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  • Frühling 2020 _26 Wieland Krause

    Frühling 2020 _26 Wieland Krause

    Frühlingsmorgen, 13. Juni 2020, nahe Sargstedt/Huy

     WK sound settings w
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  • Frühling 2020 _26 Wieland Krause

    Frühling 2020 _26 Wieland Krause

    Frühlingsmorgen, 13. Juni 2020, nahe Sargstedt/Huy

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  • Kunstschaufenster 02

    Kunstschaufenster 02

    Der Kunstverein Röderhof eröffnet am 26.07.2020 eine Ausstellungen im urbanen öffentlichen Raum, „Kunstschaufenster 02“, sowie die Ausstellung Wald, Die letzte Chance“, eine Ausstellung für Annie Francé-Harrar (im Kunstverein).
    Der Künstler Wieland Krause (Halle) realisiert eine künstlerische Arbeit, die für konkrete leerstehende Schaufenster in der Region konzipiert wurde.

    Das Projekt Kunstschaufenster ist eine Initiative des Kunstvereins Röderhof. Es nutzt den Leerstand in regionalen Gemeinden und vermittelt Künstler, welche durch ein Stipendium die Möglichkeit erhalten vor Ort und aus regionalen Themen und Situationen heraus künstlerische Arbeiten zu entwickeln. Die Arbeiten eröffnen neue Perspektiven auf die Situationen, auf die sie Bezug nehmen. Die Schaufenster werden zu Micro-Galerie mitten im öffentlichen Leben.

    Eröffnung am 26.07.2020, um 13:00 Uhr

    Wieland Krause (Halle), LANDSCHAFT/NATUR – ORT – SOUND – ZEICHNUNG
    Installation
    Turmstrasse – Ecke Breite Strasse
    38838 Eilenstedt/Huy

     DSF2837

    Krause ZEICHNUNG w
    Wieland Krause studierte von 1984 bis 1989 bei Evelyn Richter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seine künstlerische Arbeit umfasst medial breit angelegte Projekte überwiegend zu Umwelt- und Landschaftsthemen. Seine oftmals über lange Zeiträume angelegten Projekte versuchen sich Fragen im Konfliktfeld zwischen Natur und Kultur zu stellen.


    Wald, Die letzte Chance“, eine Ausstellung für Annie Francé-Harrar
    im Kunstverein Röderhof

    mit
    Franziska Klose, Dietrich Oltmanns, André Schinkel, Olaf Wegewitz

    Beginn 15:00 Uhr im Kunstverein Röderhof

    Vom 26.7.2020 bis zum 25.10.2020 findet im Kunstverein Röderhof eine Ausstellung statt, deren Thema wohl jeden berührt. Es geht um den Wald, nach Umfragen ein Lieblingsort der Deutschen. Die Probleme zivilisatorischer Einflüsse auf das Ökosystems Wald liegen buchstäblich vor der Tür des Kunstvereins im Huy, in Sichtweite zum Harz. Anlaß genug für eine Ausstellung, die sich mit dieser Thematik künstlerisch auseinandersetzt. Dieses Projekt fügt sich ein in das vom Kunstverein initiierte langjährige Vorhaben „Orientierungsraum Landschaft“. Franziska Klose aus Leipzig, André Schinkel aus Halle, Dietrich Oltmanns aus Berlin und Olaf Wegewitz aus Huy-Neinsted folgten der Einladung des Kunstvereins, ihre Sicht des Waldes in künstlerischer Form darzustellen. Ihre Arbeiten zeigen die Schönheit und Einmaligkeit aber auch den Raubbau und die Zerstörung der Wälder. Dargestellt wird die Bedeutung dieses Ökosystems für unsere Lebensgrundlage.
    Neben vielen anderen beschäftigte sich auch die Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Annie Francé-Harrar mit diesem Thema. Ihr ist diese Ausstellung gewidmet. In ihrem Buch “Die letzte Chance–für eine Zukunft ohne Not“ legt sie schon 1959 dar, wie verheerend sich die Vernichtung des Waldes auswirkt. Die Zerstörung hat Folgen für den Wasserhaushalt und das Klima und letztlich auch für soziale Ungleichgewichte und weltweite Spannungen. Diese Tatsache belegt sie an vielen historischen Beispielen. Auszüge aus ihrem Buch sowie Beiträge anderer Schriftsteller und Wissenschaftler haben die Künstler und Kuratoren zu einem Buch zusammengefügt. Neben der Vielzahl der ausgestellten Kunstwerke liegt dieses Buch zur Ansicht aus.
    Die Ausstellung macht uns einmal mehr die ökologischen Bezüge bewusst, damit wir unser Handeln in einem großen Zusammenhang sehen und besser begreifen. Die Ausstellung des Kunstvereins Röderhof e.V. ist geöffnet, Sonntags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung. Im Herbst sind Teile der Ausstellung im Besucherzentrum des Nationalparks in Drei Annen Hohne zu sehen.

  • Kunstschaufenster 02

    Kunstschaufenster 02

    Der Kunstverein Röderhof eröffnet am 26.07.2020 eine Ausstellungen im urbanen öffentlichen Raum, „Kunstschaufenster 02“, sowie die Ausstellung Wald, Die letzte Chance“, eine Ausstellung für Annie Francé-Harrar (im Kunstverein).
    Der Künstler Wieland Krause (Halle) realisiert eine künstlerische Arbeit, die für konkrete leerstehende Schaufenster in der Region konzipiert wurde.

    Das Projekt Kunstschaufenster ist eine Initiative des Kunstvereins Röderhof. Es nutzt den Leerstand in regionalen Gemeinden und vermittelt Künstler, welche durch ein Stipendium die Möglichkeit erhalten vor Ort und aus regionalen Themen und Situationen heraus künstlerische Arbeiten zu entwickeln. Die Arbeiten eröffnen neue Perspektiven auf die Situationen, auf die sie Bezug nehmen. Die Schaufenster werden zu Micro-Galerie mitten im öffentlichen Leben.

    Eröffnung am 26.07.2020, um 13:00 Uhr

    Wieland Krause (Halle), LANDSCHAFT/NATUR – ORT – SOUND – ZEICHNUNG
    Installation
    Turmstrasse – Ecke Breite Strasse
    38838 Eilenstedt/Huy

     DSF2837

    Krause ZEICHNUNG w
    Wieland Krause studierte von 1984 bis 1989 bei Evelyn Richter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seine künstlerische Arbeit umfasst medial breit angelegte Projekte überwiegend zu Umwelt- und Landschaftsthemen. Seine oftmals über lange Zeiträume angelegten Projekte versuchen sich Fragen im Konfliktfeld zwischen Natur und Kultur zu stellen.


    Wald, Die letzte Chance“, eine Ausstellung für Annie Francé-Harrar
    im Kunstverein Röderhof

    mit
    Franziska Klose, Dietrich Oltmanns, André Schinkel, Olaf Wegewitz

    Beginn 15:00 Uhr im Kunstverein Röderhof

    Vom 26.7.2020 bis zum 25.10.2020 findet im Kunstverein Röderhof eine Ausstellung statt, deren Thema wohl jeden berührt. Es geht um den Wald, nach Umfragen ein Lieblingsort der Deutschen. Die Probleme zivilisatorischer Einflüsse auf das Ökosystems Wald liegen buchstäblich vor der Tür des Kunstvereins im Huy, in Sichtweite zum Harz. Anlaß genug für eine Ausstellung, die sich mit dieser Thematik künstlerisch auseinandersetzt. Dieses Projekt fügt sich ein in das vom Kunstverein initiierte langjährige Vorhaben „Orientierungsraum Landschaft“. Franziska Klose aus Leipzig, André Schinkel aus Halle, Dietrich Oltmanns aus Berlin und Olaf Wegewitz aus Huy-Neinsted folgten der Einladung des Kunstvereins, ihre Sicht des Waldes in künstlerischer Form darzustellen. Ihre Arbeiten zeigen die Schönheit und Einmaligkeit aber auch den Raubbau und die Zerstörung der Wälder. Dargestellt wird die Bedeutung dieses Ökosystems für unsere Lebensgrundlage.
    Neben vielen anderen beschäftigte sich auch die Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Annie Francé-Harrar mit diesem Thema. Ihr ist diese Ausstellung gewidmet. In ihrem Buch “Die letzte Chance–für eine Zukunft ohne Not“ legt sie schon 1959 dar, wie verheerend sich die Vernichtung des Waldes auswirkt. Die Zerstörung hat Folgen für den Wasserhaushalt und das Klima und letztlich auch für soziale Ungleichgewichte und weltweite Spannungen. Diese Tatsache belegt sie an vielen historischen Beispielen. Auszüge aus ihrem Buch sowie Beiträge anderer Schriftsteller und Wissenschaftler haben die Künstler und Kuratoren zu einem Buch zusammengefügt. Neben der Vielzahl der ausgestellten Kunstwerke liegt dieses Buch zur Ansicht aus.
    Die Ausstellung macht uns einmal mehr die ökologischen Bezüge bewusst, damit wir unser Handeln in einem großen Zusammenhang sehen und besser begreifen. Die Ausstellung des Kunstvereins Röderhof e.V. ist geöffnet, Sonntags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung. Im Herbst sind Teile der Ausstellung im Besucherzentrum des Nationalparks in Drei Annen Hohne zu sehen.

  • Kunstschaufenster 02

    Kunstschaufenster 02

    Der Kunstverein Röderhof eröffnet am 26.07.2020 eine Ausstellungen im urbanen öffentlichen Raum, „Kunstschaufenster 02“, sowie die Ausstellung Wald, Die letzte Chance“, eine Ausstellung für Annie Francé-Harrar (im Kunstverein).
    Der Künstler Wieland Krause (Halle) realisiert eine künstlerische Arbeit, die für konkrete leerstehende Schaufenster in der Region konzipiert wurde.

    Das Projekt Kunstschaufenster ist eine Initiative des Kunstvereins Röderhof. Es nutzt den Leerstand in regionalen Gemeinden und vermittelt Künstler, welche durch ein Stipendium die Möglichkeit erhalten vor Ort und aus regionalen Themen und Situationen heraus künstlerische Arbeiten zu entwickeln. Die Arbeiten eröffnen neue Perspektiven auf die Situationen, auf die sie Bezug nehmen. Die Schaufenster werden zu Micro-Galerie mitten im öffentlichen Leben.

    Eröffnung am 26.07.2020, um 13:00 Uhr

    Wieland Krause (Halle), LANDSCHAFT/NATUR – ORT – SOUND – ZEICHNUNG
    Installation
    Turmstrasse – Ecke Breite Strasse
    38838 Eilenstedt/Huy

     DSF2837

    Krause ZEICHNUNG w
    Wieland Krause studierte von 1984 bis 1989 bei Evelyn Richter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seine künstlerische Arbeit umfasst medial breit angelegte Projekte überwiegend zu Umwelt- und Landschaftsthemen. Seine oftmals über lange Zeiträume angelegten Projekte versuchen sich Fragen im Konfliktfeld zwischen Natur und Kultur zu stellen.


    Wald, Die letzte Chance“, eine Ausstellung für Annie Francé-Harrar
    im Kunstverein Röderhof

    mit
    Franziska Klose, Dietrich Oltmanns, André Schinkel, Olaf Wegewitz

    Beginn 15:00 Uhr im Kunstverein Röderhof

    Vom 26.7.2020 bis zum 25.10.2020 findet im Kunstverein Röderhof eine Ausstellung statt, deren Thema wohl jeden berührt. Es geht um den Wald, nach Umfragen ein Lieblingsort der Deutschen. Die Probleme zivilisatorischer Einflüsse auf das Ökosystems Wald liegen buchstäblich vor der Tür des Kunstvereins im Huy, in Sichtweite zum Harz. Anlaß genug für eine Ausstellung, die sich mit dieser Thematik künstlerisch auseinandersetzt. Dieses Projekt fügt sich ein in das vom Kunstverein initiierte langjährige Vorhaben „Orientierungsraum Landschaft“. Franziska Klose aus Leipzig, André Schinkel aus Halle, Dietrich Oltmanns aus Berlin und Olaf Wegewitz aus Huy-Neinsted folgten der Einladung des Kunstvereins, ihre Sicht des Waldes in künstlerischer Form darzustellen. Ihre Arbeiten zeigen die Schönheit und Einmaligkeit aber auch den Raubbau und die Zerstörung der Wälder. Dargestellt wird die Bedeutung dieses Ökosystems für unsere Lebensgrundlage.
    Neben vielen anderen beschäftigte sich auch die Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Annie Francé-Harrar mit diesem Thema. Ihr ist diese Ausstellung gewidmet. In ihrem Buch “Die letzte Chance–für eine Zukunft ohne Not“ legt sie schon 1959 dar, wie verheerend sich die Vernichtung des Waldes auswirkt. Die Zerstörung hat Folgen für den Wasserhaushalt und das Klima und letztlich auch für soziale Ungleichgewichte und weltweite Spannungen. Diese Tatsache belegt sie an vielen historischen Beispielen. Auszüge aus ihrem Buch sowie Beiträge anderer Schriftsteller und Wissenschaftler haben die Künstler und Kuratoren zu einem Buch zusammengefügt. Neben der Vielzahl der ausgestellten Kunstwerke liegt dieses Buch zur Ansicht aus.
    Die Ausstellung macht uns einmal mehr die ökologischen Bezüge bewusst, damit wir unser Handeln in einem großen Zusammenhang sehen und besser begreifen. Die Ausstellung des Kunstvereins Röderhof e.V. ist geöffnet, Sonntags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung. Im Herbst sind Teile der Ausstellung im Besucherzentrum des Nationalparks in Drei Annen Hohne zu sehen.

  • Frühling 2020 _25 Thomas Blase

    vor hollunder soll man den hut abziehen, und vor wachholder die knie beugen. Simrock sprichw.

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  • Frühling 2020 _25 Thomas Blase

    vor hollunder soll man den hut abziehen, und vor wachholder die knie beugen. Simrock sprichw.

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  • Frühling 2020 _25 Thomas Blase

    vor hollunder soll man den hut abziehen, und vor wachholder die knie beugen. Simrock sprichw.

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  • PARTITUREN

    Martin Assig, Das Denken, aus der Serie „St. Paul“, 2012, Aquarell, Pastell, Wachs auf Papier, Foto: Kunstmuseum Magdeburg

    Blick in die Sammlung 2

    Martin Assig · Horst Bartnig · Irma Blank · Eberhard Blum · Heinz Breloh · Ludwig Ehrler · Ruth Francken · Günter Fruhtrunk · Hermann Glöckner · Wieland Krause · Edda Renouf

    Das Wort Partitur wurde aus dem italienischen Partitura abgeleitet und bedeutet Einteilung. Seine übliche Verwendung hat das Wort in der Musik, wo die einzelnen Stimmen einer Komposition in den jeweiligen Partituren aufgezeichnet sind. In dieser Ausstellung steht Partitur im übertragenen Sinne für Kunstwerke, die auf ähnliche Weise kompositorisch unterteilt und ineinander abgestimmt entstehen. Dieser Modus findet sich bei einzelnen und bei zusammengesetzten Werken, häufig charakterisiert er Bildreihen und –zyklen.

    Mit den beteiligten Künstler*innen dieser Ausstellung öffnet sich eine breite Spanne eigenständiger künstlerischer Handschriften zwischen gestisch offenen Expressionen und geometrisch disziplinierten Formationen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass den individuell-typischen Ausdrucksmitteln der jeweiligen Künstler*innen, seien es Linien, Leinwandknoten, Farben, Geometrien, Symbolen etc., elementare Ordnungssysteme unterliegen. Das 20. Jahrhundert kennt viele Wege, die Kunst aus elementaren, oft abstrakten Formen neu und komplex zusammenzusetzen, um zu einer unverbrauchten Bildsprache jenseits bestehender Traditionen vorzudringen. Offenkundig lenken uns die Künstler*innen weniger darauf, was wir darin wahrnehmen, sondern wie wir wahrnehmen.

    Die breit angelegte Auswahl dieser Werke hat einen gemeinsamen Hintergrund. Sie stammen fast ausnahmslos aus der Sammlung des Kunstmuseums Magdeburg und bezeugen, dass die Sammlungstätigkeit in den vergangenen Jahren erfreuliche Zuwächse verzeichnen konnte. Viele der Werke sind Schenkungen, beispielsweise von Ingvild Goetz, München, Eva-Maria Fruhtrunk, Paris, Ann Holyoke-Lehmann, Berlin, Jörn Merkert, Spatzenhausen, Gerlinde und Hans-Dieter Harig, Hannover, Ankäufe durch die Freunde und Förderer des Kunstmuseums oder Dauerleihgaben des Landes Sachsen-Anhalt und der Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg. Angekauft werden konnte im Gegensatz dazu ein Werk von Ruth Francken durch den Freundeskreis des Kunstmuseums.

    Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
    Regierungsstraße 4-6
    39104 Magdeburg
    Telefon: 0391 / 56 50 20
    kontakt[at]kunstmuseum-magdeburg.de

    Öffnungszeiten (gültig auch für den Museumsshop)
    Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr,
    Sonnabend und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
    Montag geschlossen.

  • PARTITUREN

    Martin Assig, Das Denken, aus der Serie „St. Paul“, 2012, Aquarell, Pastell, Wachs auf Papier, Foto: Kunstmuseum Magdeburg

    Blick in die Sammlung 2

    Martin Assig · Horst Bartnig · Irma Blank · Eberhard Blum · Heinz Breloh · Ludwig Ehrler · Ruth Francken · Günter Fruhtrunk · Hermann Glöckner · Wieland Krause · Edda Renouf

    Das Wort Partitur wurde aus dem italienischen Partitura abgeleitet und bedeutet Einteilung. Seine übliche Verwendung hat das Wort in der Musik, wo die einzelnen Stimmen einer Komposition in den jeweiligen Partituren aufgezeichnet sind. In dieser Ausstellung steht Partitur im übertragenen Sinne für Kunstwerke, die auf ähnliche Weise kompositorisch unterteilt und ineinander abgestimmt entstehen. Dieser Modus findet sich bei einzelnen und bei zusammengesetzten Werken, häufig charakterisiert er Bildreihen und –zyklen.

    Mit den beteiligten Künstler*innen dieser Ausstellung öffnet sich eine breite Spanne eigenständiger künstlerischer Handschriften zwischen gestisch offenen Expressionen und geometrisch disziplinierten Formationen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass den individuell-typischen Ausdrucksmitteln der jeweiligen Künstler*innen, seien es Linien, Leinwandknoten, Farben, Geometrien, Symbolen etc., elementare Ordnungssysteme unterliegen. Das 20. Jahrhundert kennt viele Wege, die Kunst aus elementaren, oft abstrakten Formen neu und komplex zusammenzusetzen, um zu einer unverbrauchten Bildsprache jenseits bestehender Traditionen vorzudringen. Offenkundig lenken uns die Künstler*innen weniger darauf, was wir darin wahrnehmen, sondern wie wir wahrnehmen.

    Die breit angelegte Auswahl dieser Werke hat einen gemeinsamen Hintergrund. Sie stammen fast ausnahmslos aus der Sammlung des Kunstmuseums Magdeburg und bezeugen, dass die Sammlungstätigkeit in den vergangenen Jahren erfreuliche Zuwächse verzeichnen konnte. Viele der Werke sind Schenkungen, beispielsweise von Ingvild Goetz, München, Eva-Maria Fruhtrunk, Paris, Ann Holyoke-Lehmann, Berlin, Jörn Merkert, Spatzenhausen, Gerlinde und Hans-Dieter Harig, Hannover, Ankäufe durch die Freunde und Förderer des Kunstmuseums oder Dauerleihgaben des Landes Sachsen-Anhalt und der Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg. Angekauft werden konnte im Gegensatz dazu ein Werk von Ruth Francken durch den Freundeskreis des Kunstmuseums.

    Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
    Regierungsstraße 4-6
    39104 Magdeburg
    Telefon: 0391 / 56 50 20
    kontakt[at]kunstmuseum-magdeburg.de

    Öffnungszeiten (gültig auch für den Museumsshop)
    Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr,
    Sonnabend und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
    Montag geschlossen.