Kategorie: Diskurs

  • Atelierbesuch bei Peter Merkel

    Seit mehr als 25 Jahren lebt der Zeichner und Grafiker Peter Merkel in Mecklenburg. Unsere Freundschaft, die noch aus gemeinsamen Jahren in Halle entstammt, ist Basis für zahlreiche wechselseitige Besuche und ein jedesmal neu aufflammendes Gespräch.

    Grundlage dieser Gespräche ist immer die Kunst, lange vertraute Gedanken erfahren oft unerwartete Updates oder neue Arbeiten geben frische Anstöße. Die Kunst von Peter Merkel vollzieht sich seit vielen Jahren im Verborgenen, nahezu unbemerkt und ungestört von jeder kunstvermittelnden Struktur. Sie ist eingebunden in ein Leben, für welches sie wie alle anderen täglichen Beschäftigungen lebenswichtiger Bestandteil ist.
    Als ich in diesem September Peter Merkels Atelier besuchte fand ich neben einem neuen Atelierraum zahlreiche neue Arbeiten vor, von denen ich an dieser Stelle einige vorstellen möchte.
    Zunächst bildet sich der neue Arbeitsort selbst ab, eine Standortbestimmung in mehrfacher Hinsicht. Die mir vertraute zeichnerische Handschrift, die Präzision der Linie und die Genauigkeit des Beobachtens – und doch etwas neu Gedachtes. Eine Unterordnung des Zeichnerischen unter einen collagierten Zusammenhang, eine übergeordnete Struktur einerseits, und ein Verlassen jeder zeichnerischen Routine zugunsten einer tastenden Suche nach Neuem andererseits. Beide Wege scheinen dem Zeichner neues Land zu erschließen.
    Daneben hat mich überrascht, wie der so genau die Natur beobachtende Zeichner sich mit ebendieser Genauigkeit der Wiedergabe eines Sujets widmet, welches eigentlich in dieser Form keines mehr ist, einem Stückchen Geschenkpapier. Umgeben von seinem blühenden Garten sitzt der Zeichner Peter Merkel vor einem Stück Papier mit gedruckten Margeriten und gibt dessen Motiv in endlosen Variationen immer neue Möglichkeiten des Seins. In einer Serie von großformatigen Zeichnungen/Collagen wird hier das Medium selbst befragt und seine Möglichkeiten aufwendig zelebriert. Die zeichnerische Linie und aufwendig gearbeitete farbige Schraffuren und Raster denken über sich selber nach und erzeugen so eine Ablösung vom Motiv ohne es zu verlassen.

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  • DIALOG Wieland Krause

    Am 14. September 2015 fand im Kunstmuseum Magdeburg ein DIALOG Künstlergespräch mit Wieland Krause vor dem Hintergrund seiner aktuell im Museum gezeigten Arbeit windows_01/_02/_03 aus dem Projekt TRANSIT_TOKYO 2008/2010 statt.

    Uwe Gellner, Sammlungskurator, und Annegret Laabs, Direktorin des Museums, stellten im Gespräch die gezeigte Arbeit in den Kontext zum übrigen Werk des Künstlers und befragten ausführlich seinen Umgang mit den unterschiedlichen Medien Fotografie, Video, Audio, Archiv in seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang zeigte Wieland Krause seine Video-Arbeit „Yurikamome“, in welcher die Grenze zwischen Fotografie und Film in beide Richtungen überschritten wird. Im Folgenden einige Eindrücke von der Veranstaltung.

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  • DIALOG Wieland Krause

    Am 14. September 2015 fand im Kunstmuseum Magdeburg ein DIALOG Künstlergespräch mit Wieland Krause vor dem Hintergrund seiner aktuell im Museum gezeigten Arbeit windows_01/_02/_03 aus dem Projekt TRANSIT_TOKYO 2008/2010 statt.

    Uwe Gellner, Sammlungskurator, und Annegret Laabs, Direktorin des Museums, stellten im Gespräch die gezeigte Arbeit in den Kontext zum übrigen Werk des Künstlers und befragten ausführlich seinen Umgang mit den unterschiedlichen Medien Fotografie, Video, Audio, Archiv in seiner Arbeit. In diesem Zusammenhang zeigte Wieland Krause seine Video-Arbeit „Yurikamome“, in welcher die Grenze zwischen Fotografie und Film in beide Richtungen überschritten wird. Im Folgenden einige Eindrücke von der Veranstaltung.

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  • Phänomen GRAU – Radiofeature

    Phänomen GRAU – Radiofeature

    Grau umgibt uns, und wir ignorieren es. Grau als Geisteszustand.
    ( Derek Jarman: Croma. Ein Buch der Farben )

    Das Grau scheint so etwas wie eine Farbmetapher unserer Zeit zu sein. Mehr noch – es durchdringt uns sogar physisch. Das Feature geht dem Phänomen GRAU in einer enzyklopoetischen Collage auf den Grund. Es begibt sich an graue Orte in der urbanen Wirklichkeit oder in der Erinnerung, im Bildraum der Kunst, in Musik oder in der Literatur. Es befragt Forscher und Experten, Künstler und Philosophen über unser Verhältnis zu Farbe und Nicht-Farbe im Zeichen des Grau.

    GRAU – Vom Siegeszug einer Nicht-Farbe   

    Ursendung im MDR: Mi, 18.November 2015
    Autor: Jörg Wunderlich
    Regie: Nikolai von Koslowski
    Redaktion: Tobias Barth

    Das Feature nachhören –>HIER

    TeaserGrau jw 1

  • Phänomen GRAU – Radiofeature

    Phänomen GRAU – Radiofeature

    Grau umgibt uns, und wir ignorieren es. Grau als Geisteszustand.
    ( Derek Jarman: Croma. Ein Buch der Farben )

    Das Grau scheint so etwas wie eine Farbmetapher unserer Zeit zu sein. Mehr noch – es durchdringt uns sogar physisch. Das Feature geht dem Phänomen GRAU in einer enzyklopoetischen Collage auf den Grund. Es begibt sich an graue Orte in der urbanen Wirklichkeit oder in der Erinnerung, im Bildraum der Kunst, in Musik oder in der Literatur. Es befragt Forscher und Experten, Künstler und Philosophen über unser Verhältnis zu Farbe und Nicht-Farbe im Zeichen des Grau.

    GRAU – Vom Siegeszug einer Nicht-Farbe   

    Ursendung im MDR: Mi, 18.November 2015
    Autor: Jörg Wunderlich
    Regie: Nikolai von Koslowski
    Redaktion: Tobias Barth

    Das Feature nachhören –>HIER

    TeaserGrau jw 1

  • Eindrücke von der ersten Almanach-Präsentation

    Am 08.03.2016 wurde in der Galerie Nord in Halle der erste Almanach der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt vorgestellt.

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  • Eindrücke von der ersten Almanach-Präsentation

    Am 08.03.2016 wurde in der Galerie Nord in Halle der erste Almanach der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt vorgestellt.

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  • Fundstücke_Fenster_ Jan2016

    Fotos: Thomas Blase, Januar 2016

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  • Fundstücke_Fenster_ Jan2016

    Fotos: Thomas Blase, Januar 2016

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  • Chris Jarrett, live in Halle

    Chris Jarrett TALES OF OUR TIMES, solo Piano im Händelhaus Halle am 10.12.2015.

    Dieses Konzert wurde unterstützt durch die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt. Vielen Dank an Salar Ghazi für die Videos.