Kategorie: Veranstaltung

  • Opération Béton: Karl-Heinz Adler, Erasmus Schröter, Carsten Nicolai und Marta Dyachenko im KMd

    VERNISSAGE

    Samstag, 8. März 2025, 17 Uhr

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN

    Der ambivalente Baustoff Beton, der das kreative Werden ebenso wie das gesamte Spektrum zwischen Zerstörung, Wiederaufbau und Umweltkatastrophe in sich trägt, hat Kunstschaffende schon lange bewegt und herausgefordert. Opération Béton nennt der französische Experimentalfilmer Jean-Luc Godard seinen ersten Film, der 1954 erschien. Die enorme Vielgestaltigkeit und Einsetzbarkeit des Baustoffes aus Zement, Gestein und Wasser erlaubt unendliche Möglichkeiten der Anwendung in Architektur und Kunst.

    In Zeiten der Klimakrise steht das moderne Baumaterial, dessen Bandbreite in der Verwendung grenzenlos scheint, jedoch immer auch mit den von Menschen gemachten Katastrophen dieser Welt in Verbindung.

    Während die Formsteinsysteme Karl-Heinz Adlers für die Neuinterpretation des Werkstoffes in einer Zeit des Wiederaufbaues stehen, wird im Video „Betonschiff ohne Namen“ von Carsten Nicolai die Widersprüchlichkeit zwischen Vergehen und Bewahren zum allgegenwärtigen Thema einer musikalisch wie visuellen Intervention.

    Für seine Fotografien inszenierte Erasmus Schröter die aus Millionen von Tonnen Beton erbauten Bunker des 1942 von der deutschen Besatzung in Auftrag gegebenen „Atlantikwalls“ in farbigem Licht und schafft so eine Atmosphäre zwischen vergangenem Größenwahn, Bedrohung und Lächerlichkeit. Diese verstärkt sich in der Gegenwart angesichts moderner Luft-Boden-Raketen, tragbarer Panzerabwehrwaffen und perfider gewordenen militärischen Auseinandersetzungen. Bewahrung und Zerstörung aber auch die großartigen Möglichkeiten aus Vergangenem Neues zu schaffen sind für die Künstlerin Marta Dyachenko und ihre Skulpturen aus gegossenem Beton in den letzten Jahren zum Schwerpunkt geworden. Das komplexe Verhältnis zwischen Natur und Mensch und dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf das, was ist und sein wird, spiegelt sich beispielhaft in den Kunstwerken, die sich mit dem von Chancen und Katastrophen gleichermaßen geprägten Werkstoff Beton verbinden.


    Karl-Heinz Adler
    (1927 Remtengrün/Vogtland – 2018 Dresden) war Maler, Grafiker und Konzeptkünstler und gilt heute als einer der herausragendsten Vertreter der konkreten Kunst in Deutschland. Seine Papiercollagen, Objektschichtungen, Zeichnungen und Modelle zu den Formsteinsystemen, die er aus Beton fertigen ließ, sind in dieser Ausstellung zu sehen.

    Erasmus Schröter (1956 Leipzig – 2021 Leipzig) war ein zunächst in Leipzig, ab 1985 in Hamburg und ab Mitte der 1990er Jahre wieder in Leipzig arbeitender Fotograf, dessen Motive von surreal anmutender DDR-Alltagsbilderwelt bis zu konzeptionellen Serien voller Hintersinn und Ironie reichen.

    Carsten Nicolai (*1965 Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, lebt in Berlin) ist ein deutscher Medienkünstler und Musiker (Pseudonym Alva Noto), der als Grenzgänger an der Schnittstelle von bildender Kunst, Wissenschaft und Musik arbeitet. Seine oft großformatigen audiovisuellen Installationen zielen darauf ab, unsichtbare Phänomene wie Ton- und Lichtfrequenzen erfahrbar zu machen.

    Marta Dyachenko (*1990 in Kiew, lebt in Berlin) studierte Architektur, Bildende Kunst und Bildhauerei in Berlin. Ihre Installationen aus modellhaften Skulpturen in Beton werfen Fragen nach dem Verhältnis von Natur und Mensch sowie auch dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf die Landschaft auf.

    Die Ausstellung wird gefördert von den Freunden und Förderern des Kunstmuseums Magdeburg e.V.

    Zu sehen ist sie vom
    09. 03. – 15. 06. 2025

    im

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN
    Regierungsstr. 4-6
    39104 Magdeburg

     

    In der Dauerausstellung im Erdgeschoss und im Dach zu sehen sind u.a. Werke
    von Wieland Krause, Hans-Wulf Kunze und Olaf Wegewitz

  • Chris Jarrett // Konzerttour „Tales of our times“

    1. Februar 2025
    19 Uhr

    Forum Gestaltung
    Magdeburg

    Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Pianoestablishment bezeichnet. 

    Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.

    „Wer mit einer solchen Energie, mit pianistischem Furor, aber auch mit einer solchen Brillanz und Subtilität des Anschlags die Tasten zu drücken vermag, sich dabei das sperrige Instrument geradezu einverleibt … [weckt] die Assoziation eines mythischen Kentaur – halb Klavier, halb Mensch … phantasievoll, originell, energiegeladen und technisch perfekt.“
    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Weitere Konzerttermine:

    24. Januar 2025
    Gutshaus Dummerstorf bei Rostock
     
    25. Januar 2025
    Herrenhaus Libnow (Nähe Anklam)
     
    28. Januar 2025
    Palais Lichtenau, Potsdam
     
    30. Januar 2025
    Uferhallen, Berlin
     
     
  • Chris Jarrett // Konzerttour „Tales of our times“

    1. Februar 2025
    19 Uhr

    Forum Gestaltung
    Magdeburg

    Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Pianoestablishment bezeichnet. 

    Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.

    „Wer mit einer solchen Energie, mit pianistischem Furor, aber auch mit einer solchen Brillanz und Subtilität des Anschlags die Tasten zu drücken vermag, sich dabei das sperrige Instrument geradezu einverleibt … [weckt] die Assoziation eines mythischen Kentaur – halb Klavier, halb Mensch … phantasievoll, originell, energiegeladen und technisch perfekt.“
    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Weitere Konzerttermine:

    24. Januar 2025
    Gutshaus Dummerstorf bei Rostock
     
    25. Januar 2025
    Herrenhaus Libnow (Nähe Anklam)
     
    28. Januar 2025
    Palais Lichtenau, Potsdam
     
    30. Januar 2025
    Uferhallen, Berlin
     
     
  • Chris Jarrett // Konzerttour „Tales of our times“

    1. Februar 2025
    19 Uhr

    Forum Gestaltung
    Magdeburg

    Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Pianoestablishment bezeichnet. 

    Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.

    „Wer mit einer solchen Energie, mit pianistischem Furor, aber auch mit einer solchen Brillanz und Subtilität des Anschlags die Tasten zu drücken vermag, sich dabei das sperrige Instrument geradezu einverleibt … [weckt] die Assoziation eines mythischen Kentaur – halb Klavier, halb Mensch … phantasievoll, originell, energiegeladen und technisch perfekt.“
    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Weitere Konzerttermine:

    24. Januar 2025
    Gutshaus Dummerstorf bei Rostock
     
    25. Januar 2025
    Herrenhaus Libnow (Nähe Anklam)
     
    28. Januar 2025
    Palais Lichtenau, Potsdam
     
    30. Januar 2025
    Uferhallen, Berlin
     
     
  • Szene Mitteldeutschland: André Schinkel trifft Kerstin Hensel

    „Die Glückshaut“

    Mittwoch, 8. Januar 2025
    19 Uhr im
    Literaturhaus Halle

    Den Jahresauftakt der von André Schinkel kuratierten Reihe „Szene Mitteldeutschland“ gibt Kerstin Hensel, die mit ihrem neuen Roman „Die Glückshaut“ ins Literaturhaus kommt. In ihm kehrt sie in die Landschaft ihrer Herkunft zurück und erzählt, einen weiten Bogen vom Anfang des vorletzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart spannend, die Geschichte von Minna, die mit eben einer solchen Glückshaut geboren wurde.

    Das wird so märchenhaft wie ironisch unprätentiös angeboten und ist als Jonglage zwischen den Epochen und der Frage, was das Glück sei und wie es sich wohl in den Zeitschichtungen verändert hat, ein so aufregendes wie faszinierendes Stück Literatur. Neben einer Reihe von sechs Romanen wusste Kerstin Hensel mit Erzählungen, Novellen, Essayistik, Dramatik und immer wieder als Lyrikerin zu überzeugen.

    Kerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) geboren und erlernte den Beruf einer Krankenschwester. Sie studierte am Literaturinstitut in Leipzig und ist seit 2001 Professorin für Verssprache an der Schauspielhochschule „Ernst Busch“ in Berlin, wo sie auch lebt. Ihre Bücher erschienen u. a. im Mitteldeutschen Verlag, bei Suhrkamp und Luchterhand. Ihr jüngster Roman wurde bei Quintus verlegt. Kerstin Hensel ist Mitglied der Künstlerakademien in Berlin und Dresden, ihr vielgestaltiges Werk wurde u. a. mit dem Anna-Seghers-Preis, dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Walter-Bauer-Preis geehrt.

  • Szene Mitteldeutschland: André Schinkel trifft Kerstin Hensel

    „Die Glückshaut“

    Mittwoch, 8. Januar 2025
    19 Uhr im
    Literaturhaus Halle

    Den Jahresauftakt der von André Schinkel kuratierten Reihe „Szene Mitteldeutschland“ gibt Kerstin Hensel, die mit ihrem neuen Roman „Die Glückshaut“ ins Literaturhaus kommt. In ihm kehrt sie in die Landschaft ihrer Herkunft zurück und erzählt, einen weiten Bogen vom Anfang des vorletzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart spannend, die Geschichte von Minna, die mit eben einer solchen Glückshaut geboren wurde.

    Das wird so märchenhaft wie ironisch unprätentiös angeboten und ist als Jonglage zwischen den Epochen und der Frage, was das Glück sei und wie es sich wohl in den Zeitschichtungen verändert hat, ein so aufregendes wie faszinierendes Stück Literatur. Neben einer Reihe von sechs Romanen wusste Kerstin Hensel mit Erzählungen, Novellen, Essayistik, Dramatik und immer wieder als Lyrikerin zu überzeugen.

    Kerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) geboren und erlernte den Beruf einer Krankenschwester. Sie studierte am Literaturinstitut in Leipzig und ist seit 2001 Professorin für Verssprache an der Schauspielhochschule „Ernst Busch“ in Berlin, wo sie auch lebt. Ihre Bücher erschienen u. a. im Mitteldeutschen Verlag, bei Suhrkamp und Luchterhand. Ihr jüngster Roman wurde bei Quintus verlegt. Kerstin Hensel ist Mitglied der Künstlerakademien in Berlin und Dresden, ihr vielgestaltiges Werk wurde u. a. mit dem Anna-Seghers-Preis, dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Walter-Bauer-Preis geehrt.

  • Szene Mitteldeutschland: André Schinkel trifft Kerstin Hensel

    „Die Glückshaut“

    Mittwoch, 8. Januar 2025
    19 Uhr im
    Literaturhaus Halle

    Den Jahresauftakt der von André Schinkel kuratierten Reihe „Szene Mitteldeutschland“ gibt Kerstin Hensel, die mit ihrem neuen Roman „Die Glückshaut“ ins Literaturhaus kommt. In ihm kehrt sie in die Landschaft ihrer Herkunft zurück und erzählt, einen weiten Bogen vom Anfang des vorletzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart spannend, die Geschichte von Minna, die mit eben einer solchen Glückshaut geboren wurde.

    Das wird so märchenhaft wie ironisch unprätentiös angeboten und ist als Jonglage zwischen den Epochen und der Frage, was das Glück sei und wie es sich wohl in den Zeitschichtungen verändert hat, ein so aufregendes wie faszinierendes Stück Literatur. Neben einer Reihe von sechs Romanen wusste Kerstin Hensel mit Erzählungen, Novellen, Essayistik, Dramatik und immer wieder als Lyrikerin zu überzeugen.

    Kerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) geboren und erlernte den Beruf einer Krankenschwester. Sie studierte am Literaturinstitut in Leipzig und ist seit 2001 Professorin für Verssprache an der Schauspielhochschule „Ernst Busch“ in Berlin, wo sie auch lebt. Ihre Bücher erschienen u. a. im Mitteldeutschen Verlag, bei Suhrkamp und Luchterhand. Ihr jüngster Roman wurde bei Quintus verlegt. Kerstin Hensel ist Mitglied der Künstlerakademien in Berlin und Dresden, ihr vielgestaltiges Werk wurde u. a. mit dem Anna-Seghers-Preis, dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Walter-Bauer-Preis geehrt.

  • DIE NACHT DER SEELE. Eine post-romantische Theaterverschwörung

    Premiere: 18. Dezember 2024, 20.30 UHR 

    weitere Termine: 19., 20., 21. Dez. 2024, je 20.30 Uhr 
    und 22. Dez. 2024, 18 Uhr

    Eine Produktion von
    Theater AGGREGATE
    WUK THEATER QUARTIER

    Eigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt ständig die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? Und schon wissen sie nicht mehr so genau, in welcher Realität sie sich befinden. 

    In der Filmdramaturgie heißt der Punkt, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Sie geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet, z.B. eine Handnebelmaschine, ein präpariertes Klavier, Gesang, Sound und natürlich Schauspiel. Kurz: sie werfen die Scherben in den Nachthimmel und lassen sie leuchten. Und das ist doch romantisch!

    Schauspiel, Gesang, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel
    Musikalische Leitung, Klavier, Gesang, Sound: Alexander Ernst
    Regie: Silvio Beck
    Kostüme: Katharina Schirmer 

    Förderer: Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Halle

    Das Stück wird außerdem gezeigt im

    THEATER UNTERM DACH Berlin: 
    24., 25., 26. Januar 2025, jewils 20 Uhr

     

     

     

     

  • DIE NACHT DER SEELE. Eine post-romantische Theaterverschwörung

    Premiere: 18. Dezember 2024, 20.30 UHR 

    weitere Termine: 19., 20., 21. Dez. 2024, je 20.30 Uhr 
    und 22. Dez. 2024, 18 Uhr

    Eine Produktion von
    Theater AGGREGATE
    WUK THEATER QUARTIER

    Eigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt ständig die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? Und schon wissen sie nicht mehr so genau, in welcher Realität sie sich befinden. 

    In der Filmdramaturgie heißt der Punkt, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Sie geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet, z.B. eine Handnebelmaschine, ein präpariertes Klavier, Gesang, Sound und natürlich Schauspiel. Kurz: sie werfen die Scherben in den Nachthimmel und lassen sie leuchten. Und das ist doch romantisch!

    Schauspiel, Gesang, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel
    Musikalische Leitung, Klavier, Gesang, Sound: Alexander Ernst
    Regie: Silvio Beck
    Kostüme: Katharina Schirmer 

    Förderer: Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Halle

    Das Stück wird außerdem gezeigt im

    THEATER UNTERM DACH Berlin: 
    24., 25., 26. Januar 2025, jewils 20 Uhr

     

     

     

     

  • DIE NACHT DER SEELE. Eine post-romantische Theaterverschwörung

    Premiere: 18. Dezember 2024, 20.30 UHR 

    weitere Termine: 19., 20., 21. Dez. 2024, je 20.30 Uhr 
    und 22. Dez. 2024, 18 Uhr

    Eine Produktion von
    Theater AGGREGATE
    WUK THEATER QUARTIER

    Eigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt ständig die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? Und schon wissen sie nicht mehr so genau, in welcher Realität sie sich befinden. 

    In der Filmdramaturgie heißt der Punkt, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Sie geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet, z.B. eine Handnebelmaschine, ein präpariertes Klavier, Gesang, Sound und natürlich Schauspiel. Kurz: sie werfen die Scherben in den Nachthimmel und lassen sie leuchten. Und das ist doch romantisch!

    Schauspiel, Gesang, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel
    Musikalische Leitung, Klavier, Gesang, Sound: Alexander Ernst
    Regie: Silvio Beck
    Kostüme: Katharina Schirmer 

    Förderer: Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Halle

    Das Stück wird außerdem gezeigt im

    THEATER UNTERM DACH Berlin: 
    24., 25., 26. Januar 2025, jewils 20 Uhr