Kategorie: Veranstaltung

  • CIRCUS EINS // Post Nubila Phoebus

    2. Dezember 2023
    17 Uhr

    Ausstellungseröffnung
    “Nach den Wolken kommt die Sonne”

    im Kunstverein Rügen e. V.
    Circus 1, 18581 Putbus

    Mit Werken von Britta Bogers, Florian Ecker,
    Jürgen Eisenacher, Toshifume Hirose, Nancy Jahns,
    Robert Kraiss, Lorenzo Pompa, Ulrike Mundt,
    Sara Pfrommer, Volker Renner, Paul Schwer,
    Markus Willeke und Christin Wilcken

    “Nach den Wolken kommt die Sonne” – mit diesem lebensbejahenden Motto lädt die Galerie Circus Eins zu ihrer Winterausstellung Künstlerinnen und Künstler ein, die auf die eine oder andere Weise mit der Galerie verbunden sind. In thematisch loser Zusammenstellung wollen wir die Werke unter Spannung setzen, dem Grau der Jahreszeit mit gelassener Fröhlichkeit begegnen und zugleich eine Bestandsaufnahme unseres deutschlandweiten Netzwerkes versuchen.

    Das Leitmotiv für die Gruppenausstellung basiert auf dem Gedicht „Der Fremde“ von Charles Baudelaire. In diesem Werk drückt er nicht nur seine soziale und politische Entfremdung aus, sondern auch seine Sehnsucht nach Freiheit. Baudelaire bevorzugt die Wolken, die sich keiner Macht und keiner Grenze unterwerfen, gegenüber einer strengen Wertehierarchie. Die schwebenden Wolken entsprechen der Kraft der Kunst, die umso stärker wird, je offener und ambivalenter sie für ihre Betrachterinnen und Betrachter bleibt.

    Susanne Burmester

     

    “Wen lieben Sie am meisten, rätselhafter Mann, sagen Sie?
    Ihren Vater, Ihre Mutter, Ihre Schwester oder Ihren Bruder?
    Ich habe keinen Vater, Mutter, Schwester oder Bruder.
    Ihre Freunde?
    Sie verwenden ein Wort, dessen Bedeutung mir bis jetzt unbekannt geblieben ist.
    Ihr Land
    Ich weiß nicht, unter welchem Breitengrad es sich befindet.
    Schönheit?
    Ich würde sie lieben, Göttin und unsterblich.
    Gold?
    Ich hasse es, wie Sie Gott hassen.
    Was liebst du, du außergewöhnlicher Fremder?
    Ich liebe die Wolken… die Wolken, die vorbeiziehen… da drüben… da drüben…
    die wunderbaren Wolken!”

    (Charles Baudelaire, Der Fremde)

     

    Abbildung:
    Jürgen Eisenacher, Regenbogen, 2020, Acryl auf Holz, 30 x 24 cm
    Copyright: Der Künstler, VG Bild-Kunst, Bonn 2023 (Foto: Matthes Trettin, Putbus)


    Die Ausstellung ist zu sehen bis 28. Januar 2024.
    Am 24. und 31. Dezember bleibt die Galerie geschlossen.

     

  • Carl Vetter // KIRCH–LEUCHTEN in Hohendolsleben

    2. und 9. Dezember 2023
    19 – 21 Uhr

    10. Kirch–Leuchten

    veranstaltet vom Künstler Carl Vetter

    diesmal in Hohendolsleben,
    Gemeinde Dähre, Altmarkkreis Salzwedel,
    Sachsen-Anhalt

    Die winzige spätgotische Feldsteinkirche in Hohendolsleben wird durch Lichtsetzungen außen und innen akzentuiert.

    „Romanische Kirchen haben mich seit jeher fasziniert, die Klarheit und Ruhe der Architektur, das Gefühl von Schwere und Stabilität, das von ihr ausgeht. Die zum Teil winzigen Dorfkirchen der Altmark aus dieser Zeit sind in ihrer Fülle eine Besonderheit. Jede Kirche hat ihre Eigenart und im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen im Innern oder außen erhalten, wie z.B. größere Fenster oder eine versetzte Eingangstür. Das Baumaterial sind meist kaum behauene Feldsteine. Die Schlichtheit und ‚Bodenverbundenheit‘ wirken sehr ursprünglich. Es sind für mich ‚Einpersonenräume‘, ‚Schutzbauten‘ wie geschaffen, von einer Person ‚ausgefüllt‘ zu werden. Überwiegend sind sie noch in einfachster Ausstattung, d.h. ohne elektrischen Strom und Heizung. Selbst Einheimische kennen manchmal ihre Kirche nur von außen. Die schlichte Schönheit dieser Kirchen ‚ins rechte Bild zu setzen‘, ihr Potential als Gegenpol zur Hektik und Lärm unserer Zeit zu entdecken und sichtbar zu machen ist der Ansatz meiner Arbeit. So individuell jede einzelne Kirche ist, so individuell erfordert sie meine künstlerische Auseinandersetzung.“ Carl Vetter

    Carl Vetters Handlungskonzepte sind raumbezogen und audio-visuell, vielfach mit Naturmaterialien, in und für Landschafts- und Kulturräume. Seit 1978 schafft er Rauminstallationen, Lichtaktionen und Steinklangaktionen in verschiedenen Landschaftsräumen im In- und Ausland (https://carlvetter.de).

  • Carl Vetter // KIRCH–LEUCHTEN in Hohendolsleben

    2. und 9. Dezember 2023
    19 – 21 Uhr

    10. Kirch–Leuchten

    veranstaltet vom Künstler Carl Vetter

    diesmal in Hohendolsleben,
    Gemeinde Dähre, Altmarkkreis Salzwedel,
    Sachsen-Anhalt

    Die winzige spätgotische Feldsteinkirche in Hohendolsleben wird durch Lichtsetzungen außen und innen akzentuiert.

    „Romanische Kirchen haben mich seit jeher fasziniert, die Klarheit und Ruhe der Architektur, das Gefühl von Schwere und Stabilität, das von ihr ausgeht. Die zum Teil winzigen Dorfkirchen der Altmark aus dieser Zeit sind in ihrer Fülle eine Besonderheit. Jede Kirche hat ihre Eigenart und im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen im Innern oder außen erhalten, wie z.B. größere Fenster oder eine versetzte Eingangstür. Das Baumaterial sind meist kaum behauene Feldsteine. Die Schlichtheit und ‚Bodenverbundenheit‘ wirken sehr ursprünglich. Es sind für mich ‚Einpersonenräume‘, ‚Schutzbauten‘ wie geschaffen, von einer Person ‚ausgefüllt‘ zu werden. Überwiegend sind sie noch in einfachster Ausstattung, d.h. ohne elektrischen Strom und Heizung. Selbst Einheimische kennen manchmal ihre Kirche nur von außen. Die schlichte Schönheit dieser Kirchen ‚ins rechte Bild zu setzen‘, ihr Potential als Gegenpol zur Hektik und Lärm unserer Zeit zu entdecken und sichtbar zu machen ist der Ansatz meiner Arbeit. So individuell jede einzelne Kirche ist, so individuell erfordert sie meine künstlerische Auseinandersetzung.“ Carl Vetter

    Carl Vetters Handlungskonzepte sind raumbezogen und audio-visuell, vielfach mit Naturmaterialien, in und für Landschafts- und Kulturräume. Seit 1978 schafft er Rauminstallationen, Lichtaktionen und Steinklangaktionen in verschiedenen Landschaftsräumen im In- und Ausland (https://carlvetter.de).

  • Carl Vetter // KIRCH–LEUCHTEN in Hohendolsleben

    2. und 9. Dezember 2023
    19 – 21 Uhr

    10. Kirch–Leuchten

    veranstaltet vom Künstler Carl Vetter

    diesmal in Hohendolsleben,
    Gemeinde Dähre, Altmarkkreis Salzwedel,
    Sachsen-Anhalt

    Die winzige spätgotische Feldsteinkirche in Hohendolsleben wird durch Lichtsetzungen außen und innen akzentuiert.

    „Romanische Kirchen haben mich seit jeher fasziniert, die Klarheit und Ruhe der Architektur, das Gefühl von Schwere und Stabilität, das von ihr ausgeht. Die zum Teil winzigen Dorfkirchen der Altmark aus dieser Zeit sind in ihrer Fülle eine Besonderheit. Jede Kirche hat ihre Eigenart und im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen im Innern oder außen erhalten, wie z.B. größere Fenster oder eine versetzte Eingangstür. Das Baumaterial sind meist kaum behauene Feldsteine. Die Schlichtheit und ‚Bodenverbundenheit‘ wirken sehr ursprünglich. Es sind für mich ‚Einpersonenräume‘, ‚Schutzbauten‘ wie geschaffen, von einer Person ‚ausgefüllt‘ zu werden. Überwiegend sind sie noch in einfachster Ausstattung, d.h. ohne elektrischen Strom und Heizung. Selbst Einheimische kennen manchmal ihre Kirche nur von außen. Die schlichte Schönheit dieser Kirchen ‚ins rechte Bild zu setzen‘, ihr Potential als Gegenpol zur Hektik und Lärm unserer Zeit zu entdecken und sichtbar zu machen ist der Ansatz meiner Arbeit. So individuell jede einzelne Kirche ist, so individuell erfordert sie meine künstlerische Auseinandersetzung.“ Carl Vetter

    Carl Vetters Handlungskonzepte sind raumbezogen und audio-visuell, vielfach mit Naturmaterialien, in und für Landschafts- und Kulturräume. Seit 1978 schafft er Rauminstallationen, Lichtaktionen und Steinklangaktionen in verschiedenen Landschaftsräumen im In- und Ausland (https://carlvetter.de).

  • Simon Baumgart // BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE

    2. Dezember 2023,  18 Uhr
    Galerie Paul Scherzer 

    Herzliche Einladung zur Vernissage der Ausstellung

    BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE

    – sondern Körper. Aber „die Personifizierung von Objekten ist ein unheilbares Symptom. Wir stecken fest in magischen prämodernen Haltungen gegenüber Objekten, in Fetischismus und Animismus, Totemismus und Idolatrie – ganz besonders gegenüber Bildern.“ (W. J. T. Mitchell, „What Do Pictures ‚Really‘ Want?“)

    Liveset von 1UP

    BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE ist ein Bildraum über die verworrenen Beziehungen zwischen Bildern und unseren Gefühlen, zwischen unseren Körpern und Bildern, zwischen unseren Gefühlen und uns selbst.

    EIne Ausstellung mit Werken des Künstlers Simon Baumgart.

    02.12.23 – 06.01.24

    Galerie Paul Scherzer
    Julius-Ebeling-Str. 1a
    06112 Halle (Saale)
    Do-Sa 14-19 Uhr

  • Simon Baumgart // BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE

    2. Dezember 2023,  18 Uhr
    Galerie Paul Scherzer 

    Herzliche Einladung zur Vernissage der Ausstellung

    BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE

    – sondern Körper. Aber „die Personifizierung von Objekten ist ein unheilbares Symptom. Wir stecken fest in magischen prämodernen Haltungen gegenüber Objekten, in Fetischismus und Animismus, Totemismus und Idolatrie – ganz besonders gegenüber Bildern.“ (W. J. T. Mitchell, „What Do Pictures ‚Really‘ Want?“)

    Liveset von 1UP

    BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE ist ein Bildraum über die verworrenen Beziehungen zwischen Bildern und unseren Gefühlen, zwischen unseren Körpern und Bildern, zwischen unseren Gefühlen und uns selbst.

    EIne Ausstellung mit Werken des Künstlers Simon Baumgart.

    02.12.23 – 06.01.24

    Galerie Paul Scherzer
    Julius-Ebeling-Str. 1a
    06112 Halle (Saale)
    Do-Sa 14-19 Uhr

  • Simon Baumgart // BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE

    2. Dezember 2023,  18 Uhr
    Galerie Paul Scherzer 

    Herzliche Einladung zur Vernissage der Ausstellung

    BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE

    – sondern Körper. Aber „die Personifizierung von Objekten ist ein unheilbares Symptom. Wir stecken fest in magischen prämodernen Haltungen gegenüber Objekten, in Fetischismus und Animismus, Totemismus und Idolatrie – ganz besonders gegenüber Bildern.“ (W. J. T. Mitchell, „What Do Pictures ‚Really‘ Want?“)

    Liveset von 1UP

    BILDER HABEN KEINE GEFÜHLE ist ein Bildraum über die verworrenen Beziehungen zwischen Bildern und unseren Gefühlen, zwischen unseren Körpern und Bildern, zwischen unseren Gefühlen und uns selbst.

    EIne Ausstellung mit Werken des Künstlers Simon Baumgart.

    02.12.23 – 06.01.24

    Galerie Paul Scherzer
    Julius-Ebeling-Str. 1a
    06112 Halle (Saale)
    Do-Sa 14-19 Uhr

  • COMMON SENSE – Künstlerbücher der Edition Augenweide

    3. November 2023, 18:00 Uhr 

    Herzliche Einladung zur
    Eröffnung der Ausstellung

    Haus des Buches
    Gerichtsweg 28
    04103 Leipzig

    Begrüßung: Dr. Thomas Glöß
    Laudatio: Dr. Adrian La Salvia
    Musik: Tilo Augsten (p) und Torsten Walther (sax)

    Der Leipziger Bibliophilen-Abend lädt am 03. November zur Vernissage der neuen Ausstellung ein. Ab 18 Uhr werden im Literaturcafé im Leipziger Haus des Buches (Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig) im ehemaligen Graphischen Viertel der Messe-Metropole die Almanache der bibliophilen Zeitschrift Common Sense gezeigt, die von 1989 bis 2018 in dreißig Bänden in der Edition Augenweide vom Bernburger Künstler Ulrich Tarlatt und vom halleschen Dichter und Architekten Jörg Kowalski herausgegeben wurden.

    Die von den eng befreundeten Künstlern 1987 begründete Edition, in der neben der jährlichen Zeitschrift auch weitere originalgrafische Bücher erschienen, steht dabei als exzellentes Beispiel eines hohen ästhetischen Anspruchs unter erschwerten Bedingungen: „Gemeinsam mit anderen unabhängigen Künstlern und Literaten wurden (…) Spielformen der visuellen Poesie ausgelotet und dabei die (…) Zensur der DDR unterlaufen.“ So „entwickelte sich mit den Publikationen in geringer Auflagenhöhe eine Ästhetik, die rückblickend auch als eine (…) ‚Bibliophilie der Andersdenkenden‘ bezeichnet wird.“ Weiter heißt es in der Ankündigung des HdB: „Von 1989 an erschien jährlich eine Ausgabe des Almanachs für Kunst und Literatur Common Sense. Pro Ausgabe wurden 30 bis 35 Künstler und Schriftsteller eingeladen, die sich des gesamten Spektrums originalgrafischer Techniken bedienten: Hoch-, Tief- und Flachdruck, Siebdruck, Collage, Monotypie, serielle Unikate, Fotografie und Zeichnung. Bis 2018 entstand mit 30 Ausgaben eine in sich geschlossene Reihe, die den Wandel gesamtdeutscher Geschichte künstlerisch reflektiert hat.“ Common Sense sollte so eine der bedeutendsten bibliophilen Editionen seiner Zeit sein, vergleichbar etwa mit der bis dato erscheinenden Herzattacke der Edition Maldoror

    Die Schau mit den wundervollen Exponaten im Leipziger Haus des Buches wird regulär vom 06. November 2023 bis zum 09. Januar 2024 zu sehen sein, der Eintritt in das Literaturhaus ist frei.

    Zur Vernissage am 06.11. sprechen LBA-Vorstand und Pirckheimer-Freund Dr. Thomas Glöß (Grußwort) sowie Dr. Adrian La Salvia (Laudatio). Musik: Tilo Augsten (Klavier) und Torsten Walther (Saxophon).

    (André Schinkel/LBA/Pressemitteilung)

     

     

     

  • COMMON SENSE – Künstlerbücher der Edition Augenweide

    3. November 2023, 18:00 Uhr 

    Herzliche Einladung zur
    Eröffnung der Ausstellung

    Haus des Buches
    Gerichtsweg 28
    04103 Leipzig

    Begrüßung: Dr. Thomas Glöß
    Laudatio: Dr. Adrian La Salvia
    Musik: Tilo Augsten (p) und Torsten Walther (sax)

    Der Leipziger Bibliophilen-Abend lädt am 03. November zur Vernissage der neuen Ausstellung ein. Ab 18 Uhr werden im Literaturcafé im Leipziger Haus des Buches (Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig) im ehemaligen Graphischen Viertel der Messe-Metropole die Almanache der bibliophilen Zeitschrift Common Sense gezeigt, die von 1989 bis 2018 in dreißig Bänden in der Edition Augenweide vom Bernburger Künstler Ulrich Tarlatt und vom halleschen Dichter und Architekten Jörg Kowalski herausgegeben wurden.

    Die von den eng befreundeten Künstlern 1987 begründete Edition, in der neben der jährlichen Zeitschrift auch weitere originalgrafische Bücher erschienen, steht dabei als exzellentes Beispiel eines hohen ästhetischen Anspruchs unter erschwerten Bedingungen: „Gemeinsam mit anderen unabhängigen Künstlern und Literaten wurden (…) Spielformen der visuellen Poesie ausgelotet und dabei die (…) Zensur der DDR unterlaufen.“ So „entwickelte sich mit den Publikationen in geringer Auflagenhöhe eine Ästhetik, die rückblickend auch als eine (…) ‚Bibliophilie der Andersdenkenden‘ bezeichnet wird.“ Weiter heißt es in der Ankündigung des HdB: „Von 1989 an erschien jährlich eine Ausgabe des Almanachs für Kunst und Literatur Common Sense. Pro Ausgabe wurden 30 bis 35 Künstler und Schriftsteller eingeladen, die sich des gesamten Spektrums originalgrafischer Techniken bedienten: Hoch-, Tief- und Flachdruck, Siebdruck, Collage, Monotypie, serielle Unikate, Fotografie und Zeichnung. Bis 2018 entstand mit 30 Ausgaben eine in sich geschlossene Reihe, die den Wandel gesamtdeutscher Geschichte künstlerisch reflektiert hat.“ Common Sense sollte so eine der bedeutendsten bibliophilen Editionen seiner Zeit sein, vergleichbar etwa mit der bis dato erscheinenden Herzattacke der Edition Maldoror

    Die Schau mit den wundervollen Exponaten im Leipziger Haus des Buches wird regulär vom 06. November 2023 bis zum 09. Januar 2024 zu sehen sein, der Eintritt in das Literaturhaus ist frei.

    Zur Vernissage am 06.11. sprechen LBA-Vorstand und Pirckheimer-Freund Dr. Thomas Glöß (Grußwort) sowie Dr. Adrian La Salvia (Laudatio). Musik: Tilo Augsten (Klavier) und Torsten Walther (Saxophon).

    (André Schinkel/LBA/Pressemitteilung)

     

     

     

  • COMMON SENSE – Künstlerbücher der Edition Augenweide

    3. November 2023, 18:00 Uhr 

    Herzliche Einladung zur
    Eröffnung der Ausstellung

    Haus des Buches
    Gerichtsweg 28
    04103 Leipzig

    Begrüßung: Dr. Thomas Glöß
    Laudatio: Dr. Adrian La Salvia
    Musik: Tilo Augsten (p) und Torsten Walther (sax)

    Der Leipziger Bibliophilen-Abend lädt am 03. November zur Vernissage der neuen Ausstellung ein. Ab 18 Uhr werden im Literaturcafé im Leipziger Haus des Buches (Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig) im ehemaligen Graphischen Viertel der Messe-Metropole die Almanache der bibliophilen Zeitschrift Common Sense gezeigt, die von 1989 bis 2018 in dreißig Bänden in der Edition Augenweide vom Bernburger Künstler Ulrich Tarlatt und vom halleschen Dichter und Architekten Jörg Kowalski herausgegeben wurden.

    Die von den eng befreundeten Künstlern 1987 begründete Edition, in der neben der jährlichen Zeitschrift auch weitere originalgrafische Bücher erschienen, steht dabei als exzellentes Beispiel eines hohen ästhetischen Anspruchs unter erschwerten Bedingungen: „Gemeinsam mit anderen unabhängigen Künstlern und Literaten wurden (…) Spielformen der visuellen Poesie ausgelotet und dabei die (…) Zensur der DDR unterlaufen.“ So „entwickelte sich mit den Publikationen in geringer Auflagenhöhe eine Ästhetik, die rückblickend auch als eine (…) ‚Bibliophilie der Andersdenkenden‘ bezeichnet wird.“ Weiter heißt es in der Ankündigung des HdB: „Von 1989 an erschien jährlich eine Ausgabe des Almanachs für Kunst und Literatur Common Sense. Pro Ausgabe wurden 30 bis 35 Künstler und Schriftsteller eingeladen, die sich des gesamten Spektrums originalgrafischer Techniken bedienten: Hoch-, Tief- und Flachdruck, Siebdruck, Collage, Monotypie, serielle Unikate, Fotografie und Zeichnung. Bis 2018 entstand mit 30 Ausgaben eine in sich geschlossene Reihe, die den Wandel gesamtdeutscher Geschichte künstlerisch reflektiert hat.“ Common Sense sollte so eine der bedeutendsten bibliophilen Editionen seiner Zeit sein, vergleichbar etwa mit der bis dato erscheinenden Herzattacke der Edition Maldoror

    Die Schau mit den wundervollen Exponaten im Leipziger Haus des Buches wird regulär vom 06. November 2023 bis zum 09. Januar 2024 zu sehen sein, der Eintritt in das Literaturhaus ist frei.

    Zur Vernissage am 06.11. sprechen LBA-Vorstand und Pirckheimer-Freund Dr. Thomas Glöß (Grußwort) sowie Dr. Adrian La Salvia (Laudatio). Musik: Tilo Augsten (Klavier) und Torsten Walther (Saxophon).

    (André Schinkel/LBA/Pressemitteilung)