Autor: headways

  • Theater AGGREGATE spielt: TORSTEN – Ein Text von Lothar Trolle

    12. 01. 2024  
    20 Uhr 

    Berlin-Premiere
    im Theater unterm Dach

    Ist es die Kindheit? Sind es die Drogen? Oder ist es einfach die Lust, so einer wie Ulenspiegel zu sein? TORSTEN ist ein ebenso abenteuerlich-aberwitziger wie tragikomischer On-The-Road-Bericht des berühmtesten Hochstaplers Ostdeutschlands – Torsten Schmitt.

    Eine Spielerin und zwei Spieler durchleben für Torsten alles noch einmal: die Dakotas im Garten bei Dessau, die verbotene Nazi-Dachkammer des Opas, das DDR-Spezialkinderheim in Plau am See, die Flucht, die Fremdenlegion, die Drogen, das Alter Ego Dr. Becker vom Auswärtigen Amt, den MTV-Promoter in Budapest, den Organisator des Nato-Gipfels in Mecklenburg-Vorpommern und den Absturz in die Mülltonne. Selbst Freunde der Pathologisierung kommen nicht zu kurz, denn das Ulenspiegel-Syndrom entfaltet sich vor den Zuschauern, als wären sie empathische Therapeuten.

    Text: Lothar Trolle
    Schauspiel: Astrid Kohlhoff, David Jeker, Stefan Ebeling
    Regie: Silvio Beck
    Musik: Bernd Jestram
    Kostüme: Sascha Antonia von Oettingen

    weitere Aufführungen
    13.01. & 14.01.2024 / jeweils 20 Uhr

    Eine Produktion von AGGREGATE in Kooperation mit dem WUK Theater Quartier Halle.
    Das Projekt wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle. Die Niederschrift des Textes wurde gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und die Kloster Bergesche Stiftung.

    Besprechung auf nd: „Gelobtes Land aus Wüste. Dem Schriftsteller Lothar Trolle zum 80. Geburtstag

    www.theater-aggregate.de

    Trailer

     Karten über das Theater unterm Dach

  • Theater AGGREGATE spielt: TORSTEN – Ein Text von Lothar Trolle

    12. 01. 2024  
    20 Uhr 

    Berlin-Premiere
    im Theater unterm Dach

    Ist es die Kindheit? Sind es die Drogen? Oder ist es einfach die Lust, so einer wie Ulenspiegel zu sein? TORSTEN ist ein ebenso abenteuerlich-aberwitziger wie tragikomischer On-The-Road-Bericht des berühmtesten Hochstaplers Ostdeutschlands – Torsten Schmitt.

    Eine Spielerin und zwei Spieler durchleben für Torsten alles noch einmal: die Dakotas im Garten bei Dessau, die verbotene Nazi-Dachkammer des Opas, das DDR-Spezialkinderheim in Plau am See, die Flucht, die Fremdenlegion, die Drogen, das Alter Ego Dr. Becker vom Auswärtigen Amt, den MTV-Promoter in Budapest, den Organisator des Nato-Gipfels in Mecklenburg-Vorpommern und den Absturz in die Mülltonne. Selbst Freunde der Pathologisierung kommen nicht zu kurz, denn das Ulenspiegel-Syndrom entfaltet sich vor den Zuschauern, als wären sie empathische Therapeuten.

    Text: Lothar Trolle
    Schauspiel: Astrid Kohlhoff, David Jeker, Stefan Ebeling
    Regie: Silvio Beck
    Musik: Bernd Jestram
    Kostüme: Sascha Antonia von Oettingen

    weitere Aufführungen
    13.01. & 14.01.2024 / jeweils 20 Uhr

    Eine Produktion von AGGREGATE in Kooperation mit dem WUK Theater Quartier Halle.
    Das Projekt wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle. Die Niederschrift des Textes wurde gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und die Kloster Bergesche Stiftung.

    Besprechung auf nd: „Gelobtes Land aus Wüste. Dem Schriftsteller Lothar Trolle zum 80. Geburtstag

    www.theater-aggregate.de

    Trailer

     Karten über das Theater unterm Dach

  • URBAN_ // Eine Soundperformance mit Wieland Krause und Lasse-Marc Riek

    10. Januar 2024
    19 Uhr

    Uraufführung im Kunstmuseum Magdeburg
    Kloster Unser Lieben Frauen

    Anlässlich der Ausstellungen Of(f) Road. Koen van den Broek und Ulrich Wüst. Haltepunkte haben Wieland Krause und Lasse-Marc Riek eine Soundperformance entwickelt, die sich den in beiden Ausstellungen zentralen Themen Straße und Stadt widmet.

    Elektronische Klänge treffen auf akustische Feldaufnahmen, die die Dynamik und Vielfalt der Stadt hörbar machen.

    Der urbane Raum ist zentrales Thema in den Malereien von Koen van den Broek und den Fotografien von Ulrich Wüst. Doch erst durch Klänge wird eine Stadt lebendig und der urbane Puls zum Ausdruck gebracht. Vom Knirschen von Schritten auf Kies über die Geräuschkulisse von Baustellen bis hin zum allgegenwärtigen Straßenverkehr – die Uraufführung von „Urban_“ erweitert das künstlerische Herangehen an die Stadt in den Ausstellungen um die Komponente des Klangs.

    Den Künstler Wieland Krause interessiert die Schnittstelle von Natur und Kultur. Einflüsse und Anregung wie Klang, Film, Wort, Bild, Objekt, Text und auch das Einbeziehen von Zufall oder das Erkennen und bewusste Nutzen von technischen Fehlerquellen und Störungen sind dabei von Bedeutung. In In- und Ausland macht er dazu Langzeitprojekte.

    Der Audiokünstler Lasse-Marc Riek arbeitet im Bereich der Klangkunst mit der akustischen Feldaufnahme (Field Recording), die er mit diversen Aufnahmemedien festhält, editiert, archiviert und in unterschiedlichen Zusammenhängen vorstellt. Seit 1997 ist er international mit Ausstellungen, Konzerten, Lehraufträgen und Projekten tätig.

    Herzliche Einladung!
    Der Eintritt ist frei.

     

    KMd
    Kunstmuseum Magdeburg

    KLOSTER UNSER
    LIEBEN FRAUEN

    Regierungsstraße 4-6   

    39104 Magdeburg

  • URBAN_ // Eine Soundperformance mit Wieland Krause und Lasse-Marc Riek

    10. Januar 2024
    19 Uhr

    Uraufführung im Kunstmuseum Magdeburg
    Kloster Unser Lieben Frauen

    Anlässlich der Ausstellungen Of(f) Road. Koen van den Broek und Ulrich Wüst. Haltepunkte haben Wieland Krause und Lasse-Marc Riek eine Soundperformance entwickelt, die sich den in beiden Ausstellungen zentralen Themen Straße und Stadt widmet.

    Elektronische Klänge treffen auf akustische Feldaufnahmen, die die Dynamik und Vielfalt der Stadt hörbar machen.

    Der urbane Raum ist zentrales Thema in den Malereien von Koen van den Broek und den Fotografien von Ulrich Wüst. Doch erst durch Klänge wird eine Stadt lebendig und der urbane Puls zum Ausdruck gebracht. Vom Knirschen von Schritten auf Kies über die Geräuschkulisse von Baustellen bis hin zum allgegenwärtigen Straßenverkehr – die Uraufführung von „Urban_“ erweitert das künstlerische Herangehen an die Stadt in den Ausstellungen um die Komponente des Klangs.

    Den Künstler Wieland Krause interessiert die Schnittstelle von Natur und Kultur. Einflüsse und Anregung wie Klang, Film, Wort, Bild, Objekt, Text und auch das Einbeziehen von Zufall oder das Erkennen und bewusste Nutzen von technischen Fehlerquellen und Störungen sind dabei von Bedeutung. In In- und Ausland macht er dazu Langzeitprojekte.

    Der Audiokünstler Lasse-Marc Riek arbeitet im Bereich der Klangkunst mit der akustischen Feldaufnahme (Field Recording), die er mit diversen Aufnahmemedien festhält, editiert, archiviert und in unterschiedlichen Zusammenhängen vorstellt. Seit 1997 ist er international mit Ausstellungen, Konzerten, Lehraufträgen und Projekten tätig.

    Herzliche Einladung!
    Der Eintritt ist frei.

     

    KMd
    Kunstmuseum Magdeburg

    KLOSTER UNSER
    LIEBEN FRAUEN

    Regierungsstraße 4-6   

    39104 Magdeburg

  • URBAN_ // Eine Soundperformance mit Wieland Krause und Lasse-Marc Riek

    10. Januar 2024
    19 Uhr

    Uraufführung im Kunstmuseum Magdeburg
    Kloster Unser Lieben Frauen

    Anlässlich der Ausstellungen Of(f) Road. Koen van den Broek und Ulrich Wüst. Haltepunkte haben Wieland Krause und Lasse-Marc Riek eine Soundperformance entwickelt, die sich den in beiden Ausstellungen zentralen Themen Straße und Stadt widmet.

    Elektronische Klänge treffen auf akustische Feldaufnahmen, die die Dynamik und Vielfalt der Stadt hörbar machen.

    Der urbane Raum ist zentrales Thema in den Malereien von Koen van den Broek und den Fotografien von Ulrich Wüst. Doch erst durch Klänge wird eine Stadt lebendig und der urbane Puls zum Ausdruck gebracht. Vom Knirschen von Schritten auf Kies über die Geräuschkulisse von Baustellen bis hin zum allgegenwärtigen Straßenverkehr – die Uraufführung von „Urban_“ erweitert das künstlerische Herangehen an die Stadt in den Ausstellungen um die Komponente des Klangs.

    Den Künstler Wieland Krause interessiert die Schnittstelle von Natur und Kultur. Einflüsse und Anregung wie Klang, Film, Wort, Bild, Objekt, Text und auch das Einbeziehen von Zufall oder das Erkennen und bewusste Nutzen von technischen Fehlerquellen und Störungen sind dabei von Bedeutung. In In- und Ausland macht er dazu Langzeitprojekte.

    Der Audiokünstler Lasse-Marc Riek arbeitet im Bereich der Klangkunst mit der akustischen Feldaufnahme (Field Recording), die er mit diversen Aufnahmemedien festhält, editiert, archiviert und in unterschiedlichen Zusammenhängen vorstellt. Seit 1997 ist er international mit Ausstellungen, Konzerten, Lehraufträgen und Projekten tätig.

    Herzliche Einladung!
    Der Eintritt ist frei.

     

    KMd
    Kunstmuseum Magdeburg

    KLOSTER UNSER
    LIEBEN FRAUEN

    Regierungsstraße 4-6   

    39104 Magdeburg

  • Herbsttreffen 2023

    Kannawurf VI: „Mitleid“

    15.–17. September 2023
    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube
    (Zirkular Mai 2023)

    Zunächst: Wir sind dankbar, dass der Wettergott wieder ein Einsehen mit unserer Veranstaltung hatte, so dass alle Beiträge im malerischen Giardino beim Klang der Turmuhrglocke und des Geschreis der Falken zu Gehör gebracht werden konnten.

    Freitag, 15. September 2023
    Anreise und Sammeln
    Abendbrot mit Kürbissuppe (geerntet von Susanne im Schlossgarten und geschnippelt von allen) und Polenta von Thomas Wöhrmann im Schlosshof
    Hartmut Schwarm zieht nicht mehr die Turmuhr auf, da er im vergangenen Jahr gestorben ist.

    Sonnabend, 16. September 2023
    Frühstück im Schlosshof
    dann im Giardino
    Falk Zimmanyi Über seine Arbeit im Aufnahmelager Hermsdorf für Flüchtlinge aus der Ukraine, mit Kinderbildern der Flüchtlinge
    Eveline Krug Diskussionsbeitrag, gleichsam als Einstimmung ins Jahresthema
    Hans-Jürgen Krug Zur Probematik der Inklusion von Menschen mit Behinderung
    Andreas Peschka, der „mit dem Thema durch“ ist, ein eingesandter Beitrag, „aus dem Ärmel geschüttelt“, gelesen von Jakob Taube

    Mittagessen im Schloßhof: Kürbissuppe
    Jakob Taube Zum Mitleid bei Nietzsche, Th. Mann und als Antwort des Engels,
    dann: Ich über mich; dazwischen kurzes Gedenken an den früheren Teilnehmer an den Herbsttreffen Andreas Bringmann, der im vergangenen Jahr verstorben ist
    Thomas Blase Zeichnungen aus der Umgebung von Kannawurf
    Kaffeetrinken mit Apfel- und Pflaumenkuchen von Ingrid und Gudrun
    Gudrun Petri Die Bienenkönigin, Märchen der Gebüder Grimm
    Jakob Taube das Märchen „Die Traurige“.
    Wieland Krause Mitleid gewürfelt, Wortarchiv aus den Buchstaben des Wortes „Mitleid“
    Kaffee
    Hans-Jörg Rothe Über Sir Gawain und den Grünen Ritter (eine Sage aus dem Artus-Sagenkreis)

    Abendbrot im Schloßhof

    Sonntag, 17. September
    Frühstück im Schloßhof
    Dann Fahrt in den Hainich und Spaziergang durch Blumenwiesen zur Sachsenburg
    Wieland Krause und Roland lassen Peitschenbänder fliegen und kreisen (Performance Windangel), unterwegs mehrere Gottesanbeterinnen gesehen
    Rückfahrt vom Parkplatz aus, einige fahren nochmals zurück nach Kannawurf
    Als Thema des nächsten Treffens wurde „Verwerfungen“ bestimmt.

     

    Teilnehmer:

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen/Thür. und Tylsen/Altmark
    Johanna Bartl, Dessau
    Thomas Blase, Halle/S.
    Arne Braun, Leipzig
    Kathrin aus Leipzig
    Wieland Krause, Halle/S.
    Eveline Krug, Berlin
    Hans-Jürgen Krug, Berlin
    Roland Lange, Kannawurf
    Markus aus Kannawurf
    Heike Patitz, Markkleeberg
    Gudrun Petri, Buttstädt
    Thorsten Reich, Leipzig
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hans-Jörg Rothe, Leipzig
    Ingid Seyffarth, Gotha
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
Conny Wolter, Halle
Martin Kreusch, Halle
    Für die Richtigkeit der Schreibung des Namens wird keine Gewähr übernommen.
    Gelesen aus dem Buch „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bit, Adam? Mythologisch-philosophische Verführungen“ von Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann, München 2020, S. 45-53.

     

    {gallery}Herbsttreffen/HT2023{/gallery}

  • Herbsttreffen 2023

    Kannawurf VI: „Mitleid“

    15.–17. September 2023
    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube
    (Zirkular Mai 2023)

    Zunächst: Wir sind dankbar, dass der Wettergott wieder ein Einsehen mit unserer Veranstaltung hatte, so dass alle Beiträge im malerischen Giardino beim Klang der Turmuhrglocke und des Geschreis der Falken zu Gehör gebracht werden konnten.

    Freitag, 15. September 2023
    Anreise und Sammeln
    Abendbrot mit Kürbissuppe (geerntet von Susanne im Schlossgarten und geschnippelt von allen) und Polenta von Thomas Wöhrmann im Schlosshof
    Hartmut Schwarm zieht nicht mehr die Turmuhr auf, da er im vergangenen Jahr gestorben ist.

    Sonnabend, 16. September 2023
    Frühstück im Schlosshof
    dann im Giardino
    Falk Zimmanyi Über seine Arbeit im Aufnahmelager Hermsdorf für Flüchtlinge aus der Ukraine, mit Kinderbildern der Flüchtlinge
    Eveline Krug Diskussionsbeitrag, gleichsam als Einstimmung ins Jahresthema
    Hans-Jürgen Krug Zur Probematik der Inklusion von Menschen mit Behinderung
    Andreas Peschka, der „mit dem Thema durch“ ist, ein eingesandter Beitrag, „aus dem Ärmel geschüttelt“, gelesen von Jakob Taube

    Mittagessen im Schloßhof: Kürbissuppe
    Jakob Taube Zum Mitleid bei Nietzsche, Th. Mann und als Antwort des Engels,
    dann: Ich über mich; dazwischen kurzes Gedenken an den früheren Teilnehmer an den Herbsttreffen Andreas Bringmann, der im vergangenen Jahr verstorben ist
    Thomas Blase Zeichnungen aus der Umgebung von Kannawurf
    Kaffeetrinken mit Apfel- und Pflaumenkuchen von Ingrid und Gudrun
    Gudrun Petri Die Bienenkönigin, Märchen der Gebüder Grimm
    Jakob Taube das Märchen „Die Traurige“.
    Wieland Krause Mitleid gewürfelt, Wortarchiv aus den Buchstaben des Wortes „Mitleid“
    Kaffee
    Hans-Jörg Rothe Über Sir Gawain und den Grünen Ritter (eine Sage aus dem Artus-Sagenkreis)

    Abendbrot im Schloßhof

    Sonntag, 17. September
    Frühstück im Schloßhof
    Dann Fahrt in den Hainich und Spaziergang durch Blumenwiesen zur Sachsenburg
    Wieland Krause und Roland lassen Peitschenbänder fliegen und kreisen (Performance Windangel), unterwegs mehrere Gottesanbeterinnen gesehen
    Rückfahrt vom Parkplatz aus, einige fahren nochmals zurück nach Kannawurf
    Als Thema des nächsten Treffens wurde „Verwerfungen“ bestimmt.

     

    Teilnehmer:

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen/Thür. und Tylsen/Altmark
    Johanna Bartl, Dessau
    Thomas Blase, Halle/S.
    Arne Braun, Leipzig
    Kathrin aus Leipzig
    Wieland Krause, Halle/S.
    Eveline Krug, Berlin
    Hans-Jürgen Krug, Berlin
    Roland Lange, Kannawurf
    Markus aus Kannawurf
    Heike Patitz, Markkleeberg
    Gudrun Petri, Buttstädt
    Thorsten Reich, Leipzig
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hans-Jörg Rothe, Leipzig
    Ingid Seyffarth, Gotha
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
Conny Wolter, Halle
Martin Kreusch, Halle
    Für die Richtigkeit der Schreibung des Namens wird keine Gewähr übernommen.
    Gelesen aus dem Buch „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bit, Adam? Mythologisch-philosophische Verführungen“ von Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann, München 2020, S. 45-53.

     

    {gallery}Herbsttreffen/HT2023{/gallery}

  • Herbsttreffen 2023

    Kannawurf VI: „Mitleid“

    15.–17. September 2023
    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube
    (Zirkular Mai 2023)

    Zunächst: Wir sind dankbar, dass der Wettergott wieder ein Einsehen mit unserer Veranstaltung hatte, so dass alle Beiträge im malerischen Giardino beim Klang der Turmuhrglocke und des Geschreis der Falken zu Gehör gebracht werden konnten.

    Freitag, 15. September 2023
    Anreise und Sammeln
    Abendbrot mit Kürbissuppe (geerntet von Susanne im Schlossgarten und geschnippelt von allen) und Polenta von Thomas Wöhrmann im Schlosshof
    Hartmut Schwarm zieht nicht mehr die Turmuhr auf, da er im vergangenen Jahr gestorben ist.

    Sonnabend, 16. September 2023
    Frühstück im Schlosshof
    dann im Giardino
    Falk Zimmanyi Über seine Arbeit im Aufnahmelager Hermsdorf für Flüchtlinge aus der Ukraine, mit Kinderbildern der Flüchtlinge
    Eveline Krug Diskussionsbeitrag, gleichsam als Einstimmung ins Jahresthema
    Hans-Jürgen Krug Zur Probematik der Inklusion von Menschen mit Behinderung
    Andreas Peschka, der „mit dem Thema durch“ ist, ein eingesandter Beitrag, „aus dem Ärmel geschüttelt“, gelesen von Jakob Taube

    Mittagessen im Schloßhof: Kürbissuppe
    Jakob Taube Zum Mitleid bei Nietzsche, Th. Mann und als Antwort des Engels,
    dann: Ich über mich; dazwischen kurzes Gedenken an den früheren Teilnehmer an den Herbsttreffen Andreas Bringmann, der im vergangenen Jahr verstorben ist
    Thomas Blase Zeichnungen aus der Umgebung von Kannawurf
    Kaffeetrinken mit Apfel- und Pflaumenkuchen von Ingrid und Gudrun
    Gudrun Petri Die Bienenkönigin, Märchen der Gebüder Grimm
    Jakob Taube das Märchen „Die Traurige“.
    Wieland Krause Mitleid gewürfelt, Wortarchiv aus den Buchstaben des Wortes „Mitleid“
    Kaffee
    Hans-Jörg Rothe Über Sir Gawain und den Grünen Ritter (eine Sage aus dem Artus-Sagenkreis)

    Abendbrot im Schloßhof

    Sonntag, 17. September
    Frühstück im Schloßhof
    Dann Fahrt in den Hainich und Spaziergang durch Blumenwiesen zur Sachsenburg
    Wieland Krause und Roland lassen Peitschenbänder fliegen und kreisen (Performance Windangel), unterwegs mehrere Gottesanbeterinnen gesehen
    Rückfahrt vom Parkplatz aus, einige fahren nochmals zurück nach Kannawurf
    Als Thema des nächsten Treffens wurde „Verwerfungen“ bestimmt.

     

    Teilnehmer:

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen/Thür. und Tylsen/Altmark
    Johanna Bartl, Dessau
    Thomas Blase, Halle/S.
    Arne Braun, Leipzig
    Kathrin aus Leipzig
    Wieland Krause, Halle/S.
    Eveline Krug, Berlin
    Hans-Jürgen Krug, Berlin
    Roland Lange, Kannawurf
    Markus aus Kannawurf
    Heike Patitz, Markkleeberg
    Gudrun Petri, Buttstädt
    Thorsten Reich, Leipzig
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hans-Jörg Rothe, Leipzig
    Ingid Seyffarth, Gotha
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
Conny Wolter, Halle
Martin Kreusch, Halle
    Für die Richtigkeit der Schreibung des Namens wird keine Gewähr übernommen.
    Gelesen aus dem Buch „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bit, Adam? Mythologisch-philosophische Verführungen“ von Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann, München 2020, S. 45-53.

     

    {gallery}Herbsttreffen/HT2023{/gallery}

  • CIRCUS EINS // Post Nubila Phoebus

    2. Dezember 2023
    17 Uhr

    Ausstellungseröffnung
    “Nach den Wolken kommt die Sonne”

    im Kunstverein Rügen e. V.
    Circus 1, 18581 Putbus

    Mit Werken von Britta Bogers, Florian Ecker,
    Jürgen Eisenacher, Toshifume Hirose, Nancy Jahns,
    Robert Kraiss, Lorenzo Pompa, Ulrike Mundt,
    Sara Pfrommer, Volker Renner, Paul Schwer,
    Markus Willeke und Christin Wilcken

    “Nach den Wolken kommt die Sonne” – mit diesem lebensbejahenden Motto lädt die Galerie Circus Eins zu ihrer Winterausstellung Künstlerinnen und Künstler ein, die auf die eine oder andere Weise mit der Galerie verbunden sind. In thematisch loser Zusammenstellung wollen wir die Werke unter Spannung setzen, dem Grau der Jahreszeit mit gelassener Fröhlichkeit begegnen und zugleich eine Bestandsaufnahme unseres deutschlandweiten Netzwerkes versuchen.

    Das Leitmotiv für die Gruppenausstellung basiert auf dem Gedicht „Der Fremde“ von Charles Baudelaire. In diesem Werk drückt er nicht nur seine soziale und politische Entfremdung aus, sondern auch seine Sehnsucht nach Freiheit. Baudelaire bevorzugt die Wolken, die sich keiner Macht und keiner Grenze unterwerfen, gegenüber einer strengen Wertehierarchie. Die schwebenden Wolken entsprechen der Kraft der Kunst, die umso stärker wird, je offener und ambivalenter sie für ihre Betrachterinnen und Betrachter bleibt.

    Susanne Burmester

     

    “Wen lieben Sie am meisten, rätselhafter Mann, sagen Sie?
    Ihren Vater, Ihre Mutter, Ihre Schwester oder Ihren Bruder?
    Ich habe keinen Vater, Mutter, Schwester oder Bruder.
    Ihre Freunde?
    Sie verwenden ein Wort, dessen Bedeutung mir bis jetzt unbekannt geblieben ist.
    Ihr Land
    Ich weiß nicht, unter welchem Breitengrad es sich befindet.
    Schönheit?
    Ich würde sie lieben, Göttin und unsterblich.
    Gold?
    Ich hasse es, wie Sie Gott hassen.
    Was liebst du, du außergewöhnlicher Fremder?
    Ich liebe die Wolken… die Wolken, die vorbeiziehen… da drüben… da drüben…
    die wunderbaren Wolken!”

    (Charles Baudelaire, Der Fremde)

     

    Abbildung:
    Jürgen Eisenacher, Regenbogen, 2020, Acryl auf Holz, 30 x 24 cm
    Copyright: Der Künstler, VG Bild-Kunst, Bonn 2023 (Foto: Matthes Trettin, Putbus)


    Die Ausstellung ist zu sehen bis 28. Januar 2024.
    Am 24. und 31. Dezember bleibt die Galerie geschlossen.

     

  • CIRCUS EINS // Post Nubila Phoebus

    2. Dezember 2023
    17 Uhr

    Ausstellungseröffnung
    “Nach den Wolken kommt die Sonne”

    im Kunstverein Rügen e. V.
    Circus 1, 18581 Putbus

    Mit Werken von Britta Bogers, Florian Ecker,
    Jürgen Eisenacher, Toshifume Hirose, Nancy Jahns,
    Robert Kraiss, Lorenzo Pompa, Ulrike Mundt,
    Sara Pfrommer, Volker Renner, Paul Schwer,
    Markus Willeke und Christin Wilcken

    “Nach den Wolken kommt die Sonne” – mit diesem lebensbejahenden Motto lädt die Galerie Circus Eins zu ihrer Winterausstellung Künstlerinnen und Künstler ein, die auf die eine oder andere Weise mit der Galerie verbunden sind. In thematisch loser Zusammenstellung wollen wir die Werke unter Spannung setzen, dem Grau der Jahreszeit mit gelassener Fröhlichkeit begegnen und zugleich eine Bestandsaufnahme unseres deutschlandweiten Netzwerkes versuchen.

    Das Leitmotiv für die Gruppenausstellung basiert auf dem Gedicht „Der Fremde“ von Charles Baudelaire. In diesem Werk drückt er nicht nur seine soziale und politische Entfremdung aus, sondern auch seine Sehnsucht nach Freiheit. Baudelaire bevorzugt die Wolken, die sich keiner Macht und keiner Grenze unterwerfen, gegenüber einer strengen Wertehierarchie. Die schwebenden Wolken entsprechen der Kraft der Kunst, die umso stärker wird, je offener und ambivalenter sie für ihre Betrachterinnen und Betrachter bleibt.

    Susanne Burmester

     

    “Wen lieben Sie am meisten, rätselhafter Mann, sagen Sie?
    Ihren Vater, Ihre Mutter, Ihre Schwester oder Ihren Bruder?
    Ich habe keinen Vater, Mutter, Schwester oder Bruder.
    Ihre Freunde?
    Sie verwenden ein Wort, dessen Bedeutung mir bis jetzt unbekannt geblieben ist.
    Ihr Land
    Ich weiß nicht, unter welchem Breitengrad es sich befindet.
    Schönheit?
    Ich würde sie lieben, Göttin und unsterblich.
    Gold?
    Ich hasse es, wie Sie Gott hassen.
    Was liebst du, du außergewöhnlicher Fremder?
    Ich liebe die Wolken… die Wolken, die vorbeiziehen… da drüben… da drüben…
    die wunderbaren Wolken!”

    (Charles Baudelaire, Der Fremde)

     

    Abbildung:
    Jürgen Eisenacher, Regenbogen, 2020, Acryl auf Holz, 30 x 24 cm
    Copyright: Der Künstler, VG Bild-Kunst, Bonn 2023 (Foto: Matthes Trettin, Putbus)


    Die Ausstellung ist zu sehen bis 28. Januar 2024.
    Am 24. und 31. Dezember bleibt die Galerie geschlossen.