eingeladen. Gezeigt wird die beeindruckende Vielfalt eines Mediums, das als Träger von Information und als frei gestaltetes Kunstwerk gelesen werden kann: von experimentellen Objekten über konzeptuelle Meta-Bücher bis hin zu aufwendig illustrierten Werken.

    Ein Fokus liegt dabei auf Künstlerbüchern aus der DDR und der Wendezeit sowie auf Bezügen zur Kulturgeschichte Sachsen-Anhalts und den Kunsthochschulen in Halle und Leipzig. Die Schau eröffnet unterschiedliche Perspektiven: eine Einführung in das Genre des Künstlerbuchs, Einblicke in thematische Schwerpunkte und das Prinzip des Sammelns sowie die „Anatomie“ des Buches mit seinen materiellen und gestalterischen Eigenschaften. Im Mittelpunkt steht die seit 1992 aufgebaute Künstlerbuch-Kollektion der Anhaltischen Landesbücherei Dessau, die an die große Tradition historischer Buchkunst anknüpft und seit 1997 als Landessammlung erweitert wird. Ein Begleitprogramm zur Schau mit Künstlergesprächen und Ferienangeboten macht Buchkunst lebendig.

    Die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt ist an dieser Ausstellung mit Almanachen beteiligt. Alle Almanache befinden sich in der Landessammlung, der Künstlerbuch-Kollektion der Anhaltischen Landesbücherei Dessau.

  • SOIREE – „Cirrus und Zikaden“ mit Korvin Reich & C. René Hirschfeld

    SOIREE adk_san  
    „Cirrus und Zikaden“
    mit Korvin Reich & C. René Hirschfeld

    Mi, 29. April 2026 | 19:00 Uhr  
    im Literaturhaus Halle 

    Moderation: André Schinkel

    „Cirrus – Federwolken“ ist ein lyrischer Kurzprosatext von Korvin Reich, gesetzt für Sprecher und Inside-Klavier von C. René Hirschfeld. Von einer „Vertonung“ indes kann nicht gesprochen werden. Es ist eher ein „In-den-Raum-Bringen“ des Textes durch meist ostinate, sich allmählich verändernde, den Text in seiner Semantik wie seinem eigenen Rhythmus tragende Klänge, Impulse und Flächen. Hirschfelds akusmatische Klanginstallation „Zikaden“ ist ein großer Gesang, der aus der zyklischen Bewegung von verwandten Strukturen einen Klangstrom des „inneren Tanzes“ bzw. des Tanzes als Sinnbild vom ewigen rhythmischen Prinzip des Entstehens und Vergehens entwickelt.

    Der Lyriker und Zeichner Korvin Reich und der Komponist C. René Hirschfeld geben mit einer gemeinsamen Live-Aufführung von „Cirrus – Federwolken“ sowie mit der Klanginstallation „Zikaden“ Einblicke in ihr vielfältiges Schaffen – umrahmt von einer Präsentation grafischer Werke Reichs und einem gemeinsamen Werkstattgespräch. 

    Beide Künstler leben in Wernigerode und stellen sich an diesem Abend – moderiert von André Schinkel als Redakteur der Literaturzeitschrift „Ort der Augen“ – als neue korrespondierende Mitglieder der Akademie vor

    Die Reihe SOIREE ADK verbindet Diskurse und Künstlergespräche mit Aufführen, Aktionen und Geselligkeit. Ein fortlaufender Schwerpunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der Moderne als Maßstab für das Kunstschaffen der Gegenwart. 

  • WAS MAN VON HIER AUS ZEICHNEN KANN Peter Merkel

    Ausstellung zeitgenössischer Kunst in der Galerie auf Schloß Kannawurf
     
    VERNISSAGE am Sonntag, 12. April 2026, 15:00 Uhr

    Zur Eröffnung spricht Rüdiger Giebler aus Halle.
     
    Die Landschaftszeichnungen von Peter Merkel sind genaueste Beobachtungen der unmittelbaren Umgebung seines Mecklenburger Ateliers. Der Arbeitsplatz selber und der Blick aus dem Atelierfenster genügten für ein künstlerisches Leben und Werk. Ein Drehstuhl, ein Ofen, die Arbeitslampe, oder die Maulwurfshügel vor dem Fenster, die Badewanne im Freien umgeben von Margeriten vor der weiten Landschaft Mecklenburgs wurden zu Anlassen für zeichnerische Meditationen. Peter Merkel fand tiefen Sinn darin, jedem Diskurs den Rücken zu kehren, und seine ganze Aufmerksamkeit Wesentlicherem zu widmen.
     
    Peter Merkel
     
    1958 in Meiningen geboren
    1978-80 Studium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein, Gefäßgestaltung
    1981-87 Studium ebenda Grafik/Malerei
    1987-89 freiberuflich tätig in Halle, druckgrafisches Atelier
    1989 Umzug nach Berlin
    1994-95 Professorenvertretung an der Fachhochschule Anhalt. Bauhaus Dessau
    2004 Umzug nach Zierstorf, Mecklenburg, seitdem tätig als Zeichner und Grafiker
    2021 verstorben
     
    Schloß Kannawurf – Künstlerhaus Thüringen e.V.

    Schloßplan 1, 06578 Kindelbrück
    https://kuenstlerhaus-thueringen.de/

     
  • „manifestieren & weitergehen“ – Installationen, Monotypien & Objekte von Franziska Seifert

    „manifestieren & weitergehen“ – Installationen, Monotypien & Objekte von Franziska Seifert

    Vernissage im Kunsthaus Salzwedel 

    Donnerstag, 09. April 2026 16:00 – 17:00 Uhr  

    Einführung: Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Wolf Günter Thiel 
    Die Eröffnung wird die Vibrafonistin Els Vandeweyer in ihrer speziell perkussiven Art musikalisch begleiten.
     
     

    Die in Hamburg lebende Bildhauerin Franziska Seifert arbeitet in ihrem Atelier in Hamburg-Wilhelmsburg vorrangig mit Stein, aber auch mit Holz. Von der Zeichnung kommend ist die Arbeit bis heute stets von großformatigen mehrfarbigen Monotypien begleitet. Längere Arbeitsaufenthalte in Asien und Ozeanien prägen die Körperlichkeit der Skulpturen. 

    Das Werk von Bildhauerin Franziska Seifert hat viele Gesichter, so zahlreich, wie die Möglichkeiten, die sie sucht und findet, Materialien unterschiedlichster Herkunft zusammenzusetzen, freizulegen, zu bearbeiten, zu formen. Aus einer an den Strand getriebenen Bambuswurzel, dem besonderen Stamm eines Baumes, Würgefeigen oder Palmhaar entstehen unter der Hand der Bildhauerin Holzskulpturen. Die „filigranen, ursprachlichen und lebensnahen Geschöpfe“ sind Ausdruck der fortlaufenden Auseinandersetzung mit Abbildungstechniken aus aller Welt. Vor allem ihre Aufenthalte in Asien, vielfach Indonesien, führten Franziska Seifert zum ältesten Ausgangsmaterial der Bildhauerei, dem Holz. Demgegenüber stehen massive, lichte und sinnliche Steinkörper: Skulpturen aus Stein. Steine von überall her finden den Weg in ihr Atelier – Sandstein aus ihrer Heimat, Alabaster aus der Toskana, Dolomit und Muschelkalk aus den Alpen, Springstone und Opale aus Namibia, Jademarmor aus Ostasien und viele mehr. Als Vorarbeiten mit einem ganz eigenen, inhaltlichen und grafischen Charakter zeichnet und druckt die Künstlerin Monotypien, die in einem natürlich fließenden Übergang ebenso zu ihrem künstlerischen Oeuvre gehören. In ihrem Schaffensprozess ist Franziska Seifert frei. Er beginnt mit der Auswahl des Materials, gefolgt von einem steten fiktiven inneren Dialog mit demselben. Es spielt als Ausgangspunkt eine besondere Rolle – in seiner Form aber auch in seiner kulturellen und spirituellen Bedeutung. So bearbeitet sie z.B. Holz in einer für westliche Bildhauer:innen ungewohnten Weise nach historischen und traditionellen Holzbearbeitungstechniken von indonesischen Handwerker:innen der Insel Bali. Die Techniken prägen ihre Werke und werden zugleich Träger von vernakularem – an seinem Entstehungsort gewachsenem – Wissen.

    Franziska Seifert engagiert sich in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit den Bildhauern Monika und Klaus Müller-Klug um den Erhalt des Skulpturengartens Damnatz an der Elbe. Sie unterstützt die Umsetzung von Projekten der bildenden Kunst in Hamburg und bemüht sich mit regelmäßigen Werkschauen um die Aufwertung des Standortes Wilhelmsburg.

    (Quellen: Wolf Guenter Thiel: „Franziska Seifert – Skulptur als souveräne Geste“ in „Fair – Magazin für Kunst“, Ausgabe 02 | 2025, S. 20 ff. und www.bildhauerin-franziska- seifert.de)

    csm F.SeifertTREIBGUT Bambuswurzel Puppenbeine 2025 Laenge ca. 72 cm 1 ce416da48c

    Franziska Seifert, TREIBGUT, Bambuswurzel,Puppenbeine, 2025, Länge ca. 72 cm

     
  • Kunstmuseum Magdeburg – Besuch der Ausstellung HERAUSGEFORDERTE GEMEINSCHAFT

    Führung durch die Ausstellung

    Im Jahr 2025 feierte das KUNSTMUSEUM MAGDEBURG Kloster unser Lieben Frauen sein 50-jähriges Bestehen mit der Ausstellung HERAUSGEFORDERTE GEMEINSCHAFT.

     

    Prof. Annegret Laabs, Direktorin des Museums führte Mitglieder unserer Akademie durch die Ausstellung, in der ein komplexer Blick in die Sammlung des Museums möglich wird. Viele Arbeiten werden erstmals öffentlich gezeigt. Die Intention der Ausstellung und die Qualitäten der Arbeiten wurden im gemeinsamen Gespräch sehr anschaulich.

     

    Die Architektur des Museums mit seiner Konzeption und Entstehungsgeschichte wird uns bei dem Rundgang näher gebracht.

     

    © wieland krause

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  • Punkt zu Punkt – Ateliereröffnung & Ausstellungsaktion

    Punkt zu Punkt – Ateliereröffnung & Ausstellungsaktion

    Ausstellungsaktion zur ATELIERERÖFFNUNG

    • KLEINE ARBEIT BRINGEN
    • AUFHÄNGEN 
    • INS GESPRÄCH KOMMEN 

    Fr  9. Jan 2026 von 16 – 19 Uhr ( Bilder bringen )
    Sa / So 10.Jan – 11.Jan von 14 – 17 Uhr ( Ausstellung geöffnet ) 

     

    Emmanuel Schulze | Ruth Wadenpohl

    Merseburger Str. 120 in Halle (Saale)

    Flyer P to P b

     

     © wieland krause

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  • Die wichtigste Silbe im Wort Malerei ist „Mal“ – Künstlergespräch mit Christoph Liedtke

    Die wichtigste Silbe im Wort Malerei ist „Mal“ – Künstlergespräch mit Christoph Liedtke

    Der Maler und Lyriker Christoph Liedtke zeigt in der Galerie Paul Scherzer derzeit in Halle neuste malerische und plastische Arbeiten. In einem Künstlergespräch spricht er über die aktuelle Ausstellung, seine Themen, Inspirationen und künstlerischen Prozesse. 

     

     

    „Gen Genungagap“ – so betitelst Du ein fünfteiliges größeres Werk in deiner neuen Ausstellung. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff ?

    Das Wort kommt aus dem Altnordischen und heißt so viel wie Weltrand oder Weltklippe. Das englische Wort ‚gap‘ ist darin enthalten – die Kluft. Ich bin auf das Wort im neuen Lyrikband von Wilhelm Bartsch gestoßen, mit dem ich mich auseinandergesetzt habe. Der Band heißt „Hohe See und niemands Land“ – da geht es um ein Bilanzziehen, um Auseinandersetzung mit Katastrophen, die uns als Menschheit betreffen. Es geht um Existenzielles, um Abenteuer, um das lyrische Ich in der Welt. Es war ein größeres Projekt, woran ich ein ganzes Jahr gearbeitet habe.

    Dieses Werk ist, wenn man das so sagen kann, das einzige „abstrakte“ in der Ausstellung..

    Ja – bei allen anderen ausgestellten Bildern hatte ich den Ansatz, mich nicht zu verwehren gegen die Figur. Ich hatte Lust die Figur wieder zuzulassen, das betrifft auch die ausgestellten Skuplturen.

    Fällt es dir leichter in der Skulptur figürlich zu arbeiten als im Bild ?

    Am Anfang hatte ich einfach Figur gemacht aus meiner Vorstellung heraus über Figur. Dann hatte sich das aufgelöst, im Studium und innerhalb meiner Geschichte von Auseinandersetzung mit Kunst. Man hat also die Landschaft kennengelernt, hat Natur kennengelernt. Ich hatte eine Phase, wo ich nur Prozesse und Materialitäten spüren wollte. Und dann – aus dem Material heraus, mit dem man gearbeitet hat wieder zurück zur Figur zu kommen, ist etwas anderes, weil es die ganze Welt einschließt, die dann in der Figur enthalten ist. Das Gesicht ist dann nicht einfach das Gesicht, sondern auch alles was das Gesicht geprägt hat – und dadurch öffnet es sich wieder. Für mich ist es jetzt einfacher, wieder Menschenbilder zu machen.

    In einem zentralen Bild Deiner Ausstellung- ist ein apokalyptischer Reiter dargestellt. Ist das dann die Figurwerdung der Katastrophe ?

    Ja. Mich interessiert die Katastrophe in der Malerei als Bildapekt. Die Katastrophe ist etwas, was der Malerei inhärent ist. Hier kommt sie ganz konkret auch als Bildmotiv vor. Inhalt und Form fließen da für mich zusammen, Das Bild heißt „Triumph des Todes“ und bezieht sich auf ein mittelalterliches Fresco in Palermo, das auch schon von der amerikanischen Künstlerin Cecily Brown interpretiert wurde. Ich habe das Fresco noch einmal interpretiert – der Tod als zeitloses und immer aktuelles Thema.

    Man kann das Bild sofort dechiffrieren, erkennt biblische Motive, erkennt die Apokalypse als Thema, obwohl es auch unschuldig daherkommt, nicht düster, fast poppig.

    Ja, der Tod ist auch ein süßer Tod, der lächelt.und er sieht nicht so aus als ob man davor Angst haben müsste

    Trotzdem liegt auch ein Schrecken in dem Bild, die Menschenleiber am Boden…

    Ja, der altbekannte Schrecken, der wiederkommt.

    In deiner Ausstellung hast Du Plastiken integriert, eine davon ebenfalls mit deutlich religiösem Bezug – Erlebst Du die gleiche Spannung zwischen Figuration und Abstraktion auch, wenn Du plastisch arbeitest?

    Ja, das Formlose ist für mich das, woraus alle Formen geboren werden, Alle Formen kommen aus dem Formlosen – ein Geburtsnarrativ, und da sind wir bei der Mutter, der formlosen Madonna. Das Mütterliche als Myterium – wie aus dem Tod das Leben kommt. Nietzsche sagt auch: Das Leben ist eine Sonderform des Todes.

    Christoph Liedtke - Gen Ginnungagap - Polyptichon

    Noch mal zurück zum fünfteiligen Werk „gen genungagap“ Ist das ein geschlossenes Werk für Dich oder eine Serie? Man kann die einzelnen Bilder ja auch autonom betrachten, was funktioniert.

    Ja, es war ein Gedanke, dass die einzelnen Segmente für sich abgeschlossen und vollkommen sind, und es als ganzes aber auch funktioniert – vielleicht wie ein Sonett. Es hat etwas mit Rhythmus und innerer Ordnung zu tun.

    Du hast Deine Ausstellung betitelt mit „Das Mal“. Was verbindest Du mit dieser Wortsetzung?

    Die wichtigste Silbe im Wort Malerei ist „mal“. Jeder andere Künstler könnte seine Ausstellung auch so nennen. Das Mal als eine Spur, die immer auf meine Körperlichkeit hinweist, die Spur des Leides, der Körperlichkeit, die sich in den Bildern fortsetzt. Es operiert unterhalb vom Zeichen, es ist abstrakt er als das Zeichen, Man kann auch sagen alle Engramme, Gedächtnisspuren, alles was eingeschrieben ist auch Traumata, sind Male. Und das was Du tust in der Kunst, kommt aus der inneren Notwendigkeit heraus, Es gibt ein Muss in der Welt, was Dich zu dieser Wand führt. Deshalb ist Kunst immer auch ein Akt des Leidausgleichens.

     

    Das Gepräch führte jörg Wunderlich 

     

    Das Mal web klein

    Christoph Liedtke „Das Mal“

    Ausstellung
    14. November – 20.Dezember 2025

    Galerie Paul Scherzer

    Julius-Ebeling-Straße 1 A
    06112 Halle (Saale)
    Tel: 08072 0082022

     

     

     

  • Früher war mehr Zukunft. Das Verdener Schaffen des Korvin Reich

    Personalausstellung „Früher war mehr Zukunft“
     – Das Verdener Schaffen des Korvin Reich –

    Historisches Museum Domherrenhaus Verden
    Untere Str. 13, 27283 Verden
    11.10. bis 30.11.2025

     
     
    Gezeigt wird eine Auswahl gegenständlicher Arbeiten, die sich mit kollektiven Erinnerungs-Urbildern beschäftigen und sich auf diesen niedersächsischen Landstrich beziehen. 

  • ZWISCHEN WELTEN Klaviermatinee mit Joshua Rupley

    Konzertmatinee

    mit Werken von Schubert, Liszt und C. René Hirschfeld

    Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode

    Sonntag, 9. November 11 Uhr

  • EXPRESSIONIST ARTILLERIST Theaterperformance über Franz Richard Behrens

    URAUFFÜHRUNG

    EXPRESSIONIST ARTILLERIST 
    oder meine beste Freundin Hamlet

    Eine Theater- und Musikperformance über den Dichter Franz Richard Behrens

    WUK THEATER QUARTIER HALLE
    Uraufführung: 7. November 2025, 20.30 Uhr

    Weitere Vorstellungen in Halle:
    Sa. 8.11.25, 20.30 Uhr
    So. 9.11.25, 18 Uhr
    Do. 20.11.25
    Fr. 21.11.25, jeweils 20.30 Uhr

    Franz Richard Behrens – Dichter, Soldat, Drehbuchautor, Jazz-, Kino- und Fußballjournalist. 1895 geboren in Brachwitz bei Halle Saale. Bereits als junger Mann schrieb er sich in die vorderste Avantgarde der modernen Lyrik. 

    Der Redakteur der Expressionisten-Zeitschrift „Der Sturm“ war vier Jahre im ersten Weltkrieg Soldat. Eine erschütternde, das ganze Leben prägende Erfahrung, welche er in konstruktivistischen Gedichten und Prosatexten spiegelte. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts führte er in Berlin ein Leben als Künstler-Bohemien. Der „Expressionist Artillerist“ schrieb in der großen Ära des Stummfilms zahlreiche Drehbücher. Sein berühmtester Coup war der Film „Hamlet“ mit der dänischen Schauspielerin Asta Nielsen in der Hauptrolle. Der Film wird heute als einer der ersten feministischen Kinofilme gesehen. Behrens entwickelte das Drehbuch nicht anhand Shakespeares Drama, sondern ging in freier Autorschaft auf einen norwegischen Mythos zurück, wonach Hamlet eine Frau gewesen sei. Ab 1933 verschwindet die Spur Franz Richards, es gibt keine Dokumente. In der Nachkriegszeit arbeitet er als Journalist. 1961 wird er von der Berliner Mauer eingeschlossen. Verarmt und fast erblindet stirbt Behrens 1977 in der DDR, in Berlin im Prenzlauer Berg – fast vergessen. Behrens inspiriert. Wir lassen uns inspirieren – von seiner Kunst, von seinen Lebensspuren. Wir stürzen uns in seine Textmaschinen und bahnen uns einen Weg aus Schauspiel, freien Lyrik-Performances, Soundscapes und musikalischen Kompositionen – eine Theater- und Musikperformance.

    Regie, Konzept, Bühne, Kostüme: Silvio Beck
    Schauspiel, Live-Musik, Sound, Performance: Astrid Kohlhoff
    Komposition, Live-Musik, Sound, Performance: Alexander Ernst
    Outside-Eye: Andreas Sauter

    WUK THEATER QUARTIER HALLE
    Uraufführung/Premiere: Fr., 7.11.25, 20.30 Uhr
    Weitere Vorstellungen: Sa., 8.11.25, 20.30 Uhr, So., 9.11.25, 18 Uhr / Do., 20.11.25 und am Fr.21.11.25, jeweils 20.30 Uhr
    Karten unter: https://www.wuk-theater.de/programm/karten/

    THEATER UNTERM DACH BERLIN (in der Spielstätte WABE)
    Fr. 19.12.2025, Sa. 20.12.2025, So. 21.12.2025, jeweils 20 Uhr

    Eine Produktion von Theater AGGREGATE
    Gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Halle

    www.theater-aggregate.de

     

  • Das Huysburgherbar vom Mönch Medarclus 1631

    Ausstellung von Olaf Wegewitz

    28. Oktober 2025 – 6. Januar 2026

    Benediktinerkloster Huysburg
    38838 Huy OT Dingelstedt
    Telefon (039425) 961-0

     

     

  • Ausstellung „DAS MAL“ von Christoph Liedtke in der Galerie Paul Scherzer

    Ausstellung
    14. November – 20.Dezember 2025

    Galerie Paul Scherzer

    Julius-Ebeling-Straße 1 A
    06112 Halle (Saale)
    Tel: 08072 0082022

     

    Christoph Liedtke zeigt in der Einzelausstellung DAS MAL neue Werke, dararunter auch das fünfteilige Polyptychon „Gen Ginnungagap“ – eine malerische Reise zum Rand der Welt mit eingewobenen Zitaten des Hallenser Dichters Wilhelm Bartsch aus seinem Gedichtband „Hohe See und niemands Land“.

     

    Christoph Liedtke thematisiert und hinterfragt in dieser Ausstellung, wie auch in seiner Malerei den Begriff „Mal“, als das intrinsische Element im Akt des Malens. Eine farbige Spur, eine Fährte aus dem Akt einer notwendigen Bewegung des Subjekts in seiner Gegenwart.

    Was unterscheidet das Gemälde vom Bild?

    VERNISSAGE
    Die Ausstellung eröffnet am 14.11. um 19.00 Uhr
    mit einer Lyrikperformance von Kristina Buketova und Christoph Liedtke.


    Galerie Paul Scherzer

    Julius-Ebeling-Straße 1 A
    06112 Halle (Saale)
    Tel: 08072 0082022

  • HERAUSGEFORDERTE GEMEINSCHAFT – Kunstmuseum Magdeburg

    Jubiläumsausstellung
    14. Juni – 19. Oktober 2025
    VERLÄNGERT BIS 11. 1. 2026

    Kunstmuseum Magdeburg
    Regierungsstr. 4-6
    39104 Magdeburg

    Im Jahr 2025 feiert das Kunstmuseum Magdeburg Kloster unser Lieben Frauen sein 50-jähriges Bestehen: ein halbes Jahrhundert künstlerische Auseinandersetzung, gesellschaftliche Reflexion und kultureller Wandel. Seit seiner Gründung widmet sich das Museum der Gegenwartskunst – damals wie heute. Von der staatlich gelenkten DDR-Kunstpolitik über die Aufbruchsstimmung der Demokratiebewegung 1989 bis zur internationalen Öffnung der letzten Jahrzehnte erzählt das Haus von einem kontinuierlichen Wandel.

    Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Sammlung wider: Viele Werke entstanden im Spannungsfeld gesellschaftlicher Umbrüche. Sie zeugen von Nähe und Distanz, von Abgrenzung und Gemeinschaft als etwas Fragilem und immer wieder Herausgeforderten. Unter dem Titel Herausgeforderte Gemeinschaft vereint die Jubiläumsausstellung Kunstwerke, die Eigenwilligkeit, Widerspruch und gesellschaftliche Vielstimmigkeit sichtbar machen. Zentrale Werke aus der Sammlung treten in einen Dialog mit Gegenwartspositionen, die für diese Ausstellung teilweise neu entstanden sind.

    In diesem Zusammenspiel gehen sie der Komplexität der Gemeinschaft nach und regen dazu an, über historische und gegenwärtige Formen des Miteinanders nachzudenken. Gemeinschaft ist nie selbstverständlich und muss immer wieder neu ausgehandelt werden. Die Kunstwerke machen Ambivalenzen sichtbar, stellen gewohnte Denkmuster infrage und loten die Grenzen zwischen individueller und kollektiver Erinnerung aus.

    Auf der gesamten Ausstellungsfläche des Museums zeigt HERAUSGEFORDERTE GEMEINSCHAFT ein vielschichtiges Panorama aus Malerei, Fotografie, Videoarbeiten, Installationen, Grafik und Skulptur. Die Ausstellung spannt dabei einen Bogen über fünf Jahrzehnte: von künstlerischen Praktiken des 20. Jahrhunderts über die gesellschaftlichen Umbrüche nach 1989 bis hin zu heutigen Formen des Zusammenlebens. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Gemeinschaft und Miteinander – und auch die Rolle, die jede*r Einzelne darin spielt.

    Künstler*innen aus der Sammlung: Özlem Altın, Giovanni Anselmo, Johanna Bartl, Horst Bartnig, Christian Boltanski, Sergey Bratkov, Peter Bräuning/Grit Bümann/Ansgar Frerich, Heinz Breloh, Joachim Brohm, Ernesto Burgos, Anthony Caro, Lawrence Carroll, Enrico Castellani, William Christenberry, Johan Creten, Hartwig Ebersbach, Jonas Englert, Brian Eno, Ruth Francken, Nan Goldin, Monika Huber, Leiko Ikemura, Sanja Iveković, Sven Johne, Rashid Johnson, Annika Kahrs, Koji Kamoji, Jens Klein, Jannis Kounellis, Wieland Krause, Lore Krüger, Hans-Wulf Kunze, Rolf Lindemann, David Lynch, Christiane Möbus, Maurizio Nannucci, Norbert Prangenberg, Lucas Reiner, Raffael Rheinsberg, Xanti Schawinsky, Michael Schmidt, Baldur Schönfelder, Jochen Seidel, Christopher J. Smith, Hito Steyerl, Gabriele Stötzer, Werner Stötzer, Zandile Tshabalala, Max Uhlig, Olaf Wegewitz, Tobias Zielony, Gilberto Zorio
     
    Eingeladene Positionen von: Isaac Chong Wai, Itamar Gov, Marina Naprushkina, Diane Severin Nguyen, Elske Rosenfeld

    Ein Projekt im Zuge des Programms Herausgeforderte Gemeinschaft / Challenged Togetherness

    Text: Kunstmuseum Magdeburg

    In der Sammlung des Museums befinden sich auch Werke von Künstler*innen der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt.

     

    Öffnungszeiten:

    Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr
    Sonnabend und Sonntag 10 bis 18 Uhr
    montags geschlossen

     

     

  • PARNASS – Ausstellung und Performance von Kristina Buketova

    Vernissage

    19. Juli 2025
    15:00 Uhr

    Schloss Kannawurf 
    Künstlerhaus Thüringen e.V.
    Schlossplan 1
    99638 Kindelbrück OT Kannawurf

     

    Performance der Künstlerin
    am 19. Juli 2025
    15:00 Uhr

    Laufzeit der Ausstellung 

    29. 7. – 28. 9. 2025

    www.schloss-kannawurf.de

     

  • IN DEFENSE OF THE UNKNOWN // Bärbel Burck ∙ Nancy Jahns ∙ Ingrid Thiel

    Ausstellungseröffnung
    So, 13. Juli 2025
    11.30 Uhr-15.00 Uhr

    Künstlerhaus Ziegelhütte e.V.
    Kranichsteiner Str. 110
    64289 Darmstadt

    Bärbel Burck (Mannheim), Nancy Jahns (Brandenburg) und Ingrid Thiel (Brombachtal) zeigen Arbeiten in den Medien der Malerei, Zeichnung und Fotografie, sowie Objekte und Skulpturen. Gemeinsam ist den Arbeiten, dass sie den Entstehungsprozess deutlich sichtbar sein lassen. Die Autonomie der Bildmittel und ihrer Beziehungen zueinander fordern den Betrachter zu eigener schöpferischer Erkenntnis auf.

    Bärbel Burck zeigt in ihren Arbeiten assoziativ verbundene Wahrnehmungs- und Erinnerungsorte auf, die Gegenstand ihrer bildnerischen Forschung in Malerei und Zeichnung sind. Nancy Jahns untersucht in ihrer
    Herangehensweise Möglichkeiten perspektivischer Verschiebungen, findet und erfindet prüfende Blicke auf Gewohntes. Ingrid Thiel lädt den Betrachter zu Wahrnehmungsprozessen ein, in denen das Wechselspiel zwischen realer plastischer Form und gespiegelter Illusion im Mittelpunkt steht.
    Zur Eröffnung der Ausstellung IN DEFENSE OF THE UNKNOWN am Sonntag, 13. Juli 2025 um 11.30 Uhr spricht die Kunsthistorikerin Julia Hichi.

     
    Ausstellungsdauer
    13. Juli bis 09. August 2025
    Fr, Sa, So  15.00 bis 18.00 Uhr
     
    Fr, 25. Juli 2025 um 17.00 Uhr
    Lesung mit den Künstlerinnen

    Finissage:  Sa, 9. AUgust 2025 um 16.00 Uhr
     
     
     
      
  • „A.D.M.D.M.G.A.G.S.H.D.K.S.K.R.M.D.P.A.S.A.W.“ – Gastspiel der Stiftung Kunstfonds in Halle

    „A.D.M.D.M.G.A.G.S.H.D.K.S.K.R.M.D.P.A.S.A.W.“ – Gastspiel der Stiftung Kunstfonds in Halle

    Von Anfang April bis Mitte Mai war in Halle eine Ausstellung mit vornehmlich junger zeitgenössischer Kunst im bundesweiten Fokus zu sehen. Erstmals in Sachsen-Anhalt stellte die in Bonn ansässige Stiftung Kunstfonds Arbeiten aktueller Stipendiaten aus. Die in den Räumlichkeiten der Kunststiftung Sachsen-Anhalt realisierte Ausstellung entsprach in ihrer thematischen Breite und der Vielgestaltigkeit der eingesetzen Medien einer Übersichtsschau.

    Ein kuratorisches Team mit der Halleschen Künstlerin Christine Bergmann als Jurymitglied wählte dafür elf Positionen aus einem Pool mit mehr als 80 zuletzt mit einem Arbeitsstipendium geförderten Künstlerinnen und Künstler aus.

    Wer die Ausstellung erkunden wollte, betrat als erstes eine Installation von Anna Schimkat. Mit einer Reihe fiktiver Baustützen definierte die Künstlerin das Areal einer räumlichen Intervention. An den vertikalen Elementen angebrachte Druckschalter ermöglichten haptische Interaktion. Betätigte man die Schalter, ertönten getaktete akustische Signale, wie sie an Verkehrsampeln verwendet werden. Diese verdichteten sich je nach Anzahl der Aktivierungen zu einer anschwellenden und schließlich verstörenden Soundsequenz. Zu dieser überzeugenden Arbeit im visuellen Dialog standen einerseits die großformatigen, analog aufgenommenen fotografischen Abstraktionen von Andrea Gruetzner sowie auf der anderen Raumseite die Elemente einer Mixed Media Plastik aus Beton und Stahl von Marta Dyachenko.

    Auf diese urbanen Themensetzungen folgte eine weitere installative Arbeit – bestehend aus einer stufenweisen Anordnung verfremdeter Stuhlobjekte. Spielerisch bis ins Absurde getrieben dekonstruierte der in Bildhauer David Polzin hier anhand eines ikonischen Wohnasseccoires die modernen Erzählungen deutsch-deutscher Designgeschichte.

    Installation von David Polzin

    Der Bildhauer André Wischnewski war zum einen mit einer raumgreifenden Skulptur aus Metalldraht vertreten, zum anderen mit einer mehrteiligen Wandarbeit aus sich überlagernden Papierschnittresten fiktiver Comiczeitschriften. In beiden Arbeiten richtete sich der ästhetische Fokus auf eine Leere des Zwischenraums – entweder als dynamische Aktivierung oder wie im Fall der Papierarbeiten als statisch-konstruktiver Restbestand nach gewaltsamer Entfernung von „Inhalten“.

    Die Malerei von Ry Mordechay zeichnet sich durch ein beiläufig wirkendes Vokabular aus, das aus symbolhaften und flächigen Elementen sowie zeichnerischen Andeutungen besteht. In ihrer bildschirmhaften Objekthaftigkeit verwiesen die beiden in Halle gezeigten Arbeiten zudem auf zeitgenössische elektronische Medien.

    Mordechay

     

    Einen unbestreitbaren Mittel- und Höhepunkt der Ausstellung bildete schließlich die dreiflügelige Filminstallation „EXIT ATHENA“ von Selma Laura Köran. In dieser gemeinsam mit dem Museum Folkwang realisierten Produktion bezieht sich die Künstlerin auf „Hesiods“ Theogonie aus dem Jahr 700 v.Chr. Als Ausgangspunkt und Kontext ihrer opulent inszenierten Collage aus Real- und Animationsszenen setzte Köran ein fiktives letztes Kapitel des antiken Textes. In diesem gerät die Hierarchie der angestammten Götterwelt durch eine rebellische Athene in Bewegung. Neben aufwendig kostümierten Statisten, die auf den Tribünen eines Amphitheaters platziert sind, setzte die Künstlerin Stop-Motion-Szenen unter Verwendung von Knetmassen und Keramik ein. In der medialen Zusammenführung entstand ein ein persiflierender und surreal übersteigerter audiovisueller Parkour.

     

    Install

    Ein mal jährlich vergibt die aus der Künstlerschaft und dem Kunstbetrieb heraus getragene Stiftung Kunstfonds ein Konvolut von gut dotierten Arbeitsstipendien – ohne Altersgrenzen. Die Vergaberegeln sind transparent und demokratisch, die Jurys wechseln in dreijährigem Turnus. Eine weitere Aktivität der Stiftung ist das von Künstlern ins Leben Künstler*innenarchiv in Brauweiler – eine Plattform für die Organisation und Aufbewahrung physischer künstlerischer Nachlässe und Vorlässe.

    Im Jahr 2024 protestierte der Stiftungsrat öffentlichkeitswirksam gegen die von der damaligen Kulturstaatsministerin Clauda Roth noch vorgenommen Budgetkürzung zugunsten der Filmförderung. Auch wenn nach den Protesten das Volumen der Streichung verringert wurde,
    steht theoretisch nun ein Viertel weniger an Budget zur Verfügung. Von Planungssicherheit kann trotzdem keine Rede sein, denn nach dem vorzeitigen Ende der Ampel-Regierung herrscht  immer noch Unklarheit über künftige Förderungen. Auch die Mittel für das laufende Jahr wurden nur vorbehaltlich bewilligt. Sowohl für den Kunstfonds als auch die zu Fördernden ist das eine Herausforderung. Im schlimmsten Fall war die Hallenser Ausstellung also die letzte Präsentation einer vorbildlichen und wünschenswert autonom agierenden Förderderinstitution für Künstler.

    Immerhin sieht der neue Koalitionsvertrag von Union und SPD eine „Stabilisierung“ aller Bundeskulturfonds, damit auch des Kunstfonds, vor. Man darf gespannt sein, ob diese Ankündigung eingehalten wird.

     

    Jörg Wunderlich

  • New York Short Stories // Fotografien von Mario Schneider in Arles

    New York Short Stories
    7. Juli – 30. September 2025 

    Galerie Helle Kammer
    Arles, FR

    Mitten im historischen Zentrum der Stadt Arles öffnet die Galerie Helle Kammer ihre Türen für eine besondere Ausstellung: Mario Schneider, Regisseur, Filmkomponist und Autor, zeigt mit New York Short Stories, dass seine erzählerische Kraft weit über das bewegte Bild hinausreicht. Er präsentiert ein anderes, ruhigeres New York. Abseits des Lärms und der rastlosen Energie, die man mit dieser Metropole verbindet, richtet Schneider seinen Blick auf flüchtige, intime Momente, in denen zwischenmenschliche Begegnungen im Mittelpunkt stehen. Seine Straßenfotografie spiegelt die Perspektive des Filmemachers und Geschichtenerzählers wider. 

    New York Short Stories ist eine Hommage an die Stadt und ihre Bewohner; die Ausstellung findet zeitgleich mit Les Rencontres de la Photographie Arles statt, dem alljährlichen Fotografiefestival. 

    Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kehrer Verlag das gleichnamige Fotobuch.

    Ausstellungsort:
    Galerie Helle Kammer
    28 Rue de la Liberté
    13200 Arles, Frankreich

     

    Ausstellungen in Vorbereitung:

    Galerie Schiefes Haus, Wernigerode
    Herbst 2025

    Literaturhaus, Halle (Saale)
    Februar bis April 2026

    Galerie Fenster, Eberswalde
    2026

  • Clara S. Rueprich // SILENT NOISE

    Buchpremiere 

    Lesung mit Janin Wölke, Kurt Mondaugen und Udo Grashoff

    galerie intershop
    Baumwollspinnerei Leipzig

    Donnerstag, 26. Juni 2025
    19:00 Uhr

    Silent Noise ist eine besondere Art der Stille, die Vorahnung und Warnung zugleich birgt. Es ist eine Frequenz, die das menschliche Ohr nicht hören kann. Silent Noise ist die Stille, die oft vor Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Tsunamis wahrgenommen wird. Es ist die Abwesenheit von Tönen und Geräuschen, die uns in trügerischer Sicherheit wiegt.

    Clara S. Rueprichs Filmsequenzen, Fotografien und Installationen schaffen Erfahrungsräume, die das evozieren, was gemeinhin als „Natur“ bezeichnet wird. Die Arbeiten sind durch eine intuitive Herangehensweise an vorgefundene Situationen entstanden. Ihre Kompositionen bergen spannungsgeladene Momente inmitten kontemplativer Szenarien. Die in dem Buch versammelten Werke kreisen um Silent Noise als Signum einer Welt, die unabhängig von uns besteht und die den schwankenden Daseinsgrund menschlicher Existenz offenbart.

    An diesem Abend lesen Janin Wölke, Kurt Mondaugen und Udo Grashoff literarische Texte, die sich auf assoziative Weise auf die Arbeiten und Themen von Clara Rueprich beziehen.

     

    C L A R A   S.  R U E P R I C H

    Katalog
    SILENT NOISE 
    Kerber-Verlag 2025

  • 2 Tonnen Kalkstein – eine Neubetrachtung des Denkmals am Neustädter Markt in Leipzig

    Ausstellung
    17. Mai – 13. Juli 2025

    IDEAL artspace
    Schulze-Delitzsch-Straße 27
    04315 Leipzig

    Künstler:innen: Anna Jermolaewa, Anike Joyce Sadiq, Gregor Peschko, Susanne Schuda, Nicole Six & Paul Petritsch

    Im Zentrum steht ein Soldatendenkmal von 1926, das sich in der Nähe des Kunstraums IDEAL auf dem Neustädter Markt befindet. 

    Die Ausstellung öffnet das Gespräch über die historische Bedeutung des Denkmals zwischen den zwei Weltkriegen sowie seine Aktualität und heutige Wirkung. Das Denkmal, das ursprünglich in Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet wurde, ist heute ein Schauplatz kontroverser Auseinandersetzungen. Mit Blick über das Denkmal hinaus: Welcher Erinnerungskanon ist in der Stadt festgeschrieben und wie könnte eine urbane Erinnerungspolitik aussehen, die das vielschichtige Erbe unserer pluralen Gesellschaft abbildet? Mit einem fortlaufenden Programm und Gesprächsforen folgt das Projekt der konkreten Frage nach einem zukünftigen Umgang mit dem Denkmal.

    Kuration: Clara Hofmann, Adrian Lück und Gregor Peschko

    Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig sowie die Stiftung Kunstfonds und die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. In Kooperation mit Stadtkuratorin Leipzig – dem Programm für Kunst im öffentlichen Raum und dem Pöge-Haus Leipzig e.V.

    Ausstellung geöffnet
    mittwochs von 16-19 Uhr
    sonntags von 15-19 Uhr

     
    Rahmenprogramm:
     
    Kino am Denkmal
    Samstag, 21.06.2025
    20:30 Uhr
     
    Programm:
    Le soldat mourrant des Milles von Maya Schweizer (Der sterbende Soldat von Les Milles | The Dying Soldier of Les Milles)
    9:30 min | 2014 | Original mit deutschen Untertiteln
    Der Film „Der sterbende Soldat von Les Milles“ beobachtet sowohl die Gedenkstätte Le Camp des Milles – ein ehemaliges Internierungslager des Zweiten Weltkriegs in einer alten Ziegelei in Aix-en-Provence – als auch das Denkmal eines sterbenden Soldaten, der sich verwundet auf seine mit Munition gefüllten Taschen stützt. Das Denkmal ist den toten Soldaten der beiden Weltkriege und des Algerienkriegs gewidmet. 
    Die Kamera bewegt sich um den Soldaten und den Platz herum. Sie nimmt den Rhythmus des Pétanque-Spiels zu seinen Füßen auf und zeigt den Betrachtenden die beiden Orte des Gedenkens in ihrem aktuellen Erscheinungsbild.
     
    Levitate von Ivan Argote
    25 Min | 2022 | Original mit englischen Untertiteln
    „Levitate“ beschäftigt sich mit der Rolle von Denkmälern in europäischen Städten. Argote kritisiert sie als Symbole kolonialer Gewalt in großangelegten Performances. Der Film zeigt Aktionen in Rom, Madrid und Paris, mit denen er auf die gewaltvolle Geschichte von historischen Denkmälern hinweist und sie buchstäblich demontiert. Zugleich dient er der autobiografischen Reflexion des Künstlers über seine Ankunft in Europa. Argote fordert uns auf, sich eine alternative Zukunft für gemeinschaftlich genutzten Raum vorzustellen.
    Iván Argote ist Künstler und Filmemacher. Durch seine Skulpturen, Installationen, Filme und Interventionen hinterfragt er unsere Beziehung zu anderen, zu Machtstrukturen und Glaubenssystemen. Er entwickelt Strategien, die auf Zärtlichkeit, Affekt oder Humor beruhen und mit denen er kritische Ansätze zu dominanten historischen Erzählungen entwirft. Mit seinen Interventionen an Denkmälern schlägt Iván Argote eine neue symbolische und politische Nutzung des öffentlichen Raums vor.
    Das andere Denkmal von Nicole Six und Paul Petritsch
    35 min | 2025 | DE
    Durch Zufall stießen Nicole Six und Paul Petritsch auf eine der breiten Öffentlichkeit unbekannte Skulptur: Die Figur eines Partisanen oder „Fackelträgers“ – die Meinungen gehen auseinander – steht seit der Eröffnung des Kulturhauses des Slowenischen Kulturvereins Radsberg / Slovensko prosvetno društvo Radiše im Jahr 1979 im Keller des Hauses. Es wird erzählt, die Skulptur sei „immer da gewesen“. Wie sie ins Getränkelager des Kulturhauses kam, ist bis heute ungeklärt. Fest steht: Der Bildhauer Marijan Matijević, der auch für die Figurengruppe am Peršmanhof verantwortlich ist, schuf sie Ende der 1940er-Jahre.
     
    Nachbarschaftsforum am Denkmal II:
    Welche Zukunft hat das Denkmal?
     
    Sonntag 22.06.2025
    16:00 Uhr
    Seit langem gibt es die Diskussion um das Denkmal mit vielen verschiedenen Meinungen. Worum es bei dem Denkmal geht, ist für Außenstehende unklar. Und ist es in seiner jetzigen Form und seiner Bedeutung noch zeitgemäß? Gemeinsam mit Pfarrer Stiefel, dem Denkmalpfleger Dr. Ralf Eschenbrücher, der Militärhistorikerin Dr. Urte Evert (Museen der Zitadelle Spandau) und den Gestalterinnen Martha Schwindling und Marlene Oeken möchten wir über eine mögliche Zukunft des Denkmals diskutieren. 
    Familien sind immer herzlich willkommen! Gemeinsam mit Monumental Bag und dem Pöge-Haus e.V. bieten wir ein Kunstangebot für Kinder an und es gibt Kaffee und Kuchen.
     
    Das Nachbarschafsforum wird gemeinsam mit Stadtkuratorin Leipzig – dem Programm für Kunst im öffentlichen Raum organisiert und von der Heilig-Kreuz-Gemeinde und dem Pöge-Haus e.V. unterstützt.

     

  • Nancy Jahns: Großer Filter, Rubin – Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

    Noch bis zum 30. Juni 2025 ist im Rundsaal der
    Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

    die Arbeit Großer Filter, Rubin
    der Künstlerin Nancy Jahns zu sehen.

    Auch liegt das Heft Altes Licht aus, das vor Ort
    in der noch unrestaurierten Gemäldegalerie entstand.

    Anhaltische Gemäldegalerie Dessau 
    Puschkinallee 100
    06846 Dessau-Roßlau


    Öffnungszeiten
    täglich 10 – 18 Uhr
    dienstags geschlossen
    mittwochs freier Eintritt
    an Feiertagen geöffnet

    Tel.: +49 340 6612620
    https://gemaeldegalerie.dessau-rosslau.de/

  • Soiree 14

    Soiree 14

    SOIRÉE 14

    Die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt lädt herzlich ein:

    Hofstetter Kurt: Am Ereignishorizont von neuen Kunstformen /

    Bazon Brock im Dialog mit Hofstetter

    Mittwoch, 01.07.2026, 19:00 Uhr 

    LIteraturhaus Halle, Grüner Salon

     

     

     

     

     

     

    Die Reihe SOIREE ADK verbindet Diskurse und Künstlergespräche mit Aufführen, Aktionen und Geselligkeit.Ein fortlaufender Schwerpunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der Moderne als Maßstab für das Kunstschaffen der Gegenwart.

  • Am Ereignishorizont neuer Kunstformen von Hofstetter Kurt und ein Spaziergang durch das Theoriengelände mit Bazon Brock

    SOIREE adk_san No. 14  

    mit Hofstetter Kurt (Wien) und Bazon Brock (Berlin)

    Mi. 1. Juli 2026 | 19:00 Uhr  
    GRÜNER SALON / Literaturhaus Halle 

    Moderation: Wolf-Guenter Thiel

    Bild: (c) Barbara Doser 

     

    Hofstetter Kurt ist ein international bekannter Künstler, Komponist und Forscher aus Wien und stellt an diesem Abend sein komplexes künstlerisches Werk in einer Lecture Performance vor.

    Im Gespräch ist er dabei mit dem Philosophen, Kunsttheoretiker und Aktionskünstler Bazon Brock, dem ehemaligen Betreiber der Denkerei mit dem „Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen“ aus Berlin.

    Die Veranstaltung im findet in Zusammenarbeit mit der Denkerei Berlin und der Old School ICA Havelberg statt.  

    Bild: (c) Barbara Doser

     

     

  • Am Ereignishorizont neuer Kunstformen von Hofstetter Kurt und ein Spaziergang durch das Theoriengelände mit Bazon Brock

    SOIREE adk_san No. 14  

    mit Hofstetter Kurt (Wien) und Bazon Brock (Berlin)

    Mi. 1. Juli 2026 | 19:00 Uhr  
    GRÜNER SALON / Literaturhaus Halle 

    Moderation: Wolf-Guenter Thiel

    Bild: (c) Barbara Doser 

     

    Hofstetter Kurt ist ein international bekannter Künstler, Komponist und Forscher aus Wien und stellt an diesem Abend sein komplexes künstlerisches Werk in einer Lecture Performance vor.

    Im Gespräch ist er dabei mit dem Philosophen, Kunsttheoretiker und Aktionskünstler Bazon Brock, dem ehemaligen Betreiber der Denkerei mit dem „Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen“ aus Berlin.

    Die Veranstaltung im findet in Zusammenarbeit mit der Denkerei Berlin und der Old School ICA Havelberg statt.  

    Bild: (c) Barbara Doser

     

     

  • Bibliomania. Sonderausstellung mit Sachsen-Anhalts Künstlerbüchern

    Die Sonderausstellung „Bibliomania – Sachsen-Anhalts Künstlerbücher“ lädt vom 12. Juni und bis 9. August zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die Welt der Künstlerbücher ein. Zur Ausstellungseröffnung wird am 12. Juni um 18 Uhr in die Museen im Schloss Köthen eingeladen. Gezeigt wird die beeindruckende Vielfalt eines Mediums, das als Träger von Information und als frei gestaltetes Kunstwerk gelesen werden kann: von experimentellen Objekten über konzeptuelle Meta-Bücher bis hin zu aufwendig illustrierten Werken.

    Ein Fokus liegt dabei auf Künstlerbüchern aus der DDR und der Wendezeit sowie auf Bezügen zur Kulturgeschichte Sachsen-Anhalts und den Kunsthochschulen in Halle und Leipzig. Die Schau eröffnet unterschiedliche Perspektiven: eine Einführung in das Genre des Künstlerbuchs, Einblicke in thematische Schwerpunkte und das Prinzip des Sammelns sowie die „Anatomie“ des Buches mit seinen materiellen und gestalterischen Eigenschaften. Im Mittelpunkt steht die seit 1992 aufgebaute Künstlerbuch-Kollektion der Anhaltischen Landesbücherei Dessau, die an die große Tradition historischer Buchkunst anknüpft und seit 1997 als Landessammlung erweitert wird. Ein Begleitprogramm zur Schau mit Künstlergesprächen und Ferienangeboten macht Buchkunst lebendig.

    Die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt ist an dieser Ausstellung mit Almanachen beteiligt. Alle Almanache befinden sich in der Landessammlung, der Künstlerbuch-Kollektion der Anhaltischen Landesbücherei Dessau.

  • Bibliomania. Sonderausstellung mit Sachsen-Anhalts Künstlerbüchern

    Die Sonderausstellung „Bibliomania – Sachsen-Anhalts Künstlerbücher“ lädt vom 12. Juni und bis 9. August zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die Welt der Künstlerbücher ein. Zur Ausstellungseröffnung wird am 12. Juni um 18 Uhr in die Museen im Schloss Köthen eingeladen. Gezeigt wird die beeindruckende Vielfalt eines Mediums, das als Träger von Information und als frei gestaltetes Kunstwerk gelesen werden kann: von experimentellen Objekten über konzeptuelle Meta-Bücher bis hin zu aufwendig illustrierten Werken.

    Ein Fokus liegt dabei auf Künstlerbüchern aus der DDR und der Wendezeit sowie auf Bezügen zur Kulturgeschichte Sachsen-Anhalts und den Kunsthochschulen in Halle und Leipzig. Die Schau eröffnet unterschiedliche Perspektiven: eine Einführung in das Genre des Künstlerbuchs, Einblicke in thematische Schwerpunkte und das Prinzip des Sammelns sowie die „Anatomie“ des Buches mit seinen materiellen und gestalterischen Eigenschaften. Im Mittelpunkt steht die seit 1992 aufgebaute Künstlerbuch-Kollektion der Anhaltischen Landesbücherei Dessau, die an die große Tradition historischer Buchkunst anknüpft und seit 1997 als Landessammlung erweitert wird. Ein Begleitprogramm zur Schau mit Künstlergesprächen und Ferienangeboten macht Buchkunst lebendig.

    Die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt ist an dieser Ausstellung mit Almanachen beteiligt. Alle Almanache befinden sich in der Landessammlung, der Künstlerbuch-Kollektion der Anhaltischen Landesbücherei Dessau.

  • SOIREE – „Cirrus und Zikaden“ mit Korvin Reich & C. René Hirschfeld

    SOIREE adk_san  
    „Cirrus und Zikaden“
    mit Korvin Reich & C. René Hirschfeld

    Mi, 29. April 2026 | 19:00 Uhr  
    im Literaturhaus Halle 

    Moderation: André Schinkel

    „Cirrus – Federwolken“ ist ein lyrischer Kurzprosatext von Korvin Reich, gesetzt für Sprecher und Inside-Klavier von C. René Hirschfeld. Von einer „Vertonung“ indes kann nicht gesprochen werden. Es ist eher ein „In-den-Raum-Bringen“ des Textes durch meist ostinate, sich allmählich verändernde, den Text in seiner Semantik wie seinem eigenen Rhythmus tragende Klänge, Impulse und Flächen. Hirschfelds akusmatische Klanginstallation „Zikaden“ ist ein großer Gesang, der aus der zyklischen Bewegung von verwandten Strukturen einen Klangstrom des „inneren Tanzes“ bzw. des Tanzes als Sinnbild vom ewigen rhythmischen Prinzip des Entstehens und Vergehens entwickelt.

    Der Lyriker und Zeichner Korvin Reich und der Komponist C. René Hirschfeld geben mit einer gemeinsamen Live-Aufführung von „Cirrus – Federwolken“ sowie mit der Klanginstallation „Zikaden“ Einblicke in ihr vielfältiges Schaffen – umrahmt von einer Präsentation grafischer Werke Reichs und einem gemeinsamen Werkstattgespräch. 

    Beide Künstler leben in Wernigerode und stellen sich an diesem Abend – moderiert von André Schinkel als Redakteur der Literaturzeitschrift „Ort der Augen“ – als neue korrespondierende Mitglieder der Akademie vor

    Die Reihe SOIREE ADK verbindet Diskurse und Künstlergespräche mit Aufführen, Aktionen und Geselligkeit. Ein fortlaufender Schwerpunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der Moderne als Maßstab für das Kunstschaffen der Gegenwart. 

  • SOIREE – „Cirrus und Zikaden“ mit Korvin Reich & C. René Hirschfeld

    SOIREE adk_san  
    „Cirrus und Zikaden“
    mit Korvin Reich & C. René Hirschfeld

    Mi, 29. April 2026 | 19:00 Uhr  
    im Literaturhaus Halle 

    Moderation: André Schinkel

    „Cirrus – Federwolken“ ist ein lyrischer Kurzprosatext von Korvin Reich, gesetzt für Sprecher und Inside-Klavier von C. René Hirschfeld. Von einer „Vertonung“ indes kann nicht gesprochen werden. Es ist eher ein „In-den-Raum-Bringen“ des Textes durch meist ostinate, sich allmählich verändernde, den Text in seiner Semantik wie seinem eigenen Rhythmus tragende Klänge, Impulse und Flächen. Hirschfelds akusmatische Klanginstallation „Zikaden“ ist ein großer Gesang, der aus der zyklischen Bewegung von verwandten Strukturen einen Klangstrom des „inneren Tanzes“ bzw. des Tanzes als Sinnbild vom ewigen rhythmischen Prinzip des Entstehens und Vergehens entwickelt.

    Der Lyriker und Zeichner Korvin Reich und der Komponist C. René Hirschfeld geben mit einer gemeinsamen Live-Aufführung von „Cirrus – Federwolken“ sowie mit der Klanginstallation „Zikaden“ Einblicke in ihr vielfältiges Schaffen – umrahmt von einer Präsentation grafischer Werke Reichs und einem gemeinsamen Werkstattgespräch. 

    Beide Künstler leben in Wernigerode und stellen sich an diesem Abend – moderiert von André Schinkel als Redakteur der Literaturzeitschrift „Ort der Augen“ – als neue korrespondierende Mitglieder der Akademie vor

    Die Reihe SOIREE ADK verbindet Diskurse und Künstlergespräche mit Aufführen, Aktionen und Geselligkeit. Ein fortlaufender Schwerpunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der Moderne als Maßstab für das Kunstschaffen der Gegenwart.