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  • SOIRÉE 01 – Klaus Pankow im Gespräch mit Thomas Bille

    SOIRÉE 01:  Partner oder Zensor? Als Lektor in DDR-Verlagen
    Klaus Pankow im Gespräch mit Thomas Bille  

    Klaus Pankows Jahre bei ‚Reclam‘ und ‚Kiepenheuer‘ fielen in die Zeit der deutsch-deutschen literarischen Annäherung in den 80er Jahren. Als Herausgeber und Lektor arbeitete er in diesen Jahren eng mit Walter Jens, Ernst Jandl oder Volker Braun zusammen. Die von ihm zusammengestellte Anthologie „Das Erscheinen eines jeden in der Menge“ von 1983 machte die DDR-Leserschaft erstmals mit der Lyrik von Rolf-Dieter Brinkmann, Peter Rühmkorf oder Ursula Krechel bekannt. Im Gespräch mit Thomas Bille (MDR Kultur) eröffnet Pankow einen Rückblick auf den DDR-Literaturbetrieb, der von Zensur, Hierarchien und „Rotlichtbestrahlung“ geprägt war, aber auch eine besondere Nähe zwischen Lektor und Autor ermöglichte.

    In Life-Performances und Videoeinspielungen werden ausgewählte Lyrikpassagen zu erleben sein.

    Der Abend ist Auftakt und Pilotveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe „Soireé“ der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt. Diese verbindet Diskurse und Künstlergespräche mit Aufführungen, Aktionen und Geselligkeit. Ein aktueller Schwerpunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit der Moderne.

    Leseperformance: Conny Wolter | Stefan Ebeling  
    Schlagzeug: n.n.

    Literaturhaus Halle
    Bernburger Straße 8

    Mittwoch, 03.10.2018
    19:oo Uhr

    Eintritt: 7 € / erm 4 €

  • Almanach 2017

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  • Almanach 2017

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  • Herbsttreffen 2018

    KANNAWURF I: „Anfang“, 14.–16. September 2018

    Freitag, 14. September 2018: Anreise und Sammeln, Abendbrot mit Zwiebelsuppe im Schlosshof, Hartmut zieht die Turmuhr auf, anschließend Gipsbrennen in der Feuerschale

    Sonnabend, 15. September 2018: Frühstück im Schlosshof, dann im Kräutergarten: Jakob Taube: Märchen vom zweiten Anfang: Die Bremer Stadtmusikanten, / Uwe Albert: Bäume vergessen nicht, Mittagspause, dann im Kräutergarten: Andreas Peschka: Unter Wasser ist überall – Taucherbrillenperformance, / Sophie Bimmermann und Melina Becker (nicht anwesend): Im Anfang … (Klangstück), / Thorsten Reich: Über Friedrich Georg Göthe (geb. 1657 in Kannawurf), / Hans-Jürgen Krug: Grenzen der Wahrnehmung[1] (gelesen von Susanne Reimnitz), Kaffeepause mit Pflaumenkuchen von Thorsten Reich, Grünkernauflauf und Apfelkuchen von Susanne Reimnitz und Müsliriegelversuch von Sophie Bimmermann, Erdgeschoss des Schlosses, Nordflügel:
    Johanna Bartl: IM PULS – Folge von Pinselzeichnungen, Tusche auf Durchschlagpapier, ab 2004, Abendessen im Schlosshof: Mangold aus dem Gemüsegarten mit Schweinebauch und Kartoffeln, Konzert der Gruppe Polars vor dem Schloss (bei den Beatles-Hits ging das Licht aus)

    Sonntag, 16. September 2018: Frühstück im Schlosshof, dann im Kräutergarten: Hansjörg Rothe: Mandelbrot neu aufgebacken, /
    Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: Gespräch darüber, was sie machen, 13 Uhr: Spaziergang zur Kirche, Besichtigung des Gebäudes und der benachbarten ehemaligen Schmiede mit Botho Reisner vom Kirchenvorstand, danach im Kräutergarten: Werke von Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann, / Hans-Jürgen Krug: K 14, Die Renaissance des Tastsinns[2] (gelesen von Jakob Taube), ein neues Herbstreffen wird für den 16./17. September 2019 beschlossen, Thema „Gewebe“

    Teilnehmer 2018: Uwe Albert, Achim und Johanna Bartl, Sophie Bimmermann, Thomas Blase, Arne Braun, Roland Lange, Peter Moltmann, Heike Patitz, Andreas Peschka, Thorsten Reich, Susanne Reimnitz, Hans Jörg Rothe, Hartmut Schwarm, Jakob Taube, Thomas Wöhrmann, Wolke, Heinz Barth, Georg Thunert

     

    [1]     Nach „Leben mit Usher-Syndrom“ e.V. (Hrg.), Usher-Magazin, Nr. 28. (April 2018), S. 36ff.

    [2]     A.a.O., Nr. 26. (September 2017).

  • Herbsttreffen 2018

    KANNAWURF I: „Anfang“, 14.–16. September 2018

    Freitag, 14. September 2018: Anreise und Sammeln, Abendbrot mit Zwiebelsuppe im Schlosshof, Hartmut zieht die Turmuhr auf, anschließend Gipsbrennen in der Feuerschale

    Sonnabend, 15. September 2018: Frühstück im Schlosshof, dann im Kräutergarten: Jakob Taube: Märchen vom zweiten Anfang: Die Bremer Stadtmusikanten, / Uwe Albert: Bäume vergessen nicht, Mittagspause, dann im Kräutergarten: Andreas Peschka: Unter Wasser ist überall – Taucherbrillenperformance, / Sophie Bimmermann und Melina Becker (nicht anwesend): Im Anfang … (Klangstück), / Thorsten Reich: Über Friedrich Georg Göthe (geb. 1657 in Kannawurf), / Hans-Jürgen Krug: Grenzen der Wahrnehmung[1] (gelesen von Susanne Reimnitz), Kaffeepause mit Pflaumenkuchen von Thorsten Reich, Grünkernauflauf und Apfelkuchen von Susanne Reimnitz und Müsliriegelversuch von Sophie Bimmermann, Erdgeschoss des Schlosses, Nordflügel:
    Johanna Bartl: IM PULS – Folge von Pinselzeichnungen, Tusche auf Durchschlagpapier, ab 2004, Abendessen im Schlosshof: Mangold aus dem Gemüsegarten mit Schweinebauch und Kartoffeln, Konzert der Gruppe Polars vor dem Schloss (bei den Beatles-Hits ging das Licht aus)

    Sonntag, 16. September 2018: Frühstück im Schlosshof, dann im Kräutergarten: Hansjörg Rothe: Mandelbrot neu aufgebacken, /
    Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann: Gespräch darüber, was sie machen, 13 Uhr: Spaziergang zur Kirche, Besichtigung des Gebäudes und der benachbarten ehemaligen Schmiede mit Botho Reisner vom Kirchenvorstand, danach im Kräutergarten: Werke von Susanne Reimnitz und Thomas Wöhrmann, / Hans-Jürgen Krug: K 14, Die Renaissance des Tastsinns[2] (gelesen von Jakob Taube), ein neues Herbstreffen wird für den 16./17. September 2019 beschlossen, Thema „Gewebe“

    Teilnehmer 2018: Uwe Albert, Achim und Johanna Bartl, Sophie Bimmermann, Thomas Blase, Arne Braun, Roland Lange, Peter Moltmann, Heike Patitz, Andreas Peschka, Thorsten Reich, Susanne Reimnitz, Hans Jörg Rothe, Hartmut Schwarm, Jakob Taube, Thomas Wöhrmann, Wolke, Heinz Barth, Georg Thunert

     

    [1]     Nach „Leben mit Usher-Syndrom“ e.V. (Hrg.), Usher-Magazin, Nr. 28. (April 2018), S. 36ff.

    [2]     A.a.O., Nr. 26. (September 2017).

  • Bilder von der Eröffnung der Ausstellung HAUSGEISTER – Künstler sammeln Kunst

    HAUSGEISTER wurde am 1. September eröffnet. Es sprach Dr. Johannes Stahl aus Köln.
    Die Ausstellung ist zu sehen bis einschließlich 21. Oktober in der Galerie im Schlößchen,
    Markt 6, 06618 Naumburg.

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  • Bilder von der Eröffnung der Ausstellung HAUSGEISTER – Künstler sammeln Kunst

    HAUSGEISTER wurde am 1. September eröffnet. Es sprach Dr. Johannes Stahl aus Köln.
    Die Ausstellung ist zu sehen bis einschließlich 21. Oktober in der Galerie im Schlößchen,
    Markt 6, 06618 Naumburg.

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  • Bouillon by Bouillon

    eine Ausstellung des georgischen Künstler*Innen-Kollektivs Bouillon Group bei basis Frankfurt
    vom 14.09.2018 bis 14.10.2018

    Das Kollektiv wurde 2008 gegründet und besteht aus Natalia Vatsadze, Teimuraz Kartlelishvili, Vladimer Khartishvili, Konstantine Kitiashvili, Ekaterina Ketsbaia und Zurab Kikvadze. (Vladimer Khartishvili ist korrespondierendes Mitglied der ADK-SAN)
    In ihren Performances, die sich zumeist im öffentlichen Raum abspielen, nehmen Bouillon Group Bezug auf die vielschichtige georgische Kultur, und hinterfragen ebenso die post-sowjetische Lebensrealität, die nicht selten einer kritischen Betrachtung unterzogen wird. Durch ihren explizit performativen Ansatz setzen Bouillon Group auf das Überschreiten der Grenze zwischen Kunst und Leben, zwischen Kunst- und öffentlichem Raum. Mithilfe des künstlerischen Rückgriffs auf regionale Traditionen überführen sie jene Rituale in ihren Performances in neue Kontexte und eröffnen damit vielschichtige historische, gesellschaftliche und soziale Bedeutungsebenen.

    Neben der Präsentation einer Auswahl älterer Projekte in Form von Video-Dokumentationen, werden im Rahmen der Ausstellung erstmals alle drei Performances der Social Aerobics Trilogie live performt.
    Die Einzelausstellung zeigt die Arbeiten des Kollektivs erstmalig umfassend im deutschsprachigen Raum.

    Social Aerobics Performances:
    13.09.2018, Religious Aerobics, 19:30 Uhr
    14.09.2018, Protest, 15 Uhr am Willy-Brandt-Platz/ Frankfurt am Main (vor dem Märchenbrunnen)
    11.10.2018, Instructions for Weightlifter + Artist talk, 19 Uhr

    In Zusammenarbeit mit Creative Georgia (und dem Georgian National Book Center), im Rahmen von Georgia Made by Characters – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018. Mit großzügiger Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sport Georgiens.

  • Bouillon by Bouillon

    eine Ausstellung des georgischen Künstler*Innen-Kollektivs Bouillon Group bei basis Frankfurt
    vom 14.09.2018 bis 14.10.2018

    Das Kollektiv wurde 2008 gegründet und besteht aus Natalia Vatsadze, Teimuraz Kartlelishvili, Vladimer Khartishvili, Konstantine Kitiashvili, Ekaterina Ketsbaia und Zurab Kikvadze. (Vladimer Khartishvili ist korrespondierendes Mitglied der ADK-SAN)
    In ihren Performances, die sich zumeist im öffentlichen Raum abspielen, nehmen Bouillon Group Bezug auf die vielschichtige georgische Kultur, und hinterfragen ebenso die post-sowjetische Lebensrealität, die nicht selten einer kritischen Betrachtung unterzogen wird. Durch ihren explizit performativen Ansatz setzen Bouillon Group auf das Überschreiten der Grenze zwischen Kunst und Leben, zwischen Kunst- und öffentlichem Raum. Mithilfe des künstlerischen Rückgriffs auf regionale Traditionen überführen sie jene Rituale in ihren Performances in neue Kontexte und eröffnen damit vielschichtige historische, gesellschaftliche und soziale Bedeutungsebenen.

    Neben der Präsentation einer Auswahl älterer Projekte in Form von Video-Dokumentationen, werden im Rahmen der Ausstellung erstmals alle drei Performances der Social Aerobics Trilogie live performt.
    Die Einzelausstellung zeigt die Arbeiten des Kollektivs erstmalig umfassend im deutschsprachigen Raum.

    Social Aerobics Performances:
    13.09.2018, Religious Aerobics, 19:30 Uhr
    14.09.2018, Protest, 15 Uhr am Willy-Brandt-Platz/ Frankfurt am Main (vor dem Märchenbrunnen)
    11.10.2018, Instructions for Weightlifter + Artist talk, 19 Uhr

    In Zusammenarbeit mit Creative Georgia (und dem Georgian National Book Center), im Rahmen von Georgia Made by Characters – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018. Mit großzügiger Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sport Georgiens.

  • Atelierbesuch bei Frieder Heinze

    Atelierbesuch bei Frieder Heinze

    Eine Gruppe von Mitgliedern der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt folgte am vergangenen Samstag, 25.08.2018, der Einladung von Frieder Heinze in sein Atelier.

    Ich kann hier die Überfülle der Eindrücke nur andeuten, und vertraue auf eine Möglichkeit Frieder Heinzes Arbeit einmal in einer seiner Fülle angemessenen Form vorzustellen.

    Seit 17 Jahren füllen sich nicht nur die Räume, Etagen und Dachstühle des großen Vierseitenhofes, sondern auch der Hof, die Gärten und Streuobstwiesen mit Bildern, Skulpturen, Keramiken und Objekten. Ein seiner Natur nach grenzenloses Werk findet hier Raum sich in alle Richtungen zu entwickeln. Für uns Besucher war es eine mehrstündige mäandernde Wanderung durch Labyrinte aus vielschichtig von der Decke hängenden Bildern, in allen Räumen verteilten gigantischen Arbeitstischen, Sockeln und Schränken voller Figuren, Keramiken, Porzellan, Fundstücken und Objekten. Ein Kosmos in dem Jedes mit Allem im Gespräch zu sein scheint.

    Frieder Heinze hat seine Wurzeln in Leipzig, wo er 1950 geboren wurde. Seit seinem Studium an der HS für Grafik u. Buchkunst Leipzig entwickelte sich ein intensiver künstlerischer Kontakt mit Künstlern wie Lutz Dambeck, Hans-Henrik Grimmling, Olaf Wegewitz und anderen. Gemeinsam initiierten sie 1984 den „1. Leipziger Herbstsalon“ und erzwangen damit eine öffentliche Wahrnehmung einer Kunst jenseits der durch den VBK repräsentierten Leipziger Schule.
    Die für Frieder Heinze typische Figurenwelt prägt sowohl seine Grafiken und Bilder, als auch seine keramischen Arbeiten, Objekte und Skulpturen. Kalligrafische Elemente, abstrakte Zeichen, Versatzstücke von Landschaft und Raum bevölkern sich mit Wesen, Menschen und Menschenteilen, Tieren und Fabeltieren. Sie stupsen in uns Geschichten an, wenn wir uns auf sie einlassen.

    Die Art, wie sich in seinem Atelier die Bilder in Stapeln und Schichten überlappen ist eigentlich nur konsequent, denn so erzählen sich seine Bildgeschichten über die Grenzen der Formate hinaus und unterhalten sich mit benachbarten Figuren – eine in sich selbst wurzelnde freie Welt.

    Als wir uns spät in der Nacht voneinander trennten fühlten wir uns reicht beschenkt.

    Frieder2

    Foto: Ute Lohse