Autor: headways

  • Präsentation des zweiten Almanach der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

    Am Dienstag dem 22.November 2016 wird der zweite Almanach der Akademie der Künste in der Galerie Nord in Halle präsentiert.

    Folgende siebzehn Künstler sind mit jeweils einer eigenen Arbeit (eine Arbeit ist eine Gemeinschaftsarbeit von drei Künstlern) an dem diesjährigen Werk beteiligt: Hagen Bäcker, Simon Baumgart, Thomas Blase, Nikolaus Faßlrinner, Rüdiger Giebler, Anne Karen Hentschel, Simon Horn, Nancy Jahns, Dana Jes, Michael Klante, Wieland Krause, Rita Lass, Peter Merkel, Andreas Peschka, André Schinkel, Carl Vetter, Jörg Wunderlich.

    Der Almanach liegt in einer Auflage von 30, durch die Künstler signierten, Exemplaren vor. Die einzelnen Arbeiten umfassen ein technisches Spektrum von Druckgrafik, Autografen, diversen grafischen Sondertechniken bis Fotografie.

    In den Räumen der Galerie Nord werden am 22. November der fertige Almanach sowie alle Arbeiten des Almanachs einzeln präsentiert. Seit ihrer Gründung vor fast zwei Jahren ist die Akademie bestrebt wesentliche Positionen zeitgenössischer Kunst in Sachsen-Anhalt zusammenzuführen. In dem jährlich erscheinenden Almanach bildet sich dies in greifbarer Weise ab.

    Wir laden Sie recht herzlich zu unserer Präsentation und anschließenden Gesprächen am 22. November 2016 um 19:00 Uhr in die Galerie Nord in der Bernburger Straße 14, in 06108 Halle (Saale) ein.

  • Präsentation des zweiten Almanach der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

    Am Dienstag dem 22.November 2016 wird der zweite Almanach der Akademie der Künste in der Galerie Nord in Halle präsentiert.

    Folgende siebzehn Künstler sind mit jeweils einer eigenen Arbeit (eine Arbeit ist eine Gemeinschaftsarbeit von drei Künstlern) an dem diesjährigen Werk beteiligt: Hagen Bäcker, Simon Baumgart, Thomas Blase, Nikolaus Faßlrinner, Rüdiger Giebler, Anne Karen Hentschel, Simon Horn, Nancy Jahns, Dana Jes, Michael Klante, Wieland Krause, Rita Lass, Peter Merkel, Andreas Peschka, André Schinkel, Carl Vetter, Jörg Wunderlich.

    Der Almanach liegt in einer Auflage von 30, durch die Künstler signierten, Exemplaren vor. Die einzelnen Arbeiten umfassen ein technisches Spektrum von Druckgrafik, Autografen, diversen grafischen Sondertechniken bis Fotografie.

    In den Räumen der Galerie Nord werden am 22. November der fertige Almanach sowie alle Arbeiten des Almanachs einzeln präsentiert. Seit ihrer Gründung vor fast zwei Jahren ist die Akademie bestrebt wesentliche Positionen zeitgenössischer Kunst in Sachsen-Anhalt zusammenzuführen. In dem jährlich erscheinenden Almanach bildet sich dies in greifbarer Weise ab.

    Wir laden Sie recht herzlich zu unserer Präsentation und anschließenden Gesprächen am 22. November 2016 um 19:00 Uhr in die Galerie Nord in der Bernburger Straße 14, in 06108 Halle (Saale) ein.

  • Wasja Götze, In Mitten – am Rande, Malerei und Anderes

    Wasja Götze, In Mitten – am Rande, Malerei und Anderes

    Ausstellungseröffnungen

    13. November 2016 | 15 Uhr
    Kunstforum Halle
    Begrüßung durch Dr. Jürgen Fox, Vorstand der Stiftung der Saalesparkasse
    Gratulation Rüdiger Giebler, Künstlerkollege

    13. November 2016 | 17 Uhr
    Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
    Begrüßung Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale)
    Ein- und Ausführungen in der Ausstellung mit Cornelia Wieg, Kuratorin

     

    Pop-Art Künstler, Liedermacher und Bänkelsänger, freischaffender Fahrradschrauber, Bühnenbildner und Kinderbuchillustrator …
    biografische Angebote einer Einordnung in das eine oder andere katgorische Schubfach gibt es viele, denen allen sich am Ende der Künstler Wasja Götze dennoch zu verweigern scheint. Seine Begriffe von Lebensfreude und freiem Denken ließen ihn zu allen Zeiten kollidieren mit begrenzenden Ordnungsstrukturen. In der ehemaligen DDR war der Künstler mit seinen der westlichen Popart verwandten Bildern weit abseits dessen, was der sozialistische Kunstbetrieb tolerierte. Zahlreiche Künstler bildeten eine kraftvolle Gegenkultur zum Ostdeutschen Mainstream, und Wasja Götze war ein reinfarbiger Bestandteil derselben. Das graue Halle reagierte auf die farbfrohe, geistreiche und spöttisch-ironische Kunst auf halle-typische Weise – gar nicht. Nachdem bereits seine erste Personalausstellung in Halle 1976 in der Galerie Marktschlößchen auf staatlichen Druck vorzeitig geschlossen wurde gab es bis zur Wende nur wenig Gelegenheit, seinen Werken zu begegnen. Und auch nach der Wende blieb es eher still um den Freigeist und künstlerischen Rebellen. Um so erfreulicher daß nun zwei Ausstellungen in Halle sich mit Leben und Kunst von Wasja Götze befassen.

    Wasja 02

    Porträt B.E.G. oder Ich bin von Kopf bis Fuß, 1998, Öl auf Hartfaser, 100 x 60 cm
    Foto: Friedrich Götze ©Wasja Götze

     

    KUNSTFORUM HALLE
    Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale), Telefon 0345 685766-0, www.kunstforum-halle.de
    Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14–17 Uhr, Do 14–19 Uhr,
    Sa, So und Feiertage 11–17 Uhr, Eintritt frei

    Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
    Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale), Telefon 0345 2125968, www. kunstmuseum-moritzburg.de
    Öffnungszeiten: Mo., Di., Do.–So./Feiertage
    10–18 Uhr, Mi. sowie am 24.12. und 31.12. geschlossen
    Eintritt im Ticket zur Dauerausstellung
    (7 Euro/erm. 5 Euro) enthalten

     

  • Wasja Götze, In Mitten – am Rande, Malerei und Anderes

    Wasja Götze, In Mitten – am Rande, Malerei und Anderes

    Ausstellungseröffnungen

    13. November 2016 | 15 Uhr
    Kunstforum Halle
    Begrüßung durch Dr. Jürgen Fox, Vorstand der Stiftung der Saalesparkasse
    Gratulation Rüdiger Giebler, Künstlerkollege

    13. November 2016 | 17 Uhr
    Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
    Begrüßung Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale)
    Ein- und Ausführungen in der Ausstellung mit Cornelia Wieg, Kuratorin

     

    Pop-Art Künstler, Liedermacher und Bänkelsänger, freischaffender Fahrradschrauber, Bühnenbildner und Kinderbuchillustrator …
    biografische Angebote einer Einordnung in das eine oder andere katgorische Schubfach gibt es viele, denen allen sich am Ende der Künstler Wasja Götze dennoch zu verweigern scheint. Seine Begriffe von Lebensfreude und freiem Denken ließen ihn zu allen Zeiten kollidieren mit begrenzenden Ordnungsstrukturen. In der ehemaligen DDR war der Künstler mit seinen der westlichen Popart verwandten Bildern weit abseits dessen, was der sozialistische Kunstbetrieb tolerierte. Zahlreiche Künstler bildeten eine kraftvolle Gegenkultur zum Ostdeutschen Mainstream, und Wasja Götze war ein reinfarbiger Bestandteil derselben. Das graue Halle reagierte auf die farbfrohe, geistreiche und spöttisch-ironische Kunst auf halle-typische Weise – gar nicht. Nachdem bereits seine erste Personalausstellung in Halle 1976 in der Galerie Marktschlößchen auf staatlichen Druck vorzeitig geschlossen wurde gab es bis zur Wende nur wenig Gelegenheit, seinen Werken zu begegnen. Und auch nach der Wende blieb es eher still um den Freigeist und künstlerischen Rebellen. Um so erfreulicher daß nun zwei Ausstellungen in Halle sich mit Leben und Kunst von Wasja Götze befassen.

    Wasja 02

    Porträt B.E.G. oder Ich bin von Kopf bis Fuß, 1998, Öl auf Hartfaser, 100 x 60 cm
    Foto: Friedrich Götze ©Wasja Götze

     

    KUNSTFORUM HALLE
    Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale), Telefon 0345 685766-0, www.kunstforum-halle.de
    Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14–17 Uhr, Do 14–19 Uhr,
    Sa, So und Feiertage 11–17 Uhr, Eintritt frei

    Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
    Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale), Telefon 0345 2125968, www. kunstmuseum-moritzburg.de
    Öffnungszeiten: Mo., Di., Do.–So./Feiertage
    10–18 Uhr, Mi. sowie am 24.12. und 31.12. geschlossen
    Eintritt im Ticket zur Dauerausstellung
    (7 Euro/erm. 5 Euro) enthalten

     

  • Xentos ‘Fray’ Bentos (GB) und Ralf Wendt (D) beim Internationalen Radiokunstfestival „Radio Revolten“ in Halle

    Zischender Nebel aus dem verdunkelten Bühnen-Off, knisterndes Manuskriptpapier, irritierende athmosphärische Klänge und – eine Stimme. Nur wenige Sekunden brauchte es, um das Hallenser Premierenpublikum am 12. Oktober in eine fulminante Hörspielperformance hineinzuziehen und für 100 Minuten nicht mehr loszulassen.

    Wie sehr „live“ diese Ursendung werden würde, machte Festivalleiter Knut Aufermann bei seiner einleitenden Conference deutlich: Xentos ‘Fray’ Bentos alias Jim Whelton (GB), ein unter etlichen Pseudonymen agierender Multiartist aus London, hatte erst wenige Tage zuvor das Manuskript seines neuesten Hörspieltextes fertiggestellt.

    In immer größer werdenden repetetiven monologischen Radien sich bewegend, entwickelte sich aus Stimme und Klang nach und nach eine Figur in den Köpfen der Zuhörer. Diese trug facettenreich un-menschliche, büro-kratische, verschroben-titanhafte bis kafkaeske Züge und blieb ein Rätsel bis zuletzt, als sie im Schlussakkord von ihrer aktiven folternden Anwesenheit bei der römischen Kreuzigung eines jüdischen Aufrührers im Jahre 33 berichtete.     

    Ralf Wendt (D), Performance- und Sprechkünstler aus Halle, stellte sich der Aufgabe einer Sprech-Interpretation des quasi über Nacht ins Deutsche übertragenen Textes. Beiden Künstlern gelang es, die experimentelle Gratwanderung aus literarischer Fiktion, Klangkunst, LiveHörspiel und Bühnen-Performance überzeugend umzusetzen.

    Die Aufführung im Halleschen Festivalzentrum in der Rathausstraße wurde zeitgleich auf mehreren  UKW-Frequenzen in Halle, Berlin und London übertragen.

    foto: www.marcus-andreas-mohr.de

    Internationales Radiokunstfestival „Radio Revolten“ im Netz www.radiorevolten.net
     

  • Xentos ‘Fray’ Bentos (GB) und Ralf Wendt (D) beim Internationalen Radiokunstfestival „Radio Revolten“ in Halle

    Zischender Nebel aus dem verdunkelten Bühnen-Off, knisterndes Manuskriptpapier, irritierende athmosphärische Klänge und – eine Stimme. Nur wenige Sekunden brauchte es, um das Hallenser Premierenpublikum am 12. Oktober in eine fulminante Hörspielperformance hineinzuziehen und für 100 Minuten nicht mehr loszulassen.

    Wie sehr „live“ diese Ursendung werden würde, machte Festivalleiter Knut Aufermann bei seiner einleitenden Conference deutlich: Xentos ‘Fray’ Bentos alias Jim Whelton (GB), ein unter etlichen Pseudonymen agierender Multiartist aus London, hatte erst wenige Tage zuvor das Manuskript seines neuesten Hörspieltextes fertiggestellt.

    In immer größer werdenden repetetiven monologischen Radien sich bewegend, entwickelte sich aus Stimme und Klang nach und nach eine Figur in den Köpfen der Zuhörer. Diese trug facettenreich un-menschliche, büro-kratische, verschroben-titanhafte bis kafkaeske Züge und blieb ein Rätsel bis zuletzt, als sie im Schlussakkord von ihrer aktiven folternden Anwesenheit bei der römischen Kreuzigung eines jüdischen Aufrührers im Jahre 33 berichtete.     

    Ralf Wendt (D), Performance- und Sprechkünstler aus Halle, stellte sich der Aufgabe einer Sprech-Interpretation des quasi über Nacht ins Deutsche übertragenen Textes. Beiden Künstlern gelang es, die experimentelle Gratwanderung aus literarischer Fiktion, Klangkunst, LiveHörspiel und Bühnen-Performance überzeugend umzusetzen.

    Die Aufführung im Halleschen Festivalzentrum in der Rathausstraße wurde zeitgleich auf mehreren  UKW-Frequenzen in Halle, Berlin und London übertragen.

    foto: www.marcus-andreas-mohr.de

    Internationales Radiokunstfestival „Radio Revolten“ im Netz www.radiorevolten.net
     

  • Skulptur Feldscheune – Olaf Wegewitz

    Falterelegie – eine Installation und Performance von Lienhard und Olaf Wegewitz

    Am Rande des westlichen Feldwegs in Huy-Neinstedt etwa 300 Meter in Richtung Dardesheim steht die Feldscheune, von Olaf Wegewitz erhalten und zur Skulptur erklärt als Kulturort in der Landschaft des Huy. Dort versammelten sich am Sonnabend dem 08. Oktober 2016 zahlreiche Einwohner des Ortes und der Umgebung sowie angereiste Gäste um der diesjährigen Herbstaktion und Eröffnung der Herbstausstellung unter dem Titel „Falterelegie – Klagstück für Magneten, Blechplatte und Tonne“ beizuwohnen. Der Titel erklärte sich buchstäblich – eine Performance mit Olaf Wegewitz und Lienhard Wegewitz bediente sich vor dem Hintergrund eines großes Schwarms papierner Falter eben dieser Instrumente in einer Klangperformance. Leichter Wind bewegte die Papiere mit den Faltern an der Wand.
    Vor dem Hintergrund alarmierender Nachrichten über das Sterben von Insektenarten und der eigenen Beobachtung dieses Verlustes ist diese Installation eine stille, eindrückliche Fürsprache für Vielfalt und Einzigartigkeit.

    {gallery}Dialog04Feldscheune{/gallery}

    NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 4/16 | 13. JANUAR 2016