Autor: headways

  • Besuch beim Sanctuarium – herman de vries zum Neunzigsten

    Geheiligte Plätze sind nur schwer zu finden; und dann ist stets auch die Frage, wem sie heilig sind. Die grundlegende Idee der Sanctuarien des niederländischen und seit langem im Steigerwald ansässigen Künstlers herman de vries ist einfach und dennoch ein komplexer Prozess: innerhalb eines umfriedeten Bereichs  bleibt die Natur völlig sich selbst überlassen und  kann ungehindert wachsen. Und das auf Dauer.

    Auch wenn der Stuttgarter Stadtplan das Sanctuarium ausweist, findet man es nicht ganz leicht, wenn man sich auf den Weg dorthin macht. Man soll am Nordbahnhof aussteigen: das ist noch relativ einfach. Auch dass es im „Leibfriedschen Garten“ angesiedelt ist, lässt sich auf dem Plan leicht ausmachen. Dann jedoch ist es nicht so einfach, denn man befindet sich in einem städtischen Park, der steil bergan steigt. Von Abbildungen hatte ich eine Situation mit einem Geländesattel in Erinnerung. Als Fahrradfahrer weiß ich, dass ein solcher Sattel eine Anhöhe ist und dass ich kräftig steigen muss. Die genaue topographische Lage jedoch ist nicht so einfach ausfindig zu machen. Wallfahrtskirchen machen es einem leichter: sie sind aus naheliegenden Gründen in der Regel auf einem bereits landschaftlich bereits akzentuierten Ort platziert worden.

    Zunächst orientiere ich mich zu einem erkennbar höchsten Punkt der Gegend. Kein geringerer als Paul Bonatz, der Architekt des alten Stuttgarter Hauptbahnhofs, hatte diese Flakstellung als interessanten Aussichtspunkt auf die Stadt vorgeschlagen. Der Ausbau der Stelle ist eine Art offener Turmstumpf und  besteht aus massiven Quadersteinen. Vier sehr steile Treppen führen neben einem als Spirale verlaufenden Fuß- und Radweg zu dieser Anhöhe hoch und lassen das Ganze fast Zikurrat-artig aussehen. Ist das Sanctuarium etwa hier? Es sind Treppen mit höchst unregelmäßigen, fast naturbelassen wirkenden Stufen, die man niemandem mit irgendeiner kleinen Gehbehinderung empfehlen würde. Oben angekommen erweist sich dieser Aussichtspunkt als ein wortreich kommentiertes Plateau. Metalltafeln auf der umfassenden Mauer merken eine ganze Menge zur architektonischen Entwicklung von Stuttgart an – durchaus auch kritische Punkte. Mittlerweile haben Graffiti diese Erläuterungen derart überlagert, dass sie fast nicht mehr zu lesen sind. Auch das scheint eine Form der Geschichtsschreibung zu sein. Stuttgart ist ja nicht zuletzt bekannt für seine oft handgreiflichen bürgerlichen Einmischungen in offiziell gefasste Pläne.

    Aber wo ist das Sanctuarium von herman de vries? Vom Bonatzschen Aussichtspunkt aus kann man es nicht sehen, einen Hinweis oder Kommentar konnte ich auch nicht finden. Offensichtlich hat es der Künstler nicht am höchsten Punkt angeordnet. Der Blick von einer nahe gelegenen Fahrradweg-Brücke über eine sechsspurige Straße lässt erkennen, dass der eigentliche Sattel noch ein wenig weiter entfernt liegt. Und tatsächlich, dort, gewissermaßen geduckt im Schatten der Straße, an der Stelle wo sie den Sattel überquert, und haarscharf an der Verzweigung von zwei höchst frequentierten Bundesstraßen, kann man die charakteristischen vergoldeten Metallspitzen des umgebenden Zauns erkennen – zumindest wenn man mit dem Werk von herman de vries ein wenig vertraut ist.

    Jetzt muss man sich nur noch auf dem Weg dorthin machen. Aber das ist keineswegs einfach. Das ausgebaute und von Elektroradlern hoch frequentierte Wegenetz reicht nur bis in die Nähe. Hinter einem eher dezenten Hinweisschild erstreckt sich hüfthohes Gras und kein Weg. Also bahne ich mir einen Weg durch dieses Gras – und frage mich gleichzeitig, ob ich jetzt nicht schon ein Stück dieses Szenarios zerstöre, in dem Natur sich selbst überlassen bleiben sollte. Und es geht steil bergab. Da muss ich aufpassen, um nicht auszurutschen; im hüfthohen Gras nimmt man Bodenunebenheiten oder die kleinen auftauchenden Ameisenhügel nicht auf Anhieb wahr. Am Zaun angelangt sehe ich schließlich nicht nur die gesamte runde Anlage um einen Bereich, der inzwischen doch wieder beträchtlich zugewachsen ist, sondern auch inzwischen ausgeblichene, ehemals schwarze Stoffbänder. Sie waren ein Protest von Bürgern, als 2018 das Gartenamt der Stadt Stuttgart das 1993 offiziell in Auftrag gegebene Kunstwerk ungefragt rasierte und damit bis auf den Zaun zerstörte. Ich konzentriere mich auf die Situation dieses Zauns. Ist er tatsächlich eine Grenze zwischen der Zivilisation und der sich selbst überlassenen Natur innerhalb des umfriedeten Sanctuariums? Es wirkt eher wie eine weiche Grenze. Allerdings sind die Bäume im Inneren des Zauns doch wieder schon beträchtlich gewachsen, auch wenn die Zerstörung dieses Platzes durch die Stadt Stuttgart erst wenige Jahre zurück liegt.

    Ich versuche um das Sanctuarium herum zu gehen und stelle fest dass das wegen seiner  Hanglage durchaus nicht einfach ist. Wahrscheinlich ist überhaupt nicht vorgesehen, was ich hier tue. [Später auf dem Rückweg wird mir auf dem Radweg ein Polizeimotorrad begegnen, aber ich werde niemals wissen, ob das mit meinem Besuch zu tun hatte.] Aber mich interessiert insbesondere die Seite, an der das Sanctuarium genau dem Geländesattel und den stark frequentierten Bundesstraßen gegenüber liegt. Anscheinend hat herman de vries genau diesen Kontrast gesucht und den automobilen Strömungen dieses Heiligtum gegenüber gestellt. Ob das jemand wahrnimmt, aus der Perspektive hinter dem Lenkrad des heiligen Blechle, wie man hierzulande sagt?

    Anscheinend passiert so ein Besuch zu Fuß, wie ich ihn unternehme, selten. Nach kurzer Zeit gesellt sich ein Schachbrettfalter zu mir. Ich glaube, so einen Schmetterling habe ich in natura noch nicht gesehen. Beim Verharren und Aussuchen eines Besseren Standpunktes für ein Foto entdecke ich auch noch eine große Heuschrecke. Jahreszeitlich passt dieses Tier, aber ansonsten: wann sehe ich eigentlich überhaupt einmal eine Heuschrecke? Kann es sein dass das Sanctuarium tatsächlich auch ein Zufluchtsort ist, ein besonderes Biotop? Allerdings bin ich alles andere als ein Biologe. Ich begebe mich auf den Weg zurück und achte darauf den gleichen Weg zurück zu nehmen, um nicht noch mehr Gras zu zertreten. Und ich muss zugeben, dass ich mir Sorgen mache: könnte eine Zecke die Gelegenheit nutzen, um mit mir gemeinsam einen Weg in die Zivilisation zu finden?

    Etwas weiter des Wegs in Richtung zurück zum Nordbahnhof finde ich drei Metallbänke. Sie sind ausgerichtet, um einen entspannten Blick auf das arg zersiedelte Tal und die umgebenden Hügel zu werfen. Die Situation nutze ich, um meine ersten Eindrücke festzuhalten. Bald werde ich in Stuttgart Hbf umsteigen müssen, genau dem Bahnhof, der immer noch auf seine Ankunft im 21. Jahrhundert wartet und in seiner grundsätzlichen Planung eigentlich eine Kehrtwende bedeuten will. Als ich dort auf den Zug warte, fallen mir etliche wild gewachsene Pflanzen auf, entlang der noch sehr langen Bahnsteige. Sie haben die Vernachlässigung dieses verkehrstechnischen Bereichs genutzt, um auch selbst existieren zu können.

     Johannes Stahl

    {gallery}2021/johannes{/gallery}
    Fotos: Johannes Stahl

  • Herbsttreffen 2021

    Herbsttreffen Kannawurf IV: „Dampf“
    24.-26. September 2021

    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube (Zirkular, Mai 2021)

    (Das Wetter war das ganze Wochenende über traumhaft schön.)

    Freitag, 24. September
    Anreise und Sammeln im kleinen Kreis
    im Schlosshof Schälen und Schneiden von Kartoffeln und Zwiebeln für das morgige Abendbrot
    Abendessen: gefüllte Paprikaschoten von Klaus
    Heinz erhält die Mitteilung, dass seine Schwiegermutter verstorben ist, und muss das Treffen verlassen.

     

    Sonnabend, 25. September
    gemeinsames Frühstück im Schlosshof

    im Giardino
    Thorsten Reich übermittelt die Absagen und Grüße von L. Morenz und Hansjörg Rothe
    Jakob Taube übermittelt die Absagen und Grüße von Anita Dombrowski und Hans-Jürgen Krug und verliest einen Brief des Letzteren
    Thomas Blase Unter Dampf. Bericht über die sehr kurzfristige Organisation der Fotoausstellung samt Katalog „Participant Observer – Leni Sinclair“ im Literaturhaus Halle
    Jakob Taube Wie der Geist aus dem Dampf in die Flasche kommt – ohne Worte
    Thorsten Reich Dampf – ein Streifzug

    Mittagessen im Schlosshof: Gefüllte Zucchini von Thomas Wöhrmann

    im Schlosshof
    Andreas Peschka Salzkriechen – zwei Beispiele aus der Praxis. Dazu Vorstellung seines Buches „Aigis Helden-Displays: Kampfgeschehen“ (= Orakelbuch 9)

    im Kornboden
    Johanna Bartl: Vorstellung ihrer beiden Beiträge in der Ausstellung „Resonanzen“:
    1. „Tätig Sein“: Ausstellung der schriftlichen Äußerungen, die Johanna von 40 Menschen zu diesem Thema erhielt.
    2. Stillleben und Schattenbild (ortsbezogene Installation mit Overhead-Projektor, darin Schrift mit den Worten LEBEN ZEIT ARBEIT NORM FREI vom zugewachsenen Wortfeld am Standort Skulptur Gewächshaus in Magdeburg)

    Rundgang durch die Ausstellung mit Werken von Dietrich Oltmanns, Thomas Blase, Wieland
    Krause, Carl Vetter, Anne Baumann, Nancy Jahns
    in der Hofstube

    Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: Braunschweiger Collageprojekte unter Dampf (mit Lichtbildern)

    im Giardino
    Jakob Taube lässt eine Dampfmaschine auspacken

    Abendessen im Schlosshof: Kartoffelsuppe von Thomas Blase

     

    Sonntag, 26. September
    Frühstück im Schlosshof

    Im kleinen Kreis Fahrt über Sachsenburg und Oldisleben auf die andere Seite der Hainleite,
    Spaziergang zum weitgehend versiegten Mutzenbrunnen zwischen großen, alten Eichen.
    Rückweg durch den Wald, wo große Schirmpilze gesammelt werden.

    Mittagessen im Schlosshof: gebratene Schirmpilze mit Brot

     

    Teilnehmer am Herbsttreffen Kannawurf IV
    24.-26. September 2021
    (Manche waren nur zeitweise oder nur zu den Mahlzeiten dabei.)

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen und Tylsen, war nur kurzzeitig da
    Johanna Bartl, Dessau, war nur kurzzeitig da
    Thomas Blase, Halle und Kannawurf
    Arne Braun, Leipzig
    Katja, eine Stipendiatin aus Berlin
    Klaus Ludwig, Kannawurf
    Andreas Peschka, Lüneburg
    Thorsten Reich, Leipzig
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hartmut Schwarm, Kannawurf
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
    Wolke, Kannawurf, sowie eine weitere, junge Katze

     

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  • Herbsttreffen 2021

    Herbsttreffen Kannawurf IV: „Dampf“
    24.-26. September 2021

    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube (Zirkular, Mai 2021)

    (Das Wetter war das ganze Wochenende über traumhaft schön.)

    Freitag, 24. September
    Anreise und Sammeln im kleinen Kreis
    im Schlosshof Schälen und Schneiden von Kartoffeln und Zwiebeln für das morgige Abendbrot
    Abendessen: gefüllte Paprikaschoten von Klaus
    Heinz erhält die Mitteilung, dass seine Schwiegermutter verstorben ist, und muss das Treffen verlassen.

     

    Sonnabend, 25. September
    gemeinsames Frühstück im Schlosshof

    im Giardino
    Thorsten Reich übermittelt die Absagen und Grüße von L. Morenz und Hansjörg Rothe
    Jakob Taube übermittelt die Absagen und Grüße von Anita Dombrowski und Hans-Jürgen Krug und verliest einen Brief des Letzteren
    Thomas Blase Unter Dampf. Bericht über die sehr kurzfristige Organisation der Fotoausstellung samt Katalog „Participant Observer – Leni Sinclair“ im Literaturhaus Halle
    Jakob Taube Wie der Geist aus dem Dampf in die Flasche kommt – ohne Worte
    Thorsten Reich Dampf – ein Streifzug

    Mittagessen im Schlosshof: Gefüllte Zucchini von Thomas Wöhrmann

    im Schlosshof
    Andreas Peschka Salzkriechen – zwei Beispiele aus der Praxis. Dazu Vorstellung seines Buches „Aigis Helden-Displays: Kampfgeschehen“ (= Orakelbuch 9)

    im Kornboden
    Johanna Bartl: Vorstellung ihrer beiden Beiträge in der Ausstellung „Resonanzen“:
    1. „Tätig Sein“: Ausstellung der schriftlichen Äußerungen, die Johanna von 40 Menschen zu diesem Thema erhielt.
    2. Stillleben und Schattenbild (ortsbezogene Installation mit Overhead-Projektor, darin Schrift mit den Worten LEBEN ZEIT ARBEIT NORM FREI vom zugewachsenen Wortfeld am Standort Skulptur Gewächshaus in Magdeburg)

    Rundgang durch die Ausstellung mit Werken von Dietrich Oltmanns, Thomas Blase, Wieland
    Krause, Carl Vetter, Anne Baumann, Nancy Jahns
    in der Hofstube

    Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: Braunschweiger Collageprojekte unter Dampf (mit Lichtbildern)

    im Giardino
    Jakob Taube lässt eine Dampfmaschine auspacken

    Abendessen im Schlosshof: Kartoffelsuppe von Thomas Blase

     

    Sonntag, 26. September
    Frühstück im Schlosshof

    Im kleinen Kreis Fahrt über Sachsenburg und Oldisleben auf die andere Seite der Hainleite,
    Spaziergang zum weitgehend versiegten Mutzenbrunnen zwischen großen, alten Eichen.
    Rückweg durch den Wald, wo große Schirmpilze gesammelt werden.

    Mittagessen im Schlosshof: gebratene Schirmpilze mit Brot

     

    Teilnehmer am Herbsttreffen Kannawurf IV
    24.-26. September 2021
    (Manche waren nur zeitweise oder nur zu den Mahlzeiten dabei.)

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen und Tylsen, war nur kurzzeitig da
    Johanna Bartl, Dessau, war nur kurzzeitig da
    Thomas Blase, Halle und Kannawurf
    Arne Braun, Leipzig
    Katja, eine Stipendiatin aus Berlin
    Klaus Ludwig, Kannawurf
    Andreas Peschka, Lüneburg
    Thorsten Reich, Leipzig
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hartmut Schwarm, Kannawurf
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
    Wolke, Kannawurf, sowie eine weitere, junge Katze

     

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  • Herbsttreffen 2021

    Herbsttreffen Kannawurf IV: „Dampf“
    24.-26. September 2021

    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube (Zirkular, Mai 2021)

    (Das Wetter war das ganze Wochenende über traumhaft schön.)

    Freitag, 24. September
    Anreise und Sammeln im kleinen Kreis
    im Schlosshof Schälen und Schneiden von Kartoffeln und Zwiebeln für das morgige Abendbrot
    Abendessen: gefüllte Paprikaschoten von Klaus
    Heinz erhält die Mitteilung, dass seine Schwiegermutter verstorben ist, und muss das Treffen verlassen.

     

    Sonnabend, 25. September
    gemeinsames Frühstück im Schlosshof

    im Giardino
    Thorsten Reich übermittelt die Absagen und Grüße von L. Morenz und Hansjörg Rothe
    Jakob Taube übermittelt die Absagen und Grüße von Anita Dombrowski und Hans-Jürgen Krug und verliest einen Brief des Letzteren
    Thomas Blase Unter Dampf. Bericht über die sehr kurzfristige Organisation der Fotoausstellung samt Katalog „Participant Observer – Leni Sinclair“ im Literaturhaus Halle
    Jakob Taube Wie der Geist aus dem Dampf in die Flasche kommt – ohne Worte
    Thorsten Reich Dampf – ein Streifzug

    Mittagessen im Schlosshof: Gefüllte Zucchini von Thomas Wöhrmann

    im Schlosshof
    Andreas Peschka Salzkriechen – zwei Beispiele aus der Praxis. Dazu Vorstellung seines Buches „Aigis Helden-Displays: Kampfgeschehen“ (= Orakelbuch 9)

    im Kornboden
    Johanna Bartl: Vorstellung ihrer beiden Beiträge in der Ausstellung „Resonanzen“:
    1. „Tätig Sein“: Ausstellung der schriftlichen Äußerungen, die Johanna von 40 Menschen zu diesem Thema erhielt.
    2. Stillleben und Schattenbild (ortsbezogene Installation mit Overhead-Projektor, darin Schrift mit den Worten LEBEN ZEIT ARBEIT NORM FREI vom zugewachsenen Wortfeld am Standort Skulptur Gewächshaus in Magdeburg)

    Rundgang durch die Ausstellung mit Werken von Dietrich Oltmanns, Thomas Blase, Wieland
    Krause, Carl Vetter, Anne Baumann, Nancy Jahns
    in der Hofstube

    Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: Braunschweiger Collageprojekte unter Dampf (mit Lichtbildern)

    im Giardino
    Jakob Taube lässt eine Dampfmaschine auspacken

    Abendessen im Schlosshof: Kartoffelsuppe von Thomas Blase

     

    Sonntag, 26. September
    Frühstück im Schlosshof

    Im kleinen Kreis Fahrt über Sachsenburg und Oldisleben auf die andere Seite der Hainleite,
    Spaziergang zum weitgehend versiegten Mutzenbrunnen zwischen großen, alten Eichen.
    Rückweg durch den Wald, wo große Schirmpilze gesammelt werden.

    Mittagessen im Schlosshof: gebratene Schirmpilze mit Brot

     

    Teilnehmer am Herbsttreffen Kannawurf IV
    24.-26. September 2021
    (Manche waren nur zeitweise oder nur zu den Mahlzeiten dabei.)

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen und Tylsen, war nur kurzzeitig da
    Johanna Bartl, Dessau, war nur kurzzeitig da
    Thomas Blase, Halle und Kannawurf
    Arne Braun, Leipzig
    Katja, eine Stipendiatin aus Berlin
    Klaus Ludwig, Kannawurf
    Andreas Peschka, Lüneburg
    Thorsten Reich, Leipzig
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hartmut Schwarm, Kannawurf
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
    Wolke, Kannawurf, sowie eine weitere, junge Katze

     

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  • Bewerbungsmöglichkeit für dreimonatige Aufenthaltsstipendien im Kunstverein Röderhof

    Seit 1991 werden Stipendien, finanziert durch Mittel des Landes Sachsen-Anhalt, für den Aufenthalt in Röderhof vergeben. Der Kunstverein ermöglicht zwei Künstlern pro dreimonatigen Stipendiatendurchgang das Arbeiten und Leben im Künstlerhaus.

    Der Kunstverein Röderhof verfolgt das Ziel, zeitgenössische bildende Kunst und Literatur bekannt zu machen und das Verständnis für Kunst in der Öffentlichkeit zu befördern. Zu diesem Zweck sollen Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit erhalten, im Künstlerhaus für eine begrenzte Zeit zu arbeiten und ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen.

    Im Künstlerhaus des Kunstvereins stehen zwei Wohnateliers ganzjährig zur Verfügung. Atelier, Druckwerkstatt und Ausstellungsraum können von den Stipendiaten nur in Absprache mit dem Kunstverein genutzt werden.

    Bei der Auswahl der Stipendiaten wird angestrebt, dass jüngere Künstler, die am Anfang ihrer künstlerischen Entwicklung stehen, und erfahrene Künstler, die bereits mehrere Jahre professionell künstlerisch tätig sind, voneinander profitieren. Ein ausgewogenes Verhältnis der Anzahl von jüngeren und erfahrenen Künstlern und der Anzahl von Künstlern aus Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern bzw. dem Ausland wird angestrebt.

    Die Stipendiatenauswahl erfolgt generell durch Kuratoren. Zwei der insgesamt sechs Stipendien pro Jahr werden vom Kunstverein selbst vergeben. Freie Bewerbungen mit folgenden Angaben/Materialien können jederzeit postalisch an uns gesandt werden:

    • Kurzvita (max. 1 Blatt A4)
    • Skizze/Projektidee zum Vorhaben im Förderzeitraum (max. 1 Blatt A4)
    • Dokumentation bisheriger Arbeiten (Auswahl Abbildungen bzw. Texte, max. 4 Blatt A4)

      Kunstverein Röderhof
      Gut 50
      38838 Röderhof

    Der Kunstverein bittet ausdrücklich darum, keine Kataloge und Originale zu schicken und macht darauf aufmerksam, dass keine Materialien zurückgesendet werden. Auch werden keine Eingangsbestätigungen versandt. Bewerber bitten wir vorab um die Kenntnisnahme der Stipendiaten- und Hausordnung. Im Zeitraum Dezember bis März werden keine Stipendien vergeben.

  • Bewerbungsmöglichkeit für dreimonatige Aufenthaltsstipendien im Kunstverein Röderhof

    Seit 1991 werden Stipendien, finanziert durch Mittel des Landes Sachsen-Anhalt, für den Aufenthalt in Röderhof vergeben. Der Kunstverein ermöglicht zwei Künstlern pro dreimonatigen Stipendiatendurchgang das Arbeiten und Leben im Künstlerhaus.

    Der Kunstverein Röderhof verfolgt das Ziel, zeitgenössische bildende Kunst und Literatur bekannt zu machen und das Verständnis für Kunst in der Öffentlichkeit zu befördern. Zu diesem Zweck sollen Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit erhalten, im Künstlerhaus für eine begrenzte Zeit zu arbeiten und ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen.

    Im Künstlerhaus des Kunstvereins stehen zwei Wohnateliers ganzjährig zur Verfügung. Atelier, Druckwerkstatt und Ausstellungsraum können von den Stipendiaten nur in Absprache mit dem Kunstverein genutzt werden.

    Bei der Auswahl der Stipendiaten wird angestrebt, dass jüngere Künstler, die am Anfang ihrer künstlerischen Entwicklung stehen, und erfahrene Künstler, die bereits mehrere Jahre professionell künstlerisch tätig sind, voneinander profitieren. Ein ausgewogenes Verhältnis der Anzahl von jüngeren und erfahrenen Künstlern und der Anzahl von Künstlern aus Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern bzw. dem Ausland wird angestrebt.

    Die Stipendiatenauswahl erfolgt generell durch Kuratoren. Zwei der insgesamt sechs Stipendien pro Jahr werden vom Kunstverein selbst vergeben. Freie Bewerbungen mit folgenden Angaben/Materialien können jederzeit postalisch an uns gesandt werden:

    • Kurzvita (max. 1 Blatt A4)
    • Skizze/Projektidee zum Vorhaben im Förderzeitraum (max. 1 Blatt A4)
    • Dokumentation bisheriger Arbeiten (Auswahl Abbildungen bzw. Texte, max. 4 Blatt A4)

      Kunstverein Röderhof
      Gut 50
      38838 Röderhof

    Der Kunstverein bittet ausdrücklich darum, keine Kataloge und Originale zu schicken und macht darauf aufmerksam, dass keine Materialien zurückgesendet werden. Auch werden keine Eingangsbestätigungen versandt. Bewerber bitten wir vorab um die Kenntnisnahme der Stipendiaten- und Hausordnung. Im Zeitraum Dezember bis März werden keine Stipendien vergeben.

  • Bewerbungsmöglichkeit für dreimonatige Aufenthaltsstipendien im Kunstverein Röderhof

    Seit 1991 werden Stipendien, finanziert durch Mittel des Landes Sachsen-Anhalt, für den Aufenthalt in Röderhof vergeben. Der Kunstverein ermöglicht zwei Künstlern pro dreimonatigen Stipendiatendurchgang das Arbeiten und Leben im Künstlerhaus.

    Der Kunstverein Röderhof verfolgt das Ziel, zeitgenössische bildende Kunst und Literatur bekannt zu machen und das Verständnis für Kunst in der Öffentlichkeit zu befördern. Zu diesem Zweck sollen Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit erhalten, im Künstlerhaus für eine begrenzte Zeit zu arbeiten und ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen.

    Im Künstlerhaus des Kunstvereins stehen zwei Wohnateliers ganzjährig zur Verfügung. Atelier, Druckwerkstatt und Ausstellungsraum können von den Stipendiaten nur in Absprache mit dem Kunstverein genutzt werden.

    Bei der Auswahl der Stipendiaten wird angestrebt, dass jüngere Künstler, die am Anfang ihrer künstlerischen Entwicklung stehen, und erfahrene Künstler, die bereits mehrere Jahre professionell künstlerisch tätig sind, voneinander profitieren. Ein ausgewogenes Verhältnis der Anzahl von jüngeren und erfahrenen Künstlern und der Anzahl von Künstlern aus Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern bzw. dem Ausland wird angestrebt.

    Die Stipendiatenauswahl erfolgt generell durch Kuratoren. Zwei der insgesamt sechs Stipendien pro Jahr werden vom Kunstverein selbst vergeben. Freie Bewerbungen mit folgenden Angaben/Materialien können jederzeit postalisch an uns gesandt werden:

    • Kurzvita (max. 1 Blatt A4)
    • Skizze/Projektidee zum Vorhaben im Förderzeitraum (max. 1 Blatt A4)
    • Dokumentation bisheriger Arbeiten (Auswahl Abbildungen bzw. Texte, max. 4 Blatt A4)

      Kunstverein Röderhof
      Gut 50
      38838 Röderhof

    Der Kunstverein bittet ausdrücklich darum, keine Kataloge und Originale zu schicken und macht darauf aufmerksam, dass keine Materialien zurückgesendet werden. Auch werden keine Eingangsbestätigungen versandt. Bewerber bitten wir vorab um die Kenntnisnahme der Stipendiaten- und Hausordnung. Im Zeitraum Dezember bis März werden keine Stipendien vergeben.

  • Das Weltreich der Melancholie

    Eine Theater- und Musikperformance über eine unfassbare Stimmung

    Ein Team aus Schauspielerinnen, Schauspielern, einem Live-Musiker und einem Soundentwickler gehen in den verborgenen Bezirken der Melancholie spazieren. Dabei treffen sie auf Pessoa, Goethe, Lothar Trolle, László Földényi und andere. Sie erzählen aber auch aus eigener Perspektive und aus einer problematisch gewordenen Gegenwart. Zwischen Supermarkt und Romantik, Persönlichem und Philosophischem folgen sie dem dunklen Flug der Melancholie.

    Schauspiel/Performance: Astrid Kohlhoff; Wera Herzberg; David Jeker; Marco Wittorf

    Live-Musik: Roger Döring (Kontraaltklarinette, Bb Klarinette u.a.) www.dictaphone-music.de

    Sound, Komposition: Bernd Jestram tarwater.de

    Regie: Silvio Beck

    Kostüme: Katharina Schirmer

    Eine Produktion von Theater AGGREGATE in Kooperation mit dem WUK Theater Quartier

    www.theater-aggregate.de

    www.wuk-theater.de

    Premiere: 20.10.2021

    weitere Vorstellungen: 22.10., 23.10. & 23.11., 24.11., 26.11., 27.11.2021

    jeweils 20.30 Uhr

    gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Land Sachsen-Anhalt, Lotto-Stiftung Sachsen-Anhalt, Stadt Halle

    {gallery}2021/Weltreich{/gallery}
    Foto: René Schäffer

  • Das Weltreich der Melancholie

    Eine Theater- und Musikperformance über eine unfassbare Stimmung

    Ein Team aus Schauspielerinnen, Schauspielern, einem Live-Musiker und einem Soundentwickler gehen in den verborgenen Bezirken der Melancholie spazieren. Dabei treffen sie auf Pessoa, Goethe, Lothar Trolle, László Földényi und andere. Sie erzählen aber auch aus eigener Perspektive und aus einer problematisch gewordenen Gegenwart. Zwischen Supermarkt und Romantik, Persönlichem und Philosophischem folgen sie dem dunklen Flug der Melancholie.

    Schauspiel/Performance: Astrid Kohlhoff; Wera Herzberg; David Jeker; Marco Wittorf

    Live-Musik: Roger Döring (Kontraaltklarinette, Bb Klarinette u.a.) www.dictaphone-music.de

    Sound, Komposition: Bernd Jestram tarwater.de

    Regie: Silvio Beck

    Kostüme: Katharina Schirmer

    Eine Produktion von Theater AGGREGATE in Kooperation mit dem WUK Theater Quartier

    www.theater-aggregate.de

    www.wuk-theater.de

    Premiere: 20.10.2021

    weitere Vorstellungen: 22.10., 23.10. & 23.11., 24.11., 26.11., 27.11.2021

    jeweils 20.30 Uhr

    gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Land Sachsen-Anhalt, Lotto-Stiftung Sachsen-Anhalt, Stadt Halle

    {gallery}2021/Weltreich{/gallery}
    Foto: René Schäffer

  • Das Weltreich der Melancholie

    Eine Theater- und Musikperformance über eine unfassbare Stimmung

    Ein Team aus Schauspielerinnen, Schauspielern, einem Live-Musiker und einem Soundentwickler gehen in den verborgenen Bezirken der Melancholie spazieren. Dabei treffen sie auf Pessoa, Goethe, Lothar Trolle, László Földényi und andere. Sie erzählen aber auch aus eigener Perspektive und aus einer problematisch gewordenen Gegenwart. Zwischen Supermarkt und Romantik, Persönlichem und Philosophischem folgen sie dem dunklen Flug der Melancholie.

    Schauspiel/Performance: Astrid Kohlhoff; Wera Herzberg; David Jeker; Marco Wittorf

    Live-Musik: Roger Döring (Kontraaltklarinette, Bb Klarinette u.a.) www.dictaphone-music.de

    Sound, Komposition: Bernd Jestram tarwater.de

    Regie: Silvio Beck

    Kostüme: Katharina Schirmer

    Eine Produktion von Theater AGGREGATE in Kooperation mit dem WUK Theater Quartier

    www.theater-aggregate.de

    www.wuk-theater.de

    Premiere: 20.10.2021

    weitere Vorstellungen: 22.10., 23.10. & 23.11., 24.11., 26.11., 27.11.2021

    jeweils 20.30 Uhr

    gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Land Sachsen-Anhalt, Lotto-Stiftung Sachsen-Anhalt, Stadt Halle

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    Foto: René Schäffer