Autor: headways

  • Herbsttreffen 2019

    Kannawurf II: „Gewebe“
    13.-15. September 2019
    Eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube

    Freitag 13. September 2019
    – Anreise und Sammeln, Verführung ins Hochzeitszimmer mit Thomas Blase, dann im Guardini-Garten
    – Hans-Jürgen Krug (gelesen von Jakob Taube): „Was wir hören…“, (Usher-Magazin Nr. ………………..) 
    – Abendessen im Schlosshof: Lauch-Ziegenkäse-Suppe von Thomas Blase, Tomatenbutter und veganes Fett von Wieland Krause 

    Samstag 14. September
    Nach dem Frühstück im Schlosshof im italienischen Garten:
    – Anita Dombrowski liest ihre Gedichte „Einmal Einer“ „Jetzt im Spätsommer“ „Auf der frisch gezimmerten Bank“ (September/Oktober 2017)
    – Uwe Albert stellt sein neues Buch vor: „Toxic“ Gegenwärtige Manipulationstechniken und mentale Vergiftungsmethoden. Erschienen 2019 in Uwes Verlag Weberknecht in Magdeburg.
    – Anita liest zwei weitere Texte vom Mai 2018
    – Jakob Taube …………..
    – Anita liest drei Gedichte vom Juli 2018
    – Andreas Peschka: performativer Vortrag „Berg und Prophet“
    – Tilia Möhring: „Noch ein Bier. Vernünftig morgen wieder“ Situationsnetze. Grenzen. (Artikel von T.M. in regionaler Tageszeitung: Konzert-Reportage)
    – Anita Dombrowski: Das Ich von heute ist eben nicht, 2019/ Perspektive
    – Thorsten Reich: „Gewebe“ in der Literatur
    – Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: „Hanne Vahldieck´s Sprachfindung.“ Nach Schlaganfall, Aphasie über das Weben zur erneuten Sprachfindung.
    – Kaffeetrinken mit Kuchen von Arne, Thorsten, Wieland im Garten,
    danach im großen Saal:
    – Johanna Bartl zeigt ihr Objekt LETTERS: Schreibmaschinen-Farbband (Buchstabenfolge eigener Texte ausgedruckt), abgerollt, auf Holzrahmen gewickelt/geflochten, vor 2003
    – Dietrich Oltmanns zeigt SIMULTAN Tableaus mit Fotos aus Leipzig 1986/87, mit 16mm-Filmkamera im Einzelbildmodus aufgenommen, digitalisiert, s/w-Projektion auf Leinwand
    – Wieland Krause: RONHULTET Langzeitbeobachtung eines verlassenen Hauses in Südschweden (Kassette mit Tapetenresten, Fundstücke, Fotoserie/Projektion, fieldrecordings)
    – Abendessen im Hof mit Wiesenchampignon-Pfanne von Klaus (?), Grünkernauflauf von Thomas Wöhrmann, Gemüsesuppe von Wieland

    Sonntag, 15. September
    Frühstück im Schlosshof, danach im großen Saal:
    – Andreas Peschka „Canewerf sur mer“ – Flusen aus der Stoffsammlung (zum Filzen braucht man Wasser)
    – Spaziergang mit Peter Moltmann zu KANNAWURFER GARTENZWERGEN: Holzkasten-Miniaturgärten (ALLMENDE) mit Ackerwildblumen/-gräsern, von denen ein Drittel in Thüringen gefährdet, teilweise von Aussterben bedroht sind. Vorstellung des Faltblattes mit Karte der Kannawurfer Flur mit früheren Wegen und Ortsbezeichnungen und Pflanzenverzeichnis mit Erläuterungen (Projekt der Umweltgruppe Kannawurf)

    Ein neues Herbsttreffen in Kannawurf wird für den 11.-13. September 2020 beschlossen.

    Teilnehmer: Uwe Albert, Heinz Barth, Achim und Johanna Bartl, Thomas Blase, Arne Braun, Anita Dombrowski, Wieland Krause, Roland Lange, Tilia Möhring, Peter Moltmann, Dietrich Oltmanns, Heike Patitz, Andreas Peschka, Thorsten Reich, Susanne Reimnitz, Hartmut Schwarm, Jakob Taube, Thomas Wöhrmann und Wolke

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  • Herbsttreffen 2019

    Kannawurf II: „Gewebe“
    13.-15. September 2019
    Eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube

    Freitag 13. September 2019
    – Anreise und Sammeln, Verführung ins Hochzeitszimmer mit Thomas Blase, dann im Guardini-Garten
    – Hans-Jürgen Krug (gelesen von Jakob Taube): „Was wir hören…“, (Usher-Magazin Nr. ………………..) 
    – Abendessen im Schlosshof: Lauch-Ziegenkäse-Suppe von Thomas Blase, Tomatenbutter und veganes Fett von Wieland Krause 

    Samstag 14. September
    Nach dem Frühstück im Schlosshof im italienischen Garten:
    – Anita Dombrowski liest ihre Gedichte „Einmal Einer“ „Jetzt im Spätsommer“ „Auf der frisch gezimmerten Bank“ (September/Oktober 2017)
    – Uwe Albert stellt sein neues Buch vor: „Toxic“ Gegenwärtige Manipulationstechniken und mentale Vergiftungsmethoden. Erschienen 2019 in Uwes Verlag Weberknecht in Magdeburg.
    – Anita liest zwei weitere Texte vom Mai 2018
    – Jakob Taube …………..
    – Anita liest drei Gedichte vom Juli 2018
    – Andreas Peschka: performativer Vortrag „Berg und Prophet“
    – Tilia Möhring: „Noch ein Bier. Vernünftig morgen wieder“ Situationsnetze. Grenzen. (Artikel von T.M. in regionaler Tageszeitung: Konzert-Reportage)
    – Anita Dombrowski: Das Ich von heute ist eben nicht, 2019/ Perspektive
    – Thorsten Reich: „Gewebe“ in der Literatur
    – Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: „Hanne Vahldieck´s Sprachfindung.“ Nach Schlaganfall, Aphasie über das Weben zur erneuten Sprachfindung.
    – Kaffeetrinken mit Kuchen von Arne, Thorsten, Wieland im Garten,
    danach im großen Saal:
    – Johanna Bartl zeigt ihr Objekt LETTERS: Schreibmaschinen-Farbband (Buchstabenfolge eigener Texte ausgedruckt), abgerollt, auf Holzrahmen gewickelt/geflochten, vor 2003
    – Dietrich Oltmanns zeigt SIMULTAN Tableaus mit Fotos aus Leipzig 1986/87, mit 16mm-Filmkamera im Einzelbildmodus aufgenommen, digitalisiert, s/w-Projektion auf Leinwand
    – Wieland Krause: RONHULTET Langzeitbeobachtung eines verlassenen Hauses in Südschweden (Kassette mit Tapetenresten, Fundstücke, Fotoserie/Projektion, fieldrecordings)
    – Abendessen im Hof mit Wiesenchampignon-Pfanne von Klaus (?), Grünkernauflauf von Thomas Wöhrmann, Gemüsesuppe von Wieland

    Sonntag, 15. September
    Frühstück im Schlosshof, danach im großen Saal:
    – Andreas Peschka „Canewerf sur mer“ – Flusen aus der Stoffsammlung (zum Filzen braucht man Wasser)
    – Spaziergang mit Peter Moltmann zu KANNAWURFER GARTENZWERGEN: Holzkasten-Miniaturgärten (ALLMENDE) mit Ackerwildblumen/-gräsern, von denen ein Drittel in Thüringen gefährdet, teilweise von Aussterben bedroht sind. Vorstellung des Faltblattes mit Karte der Kannawurfer Flur mit früheren Wegen und Ortsbezeichnungen und Pflanzenverzeichnis mit Erläuterungen (Projekt der Umweltgruppe Kannawurf)

    Ein neues Herbsttreffen in Kannawurf wird für den 11.-13. September 2020 beschlossen.

    Teilnehmer: Uwe Albert, Heinz Barth, Achim und Johanna Bartl, Thomas Blase, Arne Braun, Anita Dombrowski, Wieland Krause, Roland Lange, Tilia Möhring, Peter Moltmann, Dietrich Oltmanns, Heike Patitz, Andreas Peschka, Thorsten Reich, Susanne Reimnitz, Hartmut Schwarm, Jakob Taube, Thomas Wöhrmann und Wolke

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  • 03

    03

    Zeitschrift der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

    Unsere aktuelle Ausgabe 03 unserer Zeitschrift ist erschienen. Das Heft kann, ebenso wie auch weiterhin die beiden vorangegangenen, über die email-Adresse info@adk-san.de unter Angabe Ihrer Adresse bestellt werden. Das Heft kostet 5 €uro.

    01   02   03

  • 03

    03

    Zeitschrift der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

    Unsere aktuelle Ausgabe 03 unserer Zeitschrift ist erschienen. Das Heft kann, ebenso wie auch weiterhin die beiden vorangegangenen, über die email-Adresse info@adk-san.de unter Angabe Ihrer Adresse bestellt werden. Das Heft kostet 5 €uro.

    01   02   03

  • 03

    Zeitschrift der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

    Unsere aktuelle Ausgabe 03 unserer Zeitschrift ist erschienen. Das Heft kann, ebenso wie auch weiterhin die beiden vorangegangenen, über die email-Adresse info@adk-san.de unter Angabe Ihrer Adresse bestellt werden. Das Heft kostet 5 €uro.

    01   02   03

  • Peter Winzer

    – geb. am 15. 6. 1959
    – zehn Klassen P0S Friedenschule Halle
    – 1976 bis 1978 Lehre Instanthaltungsmechaniker
    – danach viele Berufe Filmvorführer, Friedhofsgärtner, Techniker bei einer Jazzband
    – seit 1990 Sozialarbeiter bei der Stadt Halle
    – Publikationen:
    Vorgänge im Bezirksliteraturzentrum Halle, erschienen bei  Edda Ahrberg, Bürgerbeauftragte für Stasiunterlagen Magdeburg
    Lyrikband: Kinder Im Park (Eigenverlag)
    Lyrikband: Spieler (Verlag Stekovics)
    Lyrikband: Die Sinnlichkeit des Barbaren (Mitteldeutscher Verlag)
    Prosaband: Am gelben Hang (Mitteldeutscher Verag)
    Roman: An den Wochenenden (Mitteldeutscher Verlag)
    Hallesches Autorenheft 42 erschienen beim Förderkreis der Schriftsteller, Gedichte aus aus zwei Jahrzehnten

     

    Dein Lächeln

    Es ist nur ein Spotlight
    wenn ein Schmetterling
    im Abend licht
    auf deinem Arm landet.
    Seine Beine stelzen über deine
    Flaumhaare
    sind nur ein wenig kräftiger
    als diese und es kitzelt.
    Aber dann wippen die Flügel
    mit diesen Augen die so farbig sind.

    Nur ein paar Meter entfernt
    drücken Katzenpfoten das Gras.
    Sie stoppt und starrt
    doch der Schmetterling auf meinem Arm
    zeigt ihr der Typ tut mir nichts
    und sie schleicht weiter
    während aus dem Forst
    Tausendgesang der Mai Vögel hallt.

    Dann senkt sich die Finsternis
    und das Schlagen der Nachtigallen
    beginnt.
    Ich denke: Alter, das schrammt
    am Kitsch vorbei, wäre da nicht
    in der Ferne das Sonore Rauschen der Autobahn!

    Aber das ist weit und ich
    bin in deine Nähe getaucht
    Knie zwischen deinen Beinen
    und bin eingedrungen
    auch wenn Liebe egoistisch ist
    und fleischliche noch mehr.

    Dann trifft deine
    meine Zunge und du
    legst deinen Slip
    auf meine Schulter.

    Aus der Ferne schnarrt
    ein Plastikradio.
    Irgendeine Stimme
    sprüht Liebesschwüre in die Dunkelheit
    und ich
    sehe dich lächeln.

    Industriebrache

    Der Schlachthof Halle

    Klinker einst gesetzt
    und zu Hallen gewachsen.
    Industriearchitektur
    der Gründerzeit
    zur Brache verkommen.
    Türme mit Zinnen wie Burgen
    und Pfeiler gusseisern
    stützen die Decken unterm Himmel.

    Hier und da schleicht
    ein Mensch und sucht Holz.
    Mehr ist nicht mehr zu holen
    selbst die Gullydeckel
    sind längst geklaut
    verhökert bei Schrott´s
    für einen Appel und ein Ei.
    Aber wir können nun der Erde
    in den Arsch sehen.
    Tief ist die Röhre
    wer fällt
    verschwindet für immer
    und vermodert im Sud
    auf dem Grund
    den wir uns nicht vorstellen mögen.

    Wir wissen um den Ort
    quietschende Laufkatzen
    fuhren ausblutende Tiere
    von Messer zu Messer
    die das Fleisch vom Knochen trennten.
    Letzte Zuckung, letzter Schiss
    auf das Brett
    bevor das Fleisch erkaltete.
    Ausgeweidete Körper am Hacken
    leer, wie jetzt die Hallen
    des Betriebes
    bei dessen Geruch
    in Transporter gepferchte Tiere
    am Eingangstor schon fühlten
    das hier das Ende ist.

    Warten auf Schwalben

    Blau wölbt sich der Himmel
    über die Stadt
    sanfte Wärme
    kriecht über den Balkon
    und ich erwarte die Schwalben.
    Fliegen die unter dem Blau
    ist mir gewiss
    es ist endlich Sommer.

    Und es heißt weiter
    schließt sich eine Tür
    öffnet sich die Nächste
    doch was befindet sich dort?

    Hat Geduld
    sich gelohnt
    oder vielleicht die Erwartung
    die Hoffnung vertrieben.
    Geht das denn
    oder glaube ich
    eine positive Vorsehung
    trifft selten auf mich.

    Ich stehe auf dem Balkon
    und betrachte den Himmel.
    Könnte das Meer
    den Himmel sehen
    es hielt sich
    nur für ein paar Tränen
    denke ich

    Plötzlich bricht ein Zirpen die Stille
    über dem Dach
    und etwas schnellt mit spitzen
    fast angelegten Flügeln
    über den Hof
    dann in die Höhe.
    Und endlich
    es sind meine Schwalben!

  • Peter Winzer

    – geb. am 15. 6. 1959
    – zehn Klassen P0S Friedenschule Halle
    – 1976 bis 1978 Lehre Instanthaltungsmechaniker
    – danach viele Berufe Filmvorführer, Friedhofsgärtner, Techniker bei einer Jazzband
    – seit 1990 Sozialarbeiter bei der Stadt Halle
    – Publikationen:
    Vorgänge im Bezirksliteraturzentrum Halle, erschienen bei  Edda Ahrberg, Bürgerbeauftragte für Stasiunterlagen Magdeburg
    Lyrikband: Kinder Im Park (Eigenverlag)
    Lyrikband: Spieler (Verlag Stekovics)
    Lyrikband: Die Sinnlichkeit des Barbaren (Mitteldeutscher Verlag)
    Prosaband: Am gelben Hang (Mitteldeutscher Verag)
    Roman: An den Wochenenden (Mitteldeutscher Verlag)
    Hallesches Autorenheft 42 erschienen beim Förderkreis der Schriftsteller, Gedichte aus aus zwei Jahrzehnten

     

    Dein Lächeln

    Es ist nur ein Spotlight
    wenn ein Schmetterling
    im Abend licht
    auf deinem Arm landet.
    Seine Beine stelzen über deine
    Flaumhaare
    sind nur ein wenig kräftiger
    als diese und es kitzelt.
    Aber dann wippen die Flügel
    mit diesen Augen die so farbig sind.

    Nur ein paar Meter entfernt
    drücken Katzenpfoten das Gras.
    Sie stoppt und starrt
    doch der Schmetterling auf meinem Arm
    zeigt ihr der Typ tut mir nichts
    und sie schleicht weiter
    während aus dem Forst
    Tausendgesang der Mai Vögel hallt.

    Dann senkt sich die Finsternis
    und das Schlagen der Nachtigallen
    beginnt.
    Ich denke: Alter, das schrammt
    am Kitsch vorbei, wäre da nicht
    in der Ferne das Sonore Rauschen der Autobahn!

    Aber das ist weit und ich
    bin in deine Nähe getaucht
    Knie zwischen deinen Beinen
    und bin eingedrungen
    auch wenn Liebe egoistisch ist
    und fleischliche noch mehr.

    Dann trifft deine
    meine Zunge und du
    legst deinen Slip
    auf meine Schulter.

    Aus der Ferne schnarrt
    ein Plastikradio.
    Irgendeine Stimme
    sprüht Liebesschwüre in die Dunkelheit
    und ich
    sehe dich lächeln.

    Industriebrache

    Der Schlachthof Halle

    Klinker einst gesetzt
    und zu Hallen gewachsen.
    Industriearchitektur
    der Gründerzeit
    zur Brache verkommen.
    Türme mit Zinnen wie Burgen
    und Pfeiler gusseisern
    stützen die Decken unterm Himmel.

    Hier und da schleicht
    ein Mensch und sucht Holz.
    Mehr ist nicht mehr zu holen
    selbst die Gullydeckel
    sind längst geklaut
    verhökert bei Schrott´s
    für einen Appel und ein Ei.
    Aber wir können nun der Erde
    in den Arsch sehen.
    Tief ist die Röhre
    wer fällt
    verschwindet für immer
    und vermodert im Sud
    auf dem Grund
    den wir uns nicht vorstellen mögen.

    Wir wissen um den Ort
    quietschende Laufkatzen
    fuhren ausblutende Tiere
    von Messer zu Messer
    die das Fleisch vom Knochen trennten.
    Letzte Zuckung, letzter Schiss
    auf das Brett
    bevor das Fleisch erkaltete.
    Ausgeweidete Körper am Hacken
    leer, wie jetzt die Hallen
    des Betriebes
    bei dessen Geruch
    in Transporter gepferchte Tiere
    am Eingangstor schon fühlten
    das hier das Ende ist.

    Warten auf Schwalben

    Blau wölbt sich der Himmel
    über die Stadt
    sanfte Wärme
    kriecht über den Balkon
    und ich erwarte die Schwalben.
    Fliegen die unter dem Blau
    ist mir gewiss
    es ist endlich Sommer.

    Und es heißt weiter
    schließt sich eine Tür
    öffnet sich die Nächste
    doch was befindet sich dort?

    Hat Geduld
    sich gelohnt
    oder vielleicht die Erwartung
    die Hoffnung vertrieben.
    Geht das denn
    oder glaube ich
    eine positive Vorsehung
    trifft selten auf mich.

    Ich stehe auf dem Balkon
    und betrachte den Himmel.
    Könnte das Meer
    den Himmel sehen
    es hielt sich
    nur für ein paar Tränen
    denke ich

    Plötzlich bricht ein Zirpen die Stille
    über dem Dach
    und etwas schnellt mit spitzen
    fast angelegten Flügeln
    über den Hof
    dann in die Höhe.
    Und endlich
    es sind meine Schwalben!

  • neue Postanschrift

    Die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt hat ab sofort eine neue Postanschrift:

    Akademie der Künste Sachsen-Anhalt e.V.
    Posthornstraße 3
    06118 Halle

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