MUSEUM DER BILDENDEN KÜNSTE LEIPZIG
(Fotos: Wieland Krause)
Sonderausstellung
Natursequenzen – Rauminstallationen von Carl Vetter
14.11. 2019 – 02.02 2020
Carl Vetter befasst sich mit dem Verhältnis zwischen Raum, Landschaft und Natur. Der Künstler realisiert Installationen, Raumkonzepte und Aktionen im In- und Ausland. Das Konzept, welches er eigens für die Ausstellungsräume im Kunsthaus Salzwedel entwickelt hat, verbindet Naturmaterialien, Bilder und Klänge miteinander.
Carl Vetter, geboren 1949 in Weimar, lebt und arbeitet in der Umgebung von Salzwedel. Er studierte zwischen 1971 und 1978 bei Professor Kai Sudeck und Bodo Baumgarten an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sein künstlerischer Prozess beruht auf dem Dialog zwischen ihm und der Natur. Er nähert sich ihr an, indem er sich in unterschiedliche Landschaften hineinfühlt, dort Eindrücke sammelt und subtile Eingriffe vornimmt. Dabei handelt es sich nicht um gewaltsame Veränderungen, sondern eine Verdeutlichung von Gegebenheiten. Im Vordergrund steht die Arbeit mit der Natur – nicht gegen die Natur.
Seit 40 Jahren ist er außerdem an der Westküste Irlands tätig. Seine jährlichen Aufenthalte haben mit einem Auslandsstipendium 1979/1980 begonnen. Einige karge Landstriche in diesem Gebiet sind vom Menschen noch unberührt. Carl Vetter setzt sich mit den Landschaften auseinander, reagiert mit den vorhandenen Materialien und nimmt feinsinnige Umgestaltungen vor. Diese Aktionen hält er in Fotografien, Film- und Audioaufnahmen fest, welche wiederum im Ausstellungsraum präsentiert werden.
Die Rauminstallationen im Kunsthaus Salzwedel basieren auf einer Kombination von organischen Materialien und künstlerischer Gestaltung. Infolgedessen entstehen in den Ausstellungsräumen ästhetische, inhaltliche und räumliche Interaktionen. Gefundene Steine und Hölzer sowie Feldfrüchte werden für Assemblagen und großformatige Drucke auf Silofolie verwendet. Zeichnungen und Fotografien geben Topografien von Naturlandschaften wider. Ergänzt wird das visuelle Raumgefüge durch akustische Aufnahmen seiner Klangaktionen mit Natursteinen.
Carl Vetter verdeutlicht die Zusammenhänge von Kunst und Natur, indem er scheinbar Bekanntes in ein neues Licht rückt. Das Ergebnis ist ein Erfahrungsraum, der die Grenzen zwischen Innen und Außen verschiebt. Dabei wird der konkrete Raum nicht als isoliert, sondern beispielhaft für das Ganze verstanden. Eine stimmungsvolle „innere Landschaft“ lädt zum geistigen Eintauchen ein.
Rahmenprogramm:
Ausstellungsbegleitend findet eine Künstlerführung mit Carl Vetter am Sonntag, den 17.11.2019, um 15:00 Uhr statt. Weitere Termine und Informationen erfolgen über den Newsletter des Kunsthauses
Sonderausstellung
Natursequenzen – Rauminstallationen von Carl Vetter
14.11. 2019 – 02.02 2020
Carl Vetter befasst sich mit dem Verhältnis zwischen Raum, Landschaft und Natur. Der Künstler realisiert Installationen, Raumkonzepte und Aktionen im In- und Ausland. Das Konzept, welches er eigens für die Ausstellungsräume im Kunsthaus Salzwedel entwickelt hat, verbindet Naturmaterialien, Bilder und Klänge miteinander.
Carl Vetter, geboren 1949 in Weimar, lebt und arbeitet in der Umgebung von Salzwedel. Er studierte zwischen 1971 und 1978 bei Professor Kai Sudeck und Bodo Baumgarten an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sein künstlerischer Prozess beruht auf dem Dialog zwischen ihm und der Natur. Er nähert sich ihr an, indem er sich in unterschiedliche Landschaften hineinfühlt, dort Eindrücke sammelt und subtile Eingriffe vornimmt. Dabei handelt es sich nicht um gewaltsame Veränderungen, sondern eine Verdeutlichung von Gegebenheiten. Im Vordergrund steht die Arbeit mit der Natur – nicht gegen die Natur.
Seit 40 Jahren ist er außerdem an der Westküste Irlands tätig. Seine jährlichen Aufenthalte haben mit einem Auslandsstipendium 1979/1980 begonnen. Einige karge Landstriche in diesem Gebiet sind vom Menschen noch unberührt. Carl Vetter setzt sich mit den Landschaften auseinander, reagiert mit den vorhandenen Materialien und nimmt feinsinnige Umgestaltungen vor. Diese Aktionen hält er in Fotografien, Film- und Audioaufnahmen fest, welche wiederum im Ausstellungsraum präsentiert werden.
Die Rauminstallationen im Kunsthaus Salzwedel basieren auf einer Kombination von organischen Materialien und künstlerischer Gestaltung. Infolgedessen entstehen in den Ausstellungsräumen ästhetische, inhaltliche und räumliche Interaktionen. Gefundene Steine und Hölzer sowie Feldfrüchte werden für Assemblagen und großformatige Drucke auf Silofolie verwendet. Zeichnungen und Fotografien geben Topografien von Naturlandschaften wider. Ergänzt wird das visuelle Raumgefüge durch akustische Aufnahmen seiner Klangaktionen mit Natursteinen.
Carl Vetter verdeutlicht die Zusammenhänge von Kunst und Natur, indem er scheinbar Bekanntes in ein neues Licht rückt. Das Ergebnis ist ein Erfahrungsraum, der die Grenzen zwischen Innen und Außen verschiebt. Dabei wird der konkrete Raum nicht als isoliert, sondern beispielhaft für das Ganze verstanden. Eine stimmungsvolle „innere Landschaft“ lädt zum geistigen Eintauchen ein.
Rahmenprogramm:
Ausstellungsbegleitend findet eine Künstlerführung mit Carl Vetter am Sonntag, den 17.11.2019, um 15:00 Uhr statt. Weitere Termine und Informationen erfolgen über den Newsletter des Kunsthauses
Sonderausstellung
Natursequenzen – Rauminstallationen von Carl Vetter
14.11. 2019 – 02.02 2020
Carl Vetter befasst sich mit dem Verhältnis zwischen Raum, Landschaft und Natur. Der Künstler realisiert Installationen, Raumkonzepte und Aktionen im In- und Ausland. Das Konzept, welches er eigens für die Ausstellungsräume im Kunsthaus Salzwedel entwickelt hat, verbindet Naturmaterialien, Bilder und Klänge miteinander.
Carl Vetter, geboren 1949 in Weimar, lebt und arbeitet in der Umgebung von Salzwedel. Er studierte zwischen 1971 und 1978 bei Professor Kai Sudeck und Bodo Baumgarten an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sein künstlerischer Prozess beruht auf dem Dialog zwischen ihm und der Natur. Er nähert sich ihr an, indem er sich in unterschiedliche Landschaften hineinfühlt, dort Eindrücke sammelt und subtile Eingriffe vornimmt. Dabei handelt es sich nicht um gewaltsame Veränderungen, sondern eine Verdeutlichung von Gegebenheiten. Im Vordergrund steht die Arbeit mit der Natur – nicht gegen die Natur.
Seit 40 Jahren ist er außerdem an der Westküste Irlands tätig. Seine jährlichen Aufenthalte haben mit einem Auslandsstipendium 1979/1980 begonnen. Einige karge Landstriche in diesem Gebiet sind vom Menschen noch unberührt. Carl Vetter setzt sich mit den Landschaften auseinander, reagiert mit den vorhandenen Materialien und nimmt feinsinnige Umgestaltungen vor. Diese Aktionen hält er in Fotografien, Film- und Audioaufnahmen fest, welche wiederum im Ausstellungsraum präsentiert werden.
Die Rauminstallationen im Kunsthaus Salzwedel basieren auf einer Kombination von organischen Materialien und künstlerischer Gestaltung. Infolgedessen entstehen in den Ausstellungsräumen ästhetische, inhaltliche und räumliche Interaktionen. Gefundene Steine und Hölzer sowie Feldfrüchte werden für Assemblagen und großformatige Drucke auf Silofolie verwendet. Zeichnungen und Fotografien geben Topografien von Naturlandschaften wider. Ergänzt wird das visuelle Raumgefüge durch akustische Aufnahmen seiner Klangaktionen mit Natursteinen.
Carl Vetter verdeutlicht die Zusammenhänge von Kunst und Natur, indem er scheinbar Bekanntes in ein neues Licht rückt. Das Ergebnis ist ein Erfahrungsraum, der die Grenzen zwischen Innen und Außen verschiebt. Dabei wird der konkrete Raum nicht als isoliert, sondern beispielhaft für das Ganze verstanden. Eine stimmungsvolle „innere Landschaft“ lädt zum geistigen Eintauchen ein.
Rahmenprogramm:
Ausstellungsbegleitend findet eine Künstlerführung mit Carl Vetter am Sonntag, den 17.11.2019, um 15:00 Uhr statt. Weitere Termine und Informationen erfolgen über den Newsletter des Kunsthauses
Einführung: Christoph Tannert, Berlin
Musik: Driftmachine, Berlin
Die Galerie am Alten Markt in Halle wurde in den letzten Monaten der DDR als Galerie für junge Kunst gegründet. Peter Lang stellte von Anfang an ein sehr selbstbewußtes Programm auf. Anfang der neunziger Jahre tummelten sich auf den kaum mehr als 50 Quadratmetern Ausstellungsfläche alles, was später Rang und Namen haben sollte. Und einige mehr, die das durchaus verdient hätten. Die Galerie existierte bis in die Mitte der Neunziger, vier Jahre führte Rüdiger Giebler die Arbeit weiter. Vor allem anhand der Ausstellungsplakate, die fast alle in der Siebdruckwerkstatt von Moritz Götze gedruckt und häufig von ihm mit gestaltet wurden wird die Geschichte dieses vielfarbigen und vielstimmigen Raumes nachgezeichnet.
Am 5.November erscheint im Hasenverlag das neue Buch von Rüdiger Giebler – GALERIE AM ALTEN MARKT – Sechs Jahre Strahlkraft aus der Provinz
Föderer:
Stadtarchiv Halle
Saalesparkasse
Stadt Halle
Einführung: Christoph Tannert, Berlin
Musik: Driftmachine, Berlin
Die Galerie am Alten Markt in Halle wurde in den letzten Monaten der DDR als Galerie für junge Kunst gegründet. Peter Lang stellte von Anfang an ein sehr selbstbewußtes Programm auf. Anfang der neunziger Jahre tummelten sich auf den kaum mehr als 50 Quadratmetern Ausstellungsfläche alles, was später Rang und Namen haben sollte. Und einige mehr, die das durchaus verdient hätten. Die Galerie existierte bis in die Mitte der Neunziger, vier Jahre führte Rüdiger Giebler die Arbeit weiter. Vor allem anhand der Ausstellungsplakate, die fast alle in der Siebdruckwerkstatt von Moritz Götze gedruckt und häufig von ihm mit gestaltet wurden wird die Geschichte dieses vielfarbigen und vielstimmigen Raumes nachgezeichnet.
Am 5.November erscheint im Hasenverlag das neue Buch von Rüdiger Giebler – GALERIE AM ALTEN MARKT – Sechs Jahre Strahlkraft aus der Provinz
Föderer:
Stadtarchiv Halle
Saalesparkasse
Stadt Halle
Einführung: Christoph Tannert, Berlin
Musik: Driftmachine, Berlin
Die Galerie am Alten Markt in Halle wurde in den letzten Monaten der DDR als Galerie für junge Kunst gegründet. Peter Lang stellte von Anfang an ein sehr selbstbewußtes Programm auf. Anfang der neunziger Jahre tummelten sich auf den kaum mehr als 50 Quadratmetern Ausstellungsfläche alles, was später Rang und Namen haben sollte. Und einige mehr, die das durchaus verdient hätten. Die Galerie existierte bis in die Mitte der Neunziger, vier Jahre führte Rüdiger Giebler die Arbeit weiter. Vor allem anhand der Ausstellungsplakate, die fast alle in der Siebdruckwerkstatt von Moritz Götze gedruckt und häufig von ihm mit gestaltet wurden wird die Geschichte dieses vielfarbigen und vielstimmigen Raumes nachgezeichnet.
Am 5.November erscheint im Hasenverlag das neue Buch von Rüdiger Giebler – GALERIE AM ALTEN MARKT – Sechs Jahre Strahlkraft aus der Provinz
Föderer:
Stadtarchiv Halle
Saalesparkasse
Stadt Halle
Kannawurf II: „Gewebe“
13.-15. September 2019
Eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube
Freitag 13. September 2019
– Anreise und Sammeln, Verführung ins Hochzeitszimmer mit Thomas Blase, dann im Guardini-Garten
– Hans-Jürgen Krug (gelesen von Jakob Taube): „Was wir hören…“, (Usher-Magazin Nr. ………………..)
– Abendessen im Schlosshof: Lauch-Ziegenkäse-Suppe von Thomas Blase, Tomatenbutter und veganes Fett von Wieland Krause
Samstag 14. September
Nach dem Frühstück im Schlosshof im italienischen Garten:
– Anita Dombrowski liest ihre Gedichte „Einmal Einer“ „Jetzt im Spätsommer“ „Auf der frisch gezimmerten Bank“ (September/Oktober 2017)
– Uwe Albert stellt sein neues Buch vor: „Toxic“ Gegenwärtige Manipulationstechniken und mentale Vergiftungsmethoden. Erschienen 2019 in Uwes Verlag Weberknecht in Magdeburg.
– Anita liest zwei weitere Texte vom Mai 2018
– Jakob Taube …………..
– Anita liest drei Gedichte vom Juli 2018
– Andreas Peschka: performativer Vortrag „Berg und Prophet“
– Tilia Möhring: „Noch ein Bier. Vernünftig morgen wieder“ Situationsnetze. Grenzen. (Artikel von T.M. in regionaler Tageszeitung: Konzert-Reportage)
– Anita Dombrowski: Das Ich von heute ist eben nicht, 2019/ Perspektive
– Thorsten Reich: „Gewebe“ in der Literatur
– Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: „Hanne Vahldieck´s Sprachfindung.“ Nach Schlaganfall, Aphasie über das Weben zur erneuten Sprachfindung.
– Kaffeetrinken mit Kuchen von Arne, Thorsten, Wieland im Garten,
danach im großen Saal:
– Johanna Bartl zeigt ihr Objekt LETTERS: Schreibmaschinen-Farbband (Buchstabenfolge eigener Texte ausgedruckt), abgerollt, auf Holzrahmen gewickelt/geflochten, vor 2003
– Dietrich Oltmanns zeigt SIMULTAN Tableaus mit Fotos aus Leipzig 1986/87, mit 16mm-Filmkamera im Einzelbildmodus aufgenommen, digitalisiert, s/w-Projektion auf Leinwand
– Wieland Krause: RONHULTET Langzeitbeobachtung eines verlassenen Hauses in Südschweden (Kassette mit Tapetenresten, Fundstücke, Fotoserie/Projektion, fieldrecordings)
– Abendessen im Hof mit Wiesenchampignon-Pfanne von Klaus (?), Grünkernauflauf von Thomas Wöhrmann, Gemüsesuppe von Wieland
Sonntag, 15. September
Frühstück im Schlosshof, danach im großen Saal:
– Andreas Peschka „Canewerf sur mer“ – Flusen aus der Stoffsammlung (zum Filzen braucht man Wasser)
– Spaziergang mit Peter Moltmann zu KANNAWURFER GARTENZWERGEN: Holzkasten-Miniaturgärten (ALLMENDE) mit Ackerwildblumen/-gräsern, von denen ein Drittel in Thüringen gefährdet, teilweise von Aussterben bedroht sind. Vorstellung des Faltblattes mit Karte der Kannawurfer Flur mit früheren Wegen und Ortsbezeichnungen und Pflanzenverzeichnis mit Erläuterungen (Projekt der Umweltgruppe Kannawurf)
Ein neues Herbsttreffen in Kannawurf wird für den 11.-13. September 2020 beschlossen.
Teilnehmer: Uwe Albert, Heinz Barth, Achim und Johanna Bartl, Thomas Blase, Arne Braun, Anita Dombrowski, Wieland Krause, Roland Lange, Tilia Möhring, Peter Moltmann, Dietrich Oltmanns, Heike Patitz, Andreas Peschka, Thorsten Reich, Susanne Reimnitz, Hartmut Schwarm, Jakob Taube, Thomas Wöhrmann und Wolke
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