Kategorie: Diskurs

  • inbetween any_BODY and visual art  – Kristina Buketova

    Kristina Buketova, bildende Künstlerin und Tänzerin aus Estland, analysiert das Thema »Körper als eine unvollendete Ästhetik« anhand verschiedener medialer Ansätze in der Kunst: von Performance und Plastik bis hin zur Malerei und Zeichnung.

    PERFORMANCE / MALEREI / PLASTIK

    Kristina Buketova, bildende Künstlerin und Tänzerin aus Estland, präsentiert ihre Recherche über das Thema »KÖRPER« als Objekt der Deformation und des Grotesken, nicht nur aus der Perspektive der bildenden Kunst, sondern auch in Bezug auf Performance und Tanz. Die Künstlerin erforscht neue Körperstrategien in der Performance, kombiniert diese mit den visuellen Künsten und lehnt sich an die Methoden des Ankoku Butō, des japanischen Tanztheaters, das eher auf die sinnliche als auf die rationale Wahrnehmung des Betrachters abzielt. Der Körper als eine Deformation oder Verzerrung des Ganzen zu verstehen. Die modifizierten und verfremdeten Körperfragmente sind als künstlerische Reflektion der Veränderung des Menschenbildes zu verstehen. Den Körper als eine unvollendete Ästhetik betrachten.

    Vernissage:
    Donnerstag, 29.9., 19 Uhr
    Einlass ab 18 Uhr
    Einführung: Alexander Leinemann, M.A.
    Live-Performance: Kristina Buketova

    Finissage:
    Sonntag, 16.10., 16 Uhr

    Zeitraum:
    29.9. – 16.10.2022

    Öffnungszeiten:
    Samstag & Sonntag, 14 – 18 Uhr
    Individuelle Termine auf Anfrage.

    Ort:
    Rasselmania e.V.
    Bischofskamp 18
    31137 Hildesheim

    AUSSTELLUNG /// Kristina Buketova: between any_BODY… (rasselmania.de) 

    Der Eintritt ist frei.

  • inbetween any_BODY and visual art  – Kristina Buketova

    Kristina Buketova, bildende Künstlerin und Tänzerin aus Estland, analysiert das Thema »Körper als eine unvollendete Ästhetik« anhand verschiedener medialer Ansätze in der Kunst: von Performance und Plastik bis hin zur Malerei und Zeichnung.

    PERFORMANCE / MALEREI / PLASTIK

    Kristina Buketova, bildende Künstlerin und Tänzerin aus Estland, präsentiert ihre Recherche über das Thema »KÖRPER« als Objekt der Deformation und des Grotesken, nicht nur aus der Perspektive der bildenden Kunst, sondern auch in Bezug auf Performance und Tanz. Die Künstlerin erforscht neue Körperstrategien in der Performance, kombiniert diese mit den visuellen Künsten und lehnt sich an die Methoden des Ankoku Butō, des japanischen Tanztheaters, das eher auf die sinnliche als auf die rationale Wahrnehmung des Betrachters abzielt. Der Körper als eine Deformation oder Verzerrung des Ganzen zu verstehen. Die modifizierten und verfremdeten Körperfragmente sind als künstlerische Reflektion der Veränderung des Menschenbildes zu verstehen. Den Körper als eine unvollendete Ästhetik betrachten.

    Vernissage:
    Donnerstag, 29.9., 19 Uhr
    Einlass ab 18 Uhr
    Einführung: Alexander Leinemann, M.A.
    Live-Performance: Kristina Buketova

    Finissage:
    Sonntag, 16.10., 16 Uhr

    Zeitraum:
    29.9. – 16.10.2022

    Öffnungszeiten:
    Samstag & Sonntag, 14 – 18 Uhr
    Individuelle Termine auf Anfrage.

    Ort:
    Rasselmania e.V.
    Bischofskamp 18
    31137 Hildesheim

    AUSSTELLUNG /// Kristina Buketova: between any_BODY… (rasselmania.de) 

    Der Eintritt ist frei.

  • inbetween any_BODY and visual art  – Kristina Buketova

    Kristina Buketova, bildende Künstlerin und Tänzerin aus Estland, analysiert das Thema »Körper als eine unvollendete Ästhetik« anhand verschiedener medialer Ansätze in der Kunst: von Performance und Plastik bis hin zur Malerei und Zeichnung.

    PERFORMANCE / MALEREI / PLASTIK

    Kristina Buketova, bildende Künstlerin und Tänzerin aus Estland, präsentiert ihre Recherche über das Thema »KÖRPER« als Objekt der Deformation und des Grotesken, nicht nur aus der Perspektive der bildenden Kunst, sondern auch in Bezug auf Performance und Tanz. Die Künstlerin erforscht neue Körperstrategien in der Performance, kombiniert diese mit den visuellen Künsten und lehnt sich an die Methoden des Ankoku Butō, des japanischen Tanztheaters, das eher auf die sinnliche als auf die rationale Wahrnehmung des Betrachters abzielt. Der Körper als eine Deformation oder Verzerrung des Ganzen zu verstehen. Die modifizierten und verfremdeten Körperfragmente sind als künstlerische Reflektion der Veränderung des Menschenbildes zu verstehen. Den Körper als eine unvollendete Ästhetik betrachten.

    Vernissage:
    Donnerstag, 29.9., 19 Uhr
    Einlass ab 18 Uhr
    Einführung: Alexander Leinemann, M.A.
    Live-Performance: Kristina Buketova

    Finissage:
    Sonntag, 16.10., 16 Uhr

    Zeitraum:
    29.9. – 16.10.2022

    Öffnungszeiten:
    Samstag & Sonntag, 14 – 18 Uhr
    Individuelle Termine auf Anfrage.

    Ort:
    Rasselmania e.V.
    Bischofskamp 18
    31137 Hildesheim

    AUSSTELLUNG /// Kristina Buketova: between any_BODY… (rasselmania.de) 

    Der Eintritt ist frei.

  • Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“

    Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“

    Unser Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“ ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen.

     Auf 192 Seiten stellt das Buch die Referate des gleichnamigen Symposiums 2021 auf Schloss Kannawurf, die das Symposium begleitende Ausstellung und die Ergebnisse eines Kunstprojekts in der Landschaft um Kannawurf vor. 14 Referate und 16 Kunstprojekte und Präsentationen untersuchten historische und aktuelle Aspekte des Themas Landschaftskunst.
    Der Ort Kannawurf, im Norden Thüringens, am südlichen Rand der Hainleite, steht exemplarisch für viele Regionen Mitteldeutschlands. Hier konzentrieren sich seit einigen Jahren Bemühungen nicht nur Schloss Kannawurf und seine unmittelbare Umgebung zu restaurieren und zu gestalten, sondern auch den Umgang mit der umgebenden Landschaft neu zu denken. Zahlreiche Initiativen und Projekte verfolgen vor Ort das Ziel, den stattfindenden Landschaftswandel bewusst und aktiv mitzugestalten. So bildete Kannawurf mit seinen umgebenden Landschaften eine ideale Basis für ein solches Projekt.
    Das Buch ist im Buchhandel zu einem Preis von 30 € erhältlich.

    RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext
    Symposium der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt e.V. und des Künstlerhauses Thüringen e.V.
    Symposium, Ausstellung, Künstlerprojekt

    192 S., Br., 218 × 260 mm, s/w- und Farbabb.
    ISBN 978-3-96311-744-2

    Erschienen: August 2022

    gefördert durch:
    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
    kombimarke gefoerdertbmel ble ptble

    Umschlag vorne          Umschlag hinten

    Inhaltsverzeichnis          Inhaltsverzeichnis2

  • Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“

    Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“

    Unser Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“ ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen.

     Auf 192 Seiten stellt das Buch die Referate des gleichnamigen Symposiums 2021 auf Schloss Kannawurf, die das Symposium begleitende Ausstellung und die Ergebnisse eines Kunstprojekts in der Landschaft um Kannawurf vor. 14 Referate und 16 Kunstprojekte und Präsentationen untersuchten historische und aktuelle Aspekte des Themas Landschaftskunst.
    Der Ort Kannawurf, im Norden Thüringens, am südlichen Rand der Hainleite, steht exemplarisch für viele Regionen Mitteldeutschlands. Hier konzentrieren sich seit einigen Jahren Bemühungen nicht nur Schloss Kannawurf und seine unmittelbare Umgebung zu restaurieren und zu gestalten, sondern auch den Umgang mit der umgebenden Landschaft neu zu denken. Zahlreiche Initiativen und Projekte verfolgen vor Ort das Ziel, den stattfindenden Landschaftswandel bewusst und aktiv mitzugestalten. So bildete Kannawurf mit seinen umgebenden Landschaften eine ideale Basis für ein solches Projekt.
    Das Buch ist im Buchhandel zu einem Preis von 30 € erhältlich.

    RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext
    Symposium der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt e.V. und des Künstlerhauses Thüringen e.V.
    Symposium, Ausstellung, Künstlerprojekt

    192 S., Br., 218 × 260 mm, s/w- und Farbabb.
    ISBN 978-3-96311-744-2

    Erschienen: August 2022

    gefördert durch:
    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
    kombimarke gefoerdertbmel ble ptble

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  • Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“

    Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“

    Unser Publikation „RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext“ ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen.

     Auf 192 Seiten stellt das Buch die Referate des gleichnamigen Symposiums 2021 auf Schloss Kannawurf, die das Symposium begleitende Ausstellung und die Ergebnisse eines Kunstprojekts in der Landschaft um Kannawurf vor. 14 Referate und 16 Kunstprojekte und Präsentationen untersuchten historische und aktuelle Aspekte des Themas Landschaftskunst.
    Der Ort Kannawurf, im Norden Thüringens, am südlichen Rand der Hainleite, steht exemplarisch für viele Regionen Mitteldeutschlands. Hier konzentrieren sich seit einigen Jahren Bemühungen nicht nur Schloss Kannawurf und seine unmittelbare Umgebung zu restaurieren und zu gestalten, sondern auch den Umgang mit der umgebenden Landschaft neu zu denken. Zahlreiche Initiativen und Projekte verfolgen vor Ort das Ziel, den stattfindenden Landschaftswandel bewusst und aktiv mitzugestalten. So bildete Kannawurf mit seinen umgebenden Landschaften eine ideale Basis für ein solches Projekt.
    Das Buch ist im Buchhandel zu einem Preis von 30 € erhältlich.

    RESONANZEN_ Landschaft/Natur und Kunst im Kontext
    Symposium der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt e.V. und des Künstlerhauses Thüringen e.V.
    Symposium, Ausstellung, Künstlerprojekt

    192 S., Br., 218 × 260 mm, s/w- und Farbabb.
    ISBN 978-3-96311-744-2

    Erschienen: August 2022

    gefördert durch:
    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
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  • „participant observer“ in Zürich

    Die Ausstellung „participant observer – Leni Sinclair“ der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt ist im September in der Photobastei Zürich sehen, hier angekündigt von HOLLOW SKAI im Skai Report Vol. 17.

    The Skai Report Vol. 17 | skaichannel

  • „participant observer“ in Zürich

    Die Ausstellung „participant observer – Leni Sinclair“ der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt ist im September in der Photobastei Zürich sehen, hier angekündigt von HOLLOW SKAI im Skai Report Vol. 17.

    The Skai Report Vol. 17 | skaichannel

  • „participant observer“ in Zürich

    Die Ausstellung „participant observer – Leni Sinclair“ der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt ist im September in der Photobastei Zürich sehen, hier angekündigt von HOLLOW SKAI im Skai Report Vol. 17.

    The Skai Report Vol. 17 | skaichannel

  • Ein Leben für das Buch: Zum Tod von Klaus Pankow (1953–2022)

    Eines der letzten Bücher, das er im Haus der Generationen auf dem Tisch von Klaus Pankow liegen sah, erzählt Akademiekollege Jörg Wunderlich, war „Mensch Gott!“ von Wolf Biermann, das Ende 2021 zu dessen 85. Geburtstag bei Suhrkamp erschien. Weitere Freunde aus der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt, deren korrespondierendes Mitglied er war, neben Wunderlich wären noch Thomas Blase und Wieland Krause zu nennen, besuchten ihn in seinem Domizil, hielten den Kontakt. Pankow blieb über Bücher der Kunst verbunden – auch die Lektüre von „oda“, der Literaturzeitschrift des Landes, die ich ihm nach Erscheinen regelmäßig sandte, genoss er, kommentierte die jeweils neue Ausgabe.

    Es zeigt, dass Pankow seine Neugier auf die Literatur, seine Heimat im Buch stets behalten hat. Eine redliche und wohl unstillbare Neugier, die in seiner Zeit als Lektor und Herausgeber bei Kiepenheuer und Reclam Büchern auf die Welt half, die zu stillen Legenden wurden: „Das Gesicht eines jeden in der Menge“ etwa, Bände von Walter Jens, Eugen Gomringer, Ernst Jandl, die ohne sein Zutun, ohne seine Bekanntschaft in der späten DDR wohl nicht erschienen wären.

    Auch mit Thomas Brasch, bis heute und nun wieder in aller Munde, verwirklichte er einen Reclam-Auswahlband. Nach dem Mauerfall war Klaus Pankow wohl der erste ostdeutsche Lektor, der Brasch in Westberlin besuchte – eben aus solchen Begegnungen, der persönlichen Bekanntschaft mit den Großen resultierten immer wieder Veröffentlichungen. So wurde Pankow selbst zur Legende, nicht laut, aber beständig und kritisch. Und führte seine Rezensions- und kommentierende Arbeit, die sich vor der Wende in einer Reihe Artikel vor allem in Zeitungen niederschlug, auch nach der Wiedervereinigung fort. Nach seiner Pensionierung dokumentierte er sie in zwei streng kompilierten Bänden: „Die Einzelheit“ (Verlag Roland Heinrich 2012) und „In Grenzen lesen“ (ebenda 2013).  

    Auch wenn er sich nach 1990 sich neue Arbeitsfelder suchen musste, als Leiter der halleschen Stadtbibliothek, im Pressestab des jeweiligen Stadtoberhaupts, blieb er der Arbeit an der Inaugenscheinnahme der neuesten Literatur stets verbunden, als Verfasser lichtvoller Essays, zu Joachim Walther etwa oder Ronald M. Schernikau, dessen große Gabe er frühzeitig erkannte. Pankow war und blieb Homme de lettre, auch lektorierte er wieder, für die Dresdner Mini Edition, für den Mitteldeutschen Verlag, in dem er die Herausgabe eines Bands von Lothar Rochau initiierte und die Neuausgabe des „Windhahnsyndrom“-Romans von Winfried Völlger anstieß – das Buch war in den Wendewirren auf dem Müll gelandet.

    In der „Poesiealbum“-Reihe im Märkischen Verlag besorgte er u. a. die Auswahl der Gedichte von Christoph Kuhn; auch ich verdanke ihm außer einer immerwährenden Ermutigung seit dem ersten Buch 1994 einen fruchtbaren Austausch in Brief und Gespräch sowie das Lektorat zweier meiner Bücher. Die Zuwahl in die Akademie der Künste des Landes empfand er als Ehre und Freude – auch hier brachte er sich bei den Soiréen und in der Zuarbeit für die Zeitschrift der Gesellung ein. Daneben erschienen seine Texte in „Ossietzky“ und in der „Halleschen Störung“. Diese Texte bleibt es nun zu lesen und sich an diesen Büchermenschen zu erinnern, seine Hingabe an die Literatur, vor allem die Lyrik der Gegenwart.

    Seit einigen Jahren ging es dem gebürtigen Schweriner nicht gut, am 17. Mai 2022 ist Klaus Pankow gestorben. Seine Stimme, sein Urteil fehlen. Unvergessen sein Auftritt im Literaturhaus Halle 2018 – anlässlich der ersten Soirée der Akademie der Künste sprach Pankow mit Thomas Bille über den DDR-Literaturbetrieb, der „von Zensur, Hierarchien und ‚Rotlichtbestrahlung‘ geprägt war, aber auch eine besondere Nähe zwischen Lektor und Autor ermöglichte“ und eben, dank ihm, die Bekanntschaft des ostdeutschen Lesepublikums mit Größen wie Karin Kiwus, Rolf-Dieter Brinkmann, Peter Rühmkorf, Ursula Krechel usw., usf.

    Die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt gedenkt ihres Mitglieds. Danke, Klaus! 

    André Schinkel im Namen der Akademie