Autor: headways

  • Skulptur Feldscheune – Olaf Wegewitz

    Falterelegie – eine Installation und Performance von Lienhard und Olaf Wegewitz

    Am Rande des westlichen Feldwegs in Huy-Neinstedt etwa 300 Meter in Richtung Dardesheim steht die Feldscheune, von Olaf Wegewitz erhalten und zur Skulptur erklärt als Kulturort in der Landschaft des Huy. Dort versammelten sich am Sonnabend dem 08. Oktober 2016 zahlreiche Einwohner des Ortes und der Umgebung sowie angereiste Gäste um der diesjährigen Herbstaktion und Eröffnung der Herbstausstellung unter dem Titel „Falterelegie – Klagstück für Magneten, Blechplatte und Tonne“ beizuwohnen. Der Titel erklärte sich buchstäblich – eine Performance mit Olaf Wegewitz und Lienhard Wegewitz bediente sich vor dem Hintergrund eines großes Schwarms papierner Falter eben dieser Instrumente in einer Klangperformance. Leichter Wind bewegte die Papiere mit den Faltern an der Wand.
    Vor dem Hintergrund alarmierender Nachrichten über das Sterben von Insektenarten und der eigenen Beobachtung dieses Verlustes ist diese Installation eine stille, eindrückliche Fürsprache für Vielfalt und Einzigartigkeit.

    {gallery}Dialog04Feldscheune{/gallery}

    NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 4/16 | 13. JANUAR 2016

  • Falterelegie

    08.10.2016
    „Skulptur Feldscheune“
    Huy-Neinstedt
    (westlicher Feldweg in Richtung Dardesheim)

    Lienhard und Olaf Wegewitz laden ein.

     

  • Falterelegie

    08.10.2016
    „Skulptur Feldscheune“
    Huy-Neinstedt
    (westlicher Feldweg in Richtung Dardesheim)

    Lienhard und Olaf Wegewitz laden ein.

     

  • „GRAU“ – Tanztheater Anuk Halle

    Sechs Tänzerinnen, ein Tänzer, eine leere Bühne, Grau – mit ihrem ersten Projekt untersucht die junge Companie „Anuk“ das Phänomen der Farbe die keine ist.

    Ausgerechnet die Abwesenheit von Farbe, Grau als Metapher für Indifferenz und Phänomen unserer Gegenwart stellen die TänzerInnen unter der Leitung von Ellen Brix in den Focus ihres ersten gemeinsamen Projektes, und rufen damit unzählige Assoziationen auf, denen man im Stück tatsächlich auch immer wieder zu begegnen meint. Sie finden für die Ambivalenz ihres Themas eine Folge kraftvoller, hochsensibler und komplexer Bilder die gleichsam als getanzte Abbilder eines universellen Gegenwartsempfindens ihre ganz eigene Sprache entfalten. Eine selbst auferlegte Beschränkung auf Grundlegendes, ein absolutes Minimum an Lichtregie und der Verzicht auf jede Art von Requisiten verstärkt die Präsenz der TänzerInnen auf der Bühne und verleiht ihrem Spiel Tiefe und Glaubwürdigkeit.

    Die Musik von Hannes Scheffler wechselt zwischen dunkler Grundierung und explosivem Impulsgeber für die TänzerInnen, und eröffnet eine autonome Ebene, die mal für sich steht, und dann wieder mit dem Tanz zu Unlösbarem zusammenfließt.

    Das Stück “Grau“ – eine artistische Sinnsuche zwischen der Nähe einer Umarmung und dem Loslassen als Ausweg?

    Choreographie: Ellen Brix
    Musik/Komposition: Hannes Scheffler
    Es tanzen: Isaac Araujo, Sarah Emmert, Julia Sophie Kunde, Anna Ochs, Anne Scholze, Holdine Wolter, Conny Wolter
    Techn. Leitung: Alexander Schumann, Daniel Schreiner

    weitere Vorstellungen am 01. und 02. Oktober 2016, je 20:30 Uhr im ehem. Thaliatheater Halle, Puschkinsaal
    (gemeinsamer Auftritt mit der neuen Produktion der Berliner Company Lavamover)

     

    {gallery}Dialog03Grau{/gallery}

  • „GRAU“ – Tanztheater Anuk Halle

    Sechs Tänzerinnen, ein Tänzer, eine leere Bühne, Grau – mit ihrem ersten Projekt untersucht die junge Companie „Anuk“ das Phänomen der Farbe die keine ist.

    Ausgerechnet die Abwesenheit von Farbe, Grau als Metapher für Indifferenz und Phänomen unserer Gegenwart stellen die TänzerInnen unter der Leitung von Ellen Brix in den Focus ihres ersten gemeinsamen Projektes, und rufen damit unzählige Assoziationen auf, denen man im Stück tatsächlich auch immer wieder zu begegnen meint. Sie finden für die Ambivalenz ihres Themas eine Folge kraftvoller, hochsensibler und komplexer Bilder die gleichsam als getanzte Abbilder eines universellen Gegenwartsempfindens ihre ganz eigene Sprache entfalten. Eine selbst auferlegte Beschränkung auf Grundlegendes, ein absolutes Minimum an Lichtregie und der Verzicht auf jede Art von Requisiten verstärkt die Präsenz der TänzerInnen auf der Bühne und verleiht ihrem Spiel Tiefe und Glaubwürdigkeit.

    Die Musik von Hannes Scheffler wechselt zwischen dunkler Grundierung und explosivem Impulsgeber für die TänzerInnen, und eröffnet eine autonome Ebene, die mal für sich steht, und dann wieder mit dem Tanz zu Unlösbarem zusammenfließt.

    Das Stück “Grau“ – eine artistische Sinnsuche zwischen der Nähe einer Umarmung und dem Loslassen als Ausweg?

    Choreographie: Ellen Brix
    Musik/Komposition: Hannes Scheffler
    Es tanzen: Isaac Araujo, Sarah Emmert, Julia Sophie Kunde, Anna Ochs, Anne Scholze, Holdine Wolter, Conny Wolter
    Techn. Leitung: Alexander Schumann, Daniel Schreiner

    weitere Vorstellungen am 01. und 02. Oktober 2016, je 20:30 Uhr im ehem. Thaliatheater Halle, Puschkinsaal
    (gemeinsamer Auftritt mit der neuen Produktion der Berliner Company Lavamover)

     

    {gallery}Dialog03Grau{/gallery}

  • Atelierbesuch bei Peter Merkel

    Seit mehr als 25 Jahren lebt der Zeichner und Grafiker Peter Merkel in Mecklenburg. Unsere Freundschaft, die noch aus gemeinsamen Jahren in Halle entstammt, ist Basis für zahlreiche wechselseitige Besuche und ein jedesmal neu aufflammendes Gespräch.

    Grundlage dieser Gespräche ist immer die Kunst, lange vertraute Gedanken erfahren oft unerwartete Updates oder neue Arbeiten geben frische Anstöße. Die Kunst von Peter Merkel vollzieht sich seit vielen Jahren im Verborgenen, nahezu unbemerkt und ungestört von jeder kunstvermittelnden Struktur. Sie ist eingebunden in ein Leben, für welches sie wie alle anderen täglichen Beschäftigungen lebenswichtiger Bestandteil ist.
    Als ich in diesem September Peter Merkels Atelier besuchte fand ich neben einem neuen Atelierraum zahlreiche neue Arbeiten vor, von denen ich an dieser Stelle einige vorstellen möchte.
    Zunächst bildet sich der neue Arbeitsort selbst ab, eine Standortbestimmung in mehrfacher Hinsicht. Die mir vertraute zeichnerische Handschrift, die Präzision der Linie und die Genauigkeit des Beobachtens – und doch etwas neu Gedachtes. Eine Unterordnung des Zeichnerischen unter einen collagierten Zusammenhang, eine übergeordnete Struktur einerseits, und ein Verlassen jeder zeichnerischen Routine zugunsten einer tastenden Suche nach Neuem andererseits. Beide Wege scheinen dem Zeichner neues Land zu erschließen.
    Daneben hat mich überrascht, wie der so genau die Natur beobachtende Zeichner sich mit ebendieser Genauigkeit der Wiedergabe eines Sujets widmet, welches eigentlich in dieser Form keines mehr ist, einem Stückchen Geschenkpapier. Umgeben von seinem blühenden Garten sitzt der Zeichner Peter Merkel vor einem Stück Papier mit gedruckten Margeriten und gibt dessen Motiv in endlosen Variationen immer neue Möglichkeiten des Seins. In einer Serie von großformatigen Zeichnungen/Collagen wird hier das Medium selbst befragt und seine Möglichkeiten aufwendig zelebriert. Die zeichnerische Linie und aufwendig gearbeitete farbige Schraffuren und Raster denken über sich selber nach und erzeugen so eine Ablösung vom Motiv ohne es zu verlassen.

    {gallery}Dialog02Peter/Peter03{/gallery}

     

     

    {gallery}Dialog02Peter/Peter02{/gallery}

     

     

    {gallery}Dialog02Peter/Peter01{/gallery}

     

  • Atelierbesuch bei Peter Merkel

    Seit mehr als 25 Jahren lebt der Zeichner und Grafiker Peter Merkel in Mecklenburg. Unsere Freundschaft, die noch aus gemeinsamen Jahren in Halle entstammt, ist Basis für zahlreiche wechselseitige Besuche und ein jedesmal neu aufflammendes Gespräch.

    Grundlage dieser Gespräche ist immer die Kunst, lange vertraute Gedanken erfahren oft unerwartete Updates oder neue Arbeiten geben frische Anstöße. Die Kunst von Peter Merkel vollzieht sich seit vielen Jahren im Verborgenen, nahezu unbemerkt und ungestört von jeder kunstvermittelnden Struktur. Sie ist eingebunden in ein Leben, für welches sie wie alle anderen täglichen Beschäftigungen lebenswichtiger Bestandteil ist.
    Als ich in diesem September Peter Merkels Atelier besuchte fand ich neben einem neuen Atelierraum zahlreiche neue Arbeiten vor, von denen ich an dieser Stelle einige vorstellen möchte.
    Zunächst bildet sich der neue Arbeitsort selbst ab, eine Standortbestimmung in mehrfacher Hinsicht. Die mir vertraute zeichnerische Handschrift, die Präzision der Linie und die Genauigkeit des Beobachtens – und doch etwas neu Gedachtes. Eine Unterordnung des Zeichnerischen unter einen collagierten Zusammenhang, eine übergeordnete Struktur einerseits, und ein Verlassen jeder zeichnerischen Routine zugunsten einer tastenden Suche nach Neuem andererseits. Beide Wege scheinen dem Zeichner neues Land zu erschließen.
    Daneben hat mich überrascht, wie der so genau die Natur beobachtende Zeichner sich mit ebendieser Genauigkeit der Wiedergabe eines Sujets widmet, welches eigentlich in dieser Form keines mehr ist, einem Stückchen Geschenkpapier. Umgeben von seinem blühenden Garten sitzt der Zeichner Peter Merkel vor einem Stück Papier mit gedruckten Margeriten und gibt dessen Motiv in endlosen Variationen immer neue Möglichkeiten des Seins. In einer Serie von großformatigen Zeichnungen/Collagen wird hier das Medium selbst befragt und seine Möglichkeiten aufwendig zelebriert. Die zeichnerische Linie und aufwendig gearbeitete farbige Schraffuren und Raster denken über sich selber nach und erzeugen so eine Ablösung vom Motiv ohne es zu verlassen.

    {gallery}Dialog02Peter/Peter03{/gallery}

     

     

    {gallery}Dialog02Peter/Peter02{/gallery}

     

     

    {gallery}Dialog02Peter/Peter01{/gallery}

     

  • DIALOG Wieland Krause

    Am 14. September 2015 fand im Kunstmuseum Magdeburg ein DIALOG Künstlergespräch mit Wieland Krause vor dem Hintergrund seiner aktuell im Museum gezeigten Arbeit windows_01/_02/_03 aus dem Projekt TRANSIT_TOKYO 2008/2010 statt.

    Uwe Gellner, Sammlungskurator, und Annegret Laabs, Direktorin des Museums, stellten im Gespräch die gezeigte Arbeit in den Kontext zum übrigen Werk des Künstlers und befragten ausführlich seinen Umgang mit den unterschiedlichen Medien Fotografie, Video, Audio, Archiv in seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang zeigte Wieland Krause seine Video-Arbeit „Yurikamome“, in welcher die Grenze zwischen Fotografie und Film in beide Richtungen überschritten wird. Im Folgenden einige Eindrücke von der Veranstaltung.

    {gallery}Dialog01Wieland{/gallery}

     

     

  • DIALOG Wieland Krause

    Am 14. September 2015 fand im Kunstmuseum Magdeburg ein DIALOG Künstlergespräch mit Wieland Krause vor dem Hintergrund seiner aktuell im Museum gezeigten Arbeit windows_01/_02/_03 aus dem Projekt TRANSIT_TOKYO 2008/2010 statt.

    Uwe Gellner, Sammlungskurator, und Annegret Laabs, Direktorin des Museums, stellten im Gespräch die gezeigte Arbeit in den Kontext zum übrigen Werk des Künstlers und befragten ausführlich seinen Umgang mit den unterschiedlichen Medien Fotografie, Video, Audio, Archiv in seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang zeigte Wieland Krause seine Video-Arbeit „Yurikamome“, in welcher die Grenze zwischen Fotografie und Film in beide Richtungen überschritten wird. Im Folgenden einige Eindrücke von der Veranstaltung.

    {gallery}Dialog01Wieland{/gallery}

     

     

  • Autoren

    Unter dem Menüpunkt Diskurs betreibt die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt gemeinschaftlich einen Blog. Dieser steht allen Akademie-Mitgliedern für eigene Beiträge zur Verfügung.