Kategorie: Diskurs

  • Zur Produktion TUNGUSKA von Theater AGGREGATE

    Zur Produktion TUNGUSKA von Theater AGGREGATE

    29. November 2022.

    Die eintretende Katastrophe machte sich zunächst durch abrupte Stille bemerkbar. Urplötzlich verstummte die Taiga, dann erschien eine blendend helle Feuersäule am Himmel, bis zu 500 Kilometer weit sichtbar und von ungeheurer Explosivkraft. Druckwellen und Flammen verwüsteten ein riesiges Gebiet, knickten Millionen von Bäumen wie Streichhölzer. Seismische Erschütterungen waren weltweit messbar, Staub trübte die Atmosphäre global. Und der Himmel über den Metropolen Europas wurde noch mehrere Nächte lang von gespenstischem Licht illuminiert. Das, was da im menschenleeren Sumpfgebiet Sibiriens vor 114 Jahren explodierte, hinterließ neben einer planierten Fläche von der Größe des Saarlandes vor allem auch viele Rätsel, Fragen und Widersprüche. Bis heute konnte die genaue Ursache nicht schlüssig geklärt werden.

    Stille auch im abgedunkelten Theaterraum. Eben noch hatte ein minutenlanger Sprechchor die Bühne erfüllt. Sequenziell vorgetragener Text manifestierte sich in rhythmischen Passagen, kollektive Reflektionen über ein mythisch gewordenes Naturereignis entfaltend.
    Doch dann ein dramaturgischer Nullpunkt: Kein Protagonist, kein Antagonist, kein Konflikt für eine Spielhandlung. Fünf Akteure stehen auf der Bühne, zücken ihre Instrumente und zeigen sich bereit ins unerforschte Offene zu gehen.
    Indem das eingegangene künstlerische Risiko dieser experimentellen Theaterproduktion freigelegt wird, holen Regisseur Silvio Beck und das Ensemble ihr Publikum ab und begeben sich mit ihm auf Augenhöhe. Wir inszenieren hier keine Mystery-Doku und imitieren keinen apokalyptischen Blockbuster; wir erklären hier nicht die Welt, sondern sitzen fragend mit Euch im selben Boot, machen Theater auch übers Theatermachen. Brecht hätte vielleicht einen Vorhang hereingerollt, auf dem stehen könnte: Glotzt nicht so postfaktisch.

    Es beginnt eine performative Reise, zunächst auf den Spuren der ersten sowjetischen Expedition zum Katastrophengebiet im Jahr 1927. Dann wird die hölzerne Expeditionshütte zum Schiff durch die Zeit, zum Klanginstrument, zur rotierenden Welt. Raumgreifend dynamisch und vielschichtig assoziativ geht es hinein ins Zentrum heutiger Debatten: Wo genau ist eigentlich der Punkt an dem berechtigte Hypothesen zu absurden Fiktionen mutieren, bei denen das Wort Narration nur noch von Narr abgeleitet scheint? Spürbar atmosphärisch verwandelt sich der Bühnenraum in eine Platonsche Höhle, an deren Wänden die undeutbaren Schatten flimmern. Müssen wir uns – in dieser Höhle gefangen und mit Schrödingers Katze auf dem Schoß am Ende mit dem Unbegreiflichen arrangieren? Und was hält es für uns bereit? Tarkowski oder Stanley Kubrick lassen schön grüßen.

    Eine der Grundlagen für die neue Produktion des Theater AGGREGATE war der fiktive philosophische Disput „Tunguska oder Das Ende der Natur“ von Michael Hampe. Weiterhin flossen Expeditionsberichte und Erzählungen von Augenzeugen der sibirischen Ureinwohner vom Volk der Evenken ein. Der Bühnentext entstand in einer gemeinsamen Schreibwerkstatt mit dem Schweizer Theaterautor Andreas Sauter und wurde zusammen mit den Darstellern szenisch weiterentwickelt. Auch in ein Klanglabor hatte sich Regisseur Silvio Beck im Vorfeld begeben, um dort mit dem Künstler Wieland Krause geeignete Sounds für das Stück zu erzeugen. Diese fügten sich nahtlos mit dem minimalistischen Bühnenbild zu einem organischen Ganzen. Das Ergebnis ist kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit, aber gänzlich ohne Agit-Prop. Ein Tipp also für all diejenigen, die dem Adventsbetrieb zumindest stundenweise entkommen möchten.

    Produktive spartenübergreifende Partnerschaften zwischen einzelnen Künstlern und Ensembles gehören zu den großen Stärken der freien professionellen Theaterszene. Diese besitzt mit dem WUK Theater Quartier in Halle eine lebendige Spielstätte. Erstmals übergab das WUK nun für die Dauer einer kleinen Spielzeit auch gleich das Programm ganz in die Hände eines Gastensembles. Neben TUNGUSKA werden im Dezember unter der Verantwortung von Theater AGGREGATE auch ein zeitgenössischer Hanns Eisler – Liederabend für E-Gitarre und Gesang sowie eine Soundperformance der Künstlergruppe 4+2 STEREO aufgeführt.

    Jörg Wunderlich

    (erschienen in der MItteldeutschen Zeitung vom 29. 11. 2022 ) 

  • Ute Lohse, 1941 bis 2022

    Wir trauern um unsere Freundin, Kollegin und Mitstreiterin Ute Lohse. 

    Danke für Die Ernsthaftigkeit, mit welcher Du deine eigene künstlerische Arbeit betrieben hast, und dabei jederzeit für Hilfestellungen aller Art im Umfeld deiner Freunde bereit standest. Danke für Deinen unnachahmlichen erfrischenden Humor, die Jugendlichkeit Deines Denkens, Deine Neugierde auf alles, was auf Besseres hinweisen konnte. Danke, daß Du unserer Akademie 8 Jahre lang ein Quell von Wärme und frohem Beeinandersein gewesen bist.

    Ute Lohse,
    geboren 1941 in Straßburg,
    1958 Mechanikerlehre in Zwönitz und Thalheim,
    von 1961-1964 Arbeit als Mechanikerin im Physikalischen Institut Leipzig,
    1963 Abitur, Abendoberschule,
    1964-1971 Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, Burg Giebichenstein Halle: Fachgebiet Glas, Porzellan, Keramik, Diplom,
    1965 -1966 Unterbrechung des Studiums für Töpferlehre in Bürgel,
    1974 – 1978 Werkstattgemeinschaft mit Gertraud Möhwald,
    seit 1978 eigene Werkstatt, lebt und arbeitet in Halle,
    Realisierung zahlreicher künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum, unter anderem:
    1997 Arbeitsamt Halberstadt, Wand- und Flurbilder (Semifresko),
    1999 Justizzentrum Halle, Wandgestaltung (Holz/Lack),
    2005 Helios-Klinik Schkeuditz, skulpturale Elemente (Beton),

    Mitglied der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

  • Ute Lohse, 1941 bis 2022

    Wir trauern um unsere Freundin, Kollegin und Mitstreiterin Ute Lohse. 

    Danke für Die Ernsthaftigkeit, mit welcher Du deine eigene künstlerische Arbeit betrieben hast, und dabei jederzeit für Hilfestellungen aller Art im Umfeld deiner Freunde bereit standest. Danke für Deinen unnachahmlichen erfrischenden Humor, die Jugendlichkeit Deines Denkens, Deine Neugierde auf alles, was auf Besseres hinweisen konnte. Danke, daß Du unserer Akademie 8 Jahre lang ein Quell von Wärme und frohem Beeinandersein gewesen bist.

    Ute Lohse,
    geboren 1941 in Straßburg,
    1958 Mechanikerlehre in Zwönitz und Thalheim,
    von 1961-1964 Arbeit als Mechanikerin im Physikalischen Institut Leipzig,
    1963 Abitur, Abendoberschule,
    1964-1971 Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, Burg Giebichenstein Halle: Fachgebiet Glas, Porzellan, Keramik, Diplom,
    1965 -1966 Unterbrechung des Studiums für Töpferlehre in Bürgel,
    1974 – 1978 Werkstattgemeinschaft mit Gertraud Möhwald,
    seit 1978 eigene Werkstatt, lebt und arbeitet in Halle,
    Realisierung zahlreicher künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum, unter anderem:
    1997 Arbeitsamt Halberstadt, Wand- und Flurbilder (Semifresko),
    1999 Justizzentrum Halle, Wandgestaltung (Holz/Lack),
    2005 Helios-Klinik Schkeuditz, skulpturale Elemente (Beton),

    Mitglied der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

  • Ute Lohse, 1941 bis 2022

    Wir trauern um unsere Freundin, Kollegin und Mitstreiterin Ute Lohse. 

    Danke für Die Ernsthaftigkeit, mit welcher Du deine eigene künstlerische Arbeit betrieben hast, und dabei jederzeit für Hilfestellungen aller Art im Umfeld deiner Freunde bereit standest. Danke für Deinen unnachahmlichen erfrischenden Humor, die Jugendlichkeit Deines Denkens, Deine Neugierde auf alles, was auf Besseres hinweisen konnte. Danke, daß Du unserer Akademie 8 Jahre lang ein Quell von Wärme und frohem Beeinandersein gewesen bist.

    Ute Lohse,
    geboren 1941 in Straßburg,
    1958 Mechanikerlehre in Zwönitz und Thalheim,
    von 1961-1964 Arbeit als Mechanikerin im Physikalischen Institut Leipzig,
    1963 Abitur, Abendoberschule,
    1964-1971 Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, Burg Giebichenstein Halle: Fachgebiet Glas, Porzellan, Keramik, Diplom,
    1965 -1966 Unterbrechung des Studiums für Töpferlehre in Bürgel,
    1974 – 1978 Werkstattgemeinschaft mit Gertraud Möhwald,
    seit 1978 eigene Werkstatt, lebt und arbeitet in Halle,
    Realisierung zahlreicher künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum, unter anderem:
    1997 Arbeitsamt Halberstadt, Wand- und Flurbilder (Semifresko),
    1999 Justizzentrum Halle, Wandgestaltung (Holz/Lack),
    2005 Helios-Klinik Schkeuditz, skulpturale Elemente (Beton),

    Mitglied der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

  • Eindrücke vom Herbsttreffen 2022 auf Schloss Kannawurf

    Herbsttreffen Kannawurf V: Thema „Quelle“

    vom 2. bis 4. September 2022

    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube (Zirkular, Mai 2021)

    Das Wetter war das ganze Wochenende über traumhaft schön. Nur am Sonnabend wurde wegen einsetzenden Nieselregens kurzzeitig ein Zelt über der Abendbrottafel aufgebaut aber ziemlich bald auch wieder entfernt.

    Freitag, 2. September

    Anreise und Sammeln noch im kleineren Kreis im Schlosshof
    Abendessen: Wir dürfen uns am Abschiedsbuffett für Jolanda, einer zeitweiligen Mitarbeiterin im Schloss, bedienen.

    Sonnabend, 3. September

    gemeinsames Frühstück im Schlosshof
    Währenddessen erscheinen Sylvia und Christoph mit großen Kanistern, die Christoph mit Mühe und Geduld mit Wasser aus einer Quelle bei ihnen im Südharz gefüllt hat. Das Wasser wird anschließend von den Teilnehmern andächtig geschlürft.

    im Giardino:
    Johanna Bartel: trägt das Gedicht „Sonnengesang“ von Franz von Assisi vor
    Eveline Krug: zitiert zum Thema Quelle aus der Bibel
    Falk Zimmanyi: die Lebenswirklichkeit der Landvermesser vor 300 Jahren in Thüringen, das Wirken Johann Wolfgang von Gothe für praktischen Belange der Vermessung, alte Maßsysteme, Herkunft der Flurnamen als den ältesten Inhalten unserer Karten
    Ludwig D. Morenz: Die Quelle. Landschaftswunder Nil
    Jakob Taube: zeigt eigene Kinderbilder
    Mittagessen im Schlosshof: Kürbissuppe von Thomas Blase

    im Schlosshof:
    Andreas Peschka: „Lesung durch @pymwater aus der noch unveröffentlichten Webseite: https://salzkriechen.de/pymwater/daily-soap/ — „Daily Soap“: eine Auswahl von ihm performativ eingeleitet und begleitet von der Zuhörerschaft puste x fix ausgesandt bunten Seifensphären ~~ umschwärmen aufmerken leicht ganz sacht aushalten stiernerunzlen platz (url nur zeitweise gültig)“

    Abendessen im Schlosshof: u.a. Grünkernauflauf von Thomas Wöhrmann

    Abends:
    Jakob Taube: liest zwei Texte (1) Beschreibung einer Trinkkur an der Marienquelle in Bad Elster und (2) Begegnung an einer Heilquelle im Altai [1]

    Danach im Kornboden:
    Hans-Jürgen Krug: Was wir noch hören können: Schwebungen und Kombinationstöne
    Wieland Krause: Störung und Zerstörung als Quellen für Filmarbeiten, 3 Beispiele: 
       – 35 mm GRÜN (Reanimation von zerstörtem Filmmaterial, Fund) Video DV, color
       – HOLZZZ 2016 (zerstörtes Holzstück) Video HD, schwarz/weiß
       – BLINDER FLECK Sterbende Kamera 1, 2018, Stroboskopeffekt, Animation aus den letzten Bildern einer defekten Kamera, Video HD, schwarz/weiß
    Dietrich Oltmanns: Stellt sein neues noch nicht erschienenes Buch mit Fotos vor
    Gunthard Stephan: zeigt den ersten Teil des Films „Die Wasser der Hügel“ nach Marcel Pagnol

    Sonntag, 4. September

    Frühstück im Schlosshof

    Im kleineren Kreis Fahrt Richtung Bilzingsleben, Mittagessen (Forelle) in der Waldgastätte Cleric, anschließend Spaziergang durch Felder an der Wipper

    Teilnehmer am Herbsttreffen Kannawurf V:

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen und Tylsen
    Christoph Herrmann
    Johanna Bartl, Dessau
    Thomas Blase, Halle und Kannawurf
    Wieland Krause, Halle
    Eveline und Hans-Jürgen Krug, Berlin
    Klaus Ludwig, Kannawurf
    Ludwig Morenz, Berlin
    Dietrich Oltmanns, Zossen
    Andreas Peschka, Lüneburg
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hartmut Schwarm, Kannawurf
    Sylvia Lemma-Herrmann, Südharz
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Ingund und Olaf Wegewitz, Huy-Neinstedt
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
    Falk Zimmanyi, Thüringen
    Wolke, Kannawurf, sowie eine weitere, junge Katze

    [1]     Renate Preuss, Diagnosen: Wege aus einem Irrgarten, Tauchaer Verlag 2016, S. 84f. Erika Taube, Briefe aus der Mongolei, Leipziger Universitätsverlag 2020, S. 94f.

    {gallery}2022/Herbsttreffen{/gallery}

  • Eindrücke vom Herbsttreffen 2022 auf Schloss Kannawurf

    Herbsttreffen Kannawurf V: Thema „Quelle“

    vom 2. bis 4. September 2022

    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube (Zirkular, Mai 2021)

    Das Wetter war das ganze Wochenende über traumhaft schön. Nur am Sonnabend wurde wegen einsetzenden Nieselregens kurzzeitig ein Zelt über der Abendbrottafel aufgebaut aber ziemlich bald auch wieder entfernt.

    Freitag, 2. September

    Anreise und Sammeln noch im kleineren Kreis im Schlosshof
    Abendessen: Wir dürfen uns am Abschiedsbuffett für Jolanda, einer zeitweiligen Mitarbeiterin im Schloss, bedienen.

    Sonnabend, 3. September

    gemeinsames Frühstück im Schlosshof
    Währenddessen erscheinen Sylvia und Christoph mit großen Kanistern, die Christoph mit Mühe und Geduld mit Wasser aus einer Quelle bei ihnen im Südharz gefüllt hat. Das Wasser wird anschließend von den Teilnehmern andächtig geschlürft.

    im Giardino:
    Johanna Bartel: trägt das Gedicht „Sonnengesang“ von Franz von Assisi vor
    Eveline Krug: zitiert zum Thema Quelle aus der Bibel
    Falk Zimmanyi: die Lebenswirklichkeit der Landvermesser vor 300 Jahren in Thüringen, das Wirken Johann Wolfgang von Gothe für praktischen Belange der Vermessung, alte Maßsysteme, Herkunft der Flurnamen als den ältesten Inhalten unserer Karten
    Ludwig D. Morenz: Die Quelle. Landschaftswunder Nil
    Jakob Taube: zeigt eigene Kinderbilder
    Mittagessen im Schlosshof: Kürbissuppe von Thomas Blase

    im Schlosshof:
    Andreas Peschka: „Lesung durch @pymwater aus der noch unveröffentlichten Webseite: https://salzkriechen.de/pymwater/daily-soap/ — „Daily Soap“: eine Auswahl von ihm performativ eingeleitet und begleitet von der Zuhörerschaft puste x fix ausgesandt bunten Seifensphären ~~ umschwärmen aufmerken leicht ganz sacht aushalten stiernerunzlen platz (url nur zeitweise gültig)“

    Abendessen im Schlosshof: u.a. Grünkernauflauf von Thomas Wöhrmann

    Abends:
    Jakob Taube: liest zwei Texte (1) Beschreibung einer Trinkkur an der Marienquelle in Bad Elster und (2) Begegnung an einer Heilquelle im Altai [1]

    Danach im Kornboden:
    Hans-Jürgen Krug: Was wir noch hören können: Schwebungen und Kombinationstöne
    Wieland Krause: Störung und Zerstörung als Quellen für Filmarbeiten, 3 Beispiele: 
       – 35 mm GRÜN (Reanimation von zerstörtem Filmmaterial, Fund) Video DV, color
       – HOLZZZ 2016 (zerstörtes Holzstück) Video HD, schwarz/weiß
       – BLINDER FLECK Sterbende Kamera 1, 2018, Stroboskopeffekt, Animation aus den letzten Bildern einer defekten Kamera, Video HD, schwarz/weiß
    Dietrich Oltmanns: Stellt sein neues noch nicht erschienenes Buch mit Fotos vor
    Gunthard Stephan: zeigt den ersten Teil des Films „Die Wasser der Hügel“ nach Marcel Pagnol

    Sonntag, 4. September

    Frühstück im Schlosshof

    Im kleineren Kreis Fahrt Richtung Bilzingsleben, Mittagessen (Forelle) in der Waldgastätte Cleric, anschließend Spaziergang durch Felder an der Wipper

    Teilnehmer am Herbsttreffen Kannawurf V:

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen und Tylsen
    Christoph Herrmann
    Johanna Bartl, Dessau
    Thomas Blase, Halle und Kannawurf
    Wieland Krause, Halle
    Eveline und Hans-Jürgen Krug, Berlin
    Klaus Ludwig, Kannawurf
    Ludwig Morenz, Berlin
    Dietrich Oltmanns, Zossen
    Andreas Peschka, Lüneburg
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hartmut Schwarm, Kannawurf
    Sylvia Lemma-Herrmann, Südharz
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Ingund und Olaf Wegewitz, Huy-Neinstedt
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
    Falk Zimmanyi, Thüringen
    Wolke, Kannawurf, sowie eine weitere, junge Katze

    [1]     Renate Preuss, Diagnosen: Wege aus einem Irrgarten, Tauchaer Verlag 2016, S. 84f. Erika Taube, Briefe aus der Mongolei, Leipziger Universitätsverlag 2020, S. 94f.

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  • Eindrücke vom Herbsttreffen 2022 auf Schloss Kannawurf

    Herbsttreffen Kannawurf V: Thema „Quelle“

    vom 2. bis 4. September 2022

    eingeladen durch Thorsten Reich und Jakob Taube (Zirkular, Mai 2021)

    Das Wetter war das ganze Wochenende über traumhaft schön. Nur am Sonnabend wurde wegen einsetzenden Nieselregens kurzzeitig ein Zelt über der Abendbrottafel aufgebaut aber ziemlich bald auch wieder entfernt.

    Freitag, 2. September

    Anreise und Sammeln noch im kleineren Kreis im Schlosshof
    Abendessen: Wir dürfen uns am Abschiedsbuffett für Jolanda, einer zeitweiligen Mitarbeiterin im Schloss, bedienen.

    Sonnabend, 3. September

    gemeinsames Frühstück im Schlosshof
    Währenddessen erscheinen Sylvia und Christoph mit großen Kanistern, die Christoph mit Mühe und Geduld mit Wasser aus einer Quelle bei ihnen im Südharz gefüllt hat. Das Wasser wird anschließend von den Teilnehmern andächtig geschlürft.

    im Giardino:
    Johanna Bartel: trägt das Gedicht „Sonnengesang“ von Franz von Assisi vor
    Eveline Krug: zitiert zum Thema Quelle aus der Bibel
    Falk Zimmanyi: die Lebenswirklichkeit der Landvermesser vor 300 Jahren in Thüringen, das Wirken Johann Wolfgang von Gothe für praktischen Belange der Vermessung, alte Maßsysteme, Herkunft der Flurnamen als den ältesten Inhalten unserer Karten
    Ludwig D. Morenz: Die Quelle. Landschaftswunder Nil
    Jakob Taube: zeigt eigene Kinderbilder
    Mittagessen im Schlosshof: Kürbissuppe von Thomas Blase

    im Schlosshof:
    Andreas Peschka: „Lesung durch @pymwater aus der noch unveröffentlichten Webseite: https://salzkriechen.de/pymwater/daily-soap/ — „Daily Soap“: eine Auswahl von ihm performativ eingeleitet und begleitet von der Zuhörerschaft puste x fix ausgesandt bunten Seifensphären ~~ umschwärmen aufmerken leicht ganz sacht aushalten stiernerunzlen platz (url nur zeitweise gültig)“

    Abendessen im Schlosshof: u.a. Grünkernauflauf von Thomas Wöhrmann

    Abends:
    Jakob Taube: liest zwei Texte (1) Beschreibung einer Trinkkur an der Marienquelle in Bad Elster und (2) Begegnung an einer Heilquelle im Altai [1]

    Danach im Kornboden:
    Hans-Jürgen Krug: Was wir noch hören können: Schwebungen und Kombinationstöne
    Wieland Krause: Störung und Zerstörung als Quellen für Filmarbeiten, 3 Beispiele: 
       – 35 mm GRÜN (Reanimation von zerstörtem Filmmaterial, Fund) Video DV, color
       – HOLZZZ 2016 (zerstörtes Holzstück) Video HD, schwarz/weiß
       – BLINDER FLECK Sterbende Kamera 1, 2018, Stroboskopeffekt, Animation aus den letzten Bildern einer defekten Kamera, Video HD, schwarz/weiß
    Dietrich Oltmanns: Stellt sein neues noch nicht erschienenes Buch mit Fotos vor
    Gunthard Stephan: zeigt den ersten Teil des Films „Die Wasser der Hügel“ nach Marcel Pagnol

    Sonntag, 4. September

    Frühstück im Schlosshof

    Im kleineren Kreis Fahrt Richtung Bilzingsleben, Mittagessen (Forelle) in der Waldgastätte Cleric, anschließend Spaziergang durch Felder an der Wipper

    Teilnehmer am Herbsttreffen Kannawurf V:

    Heinz Barth, Kannawurf
    Achim Bartl, Böhlen und Tylsen
    Christoph Herrmann
    Johanna Bartl, Dessau
    Thomas Blase, Halle und Kannawurf
    Wieland Krause, Halle
    Eveline und Hans-Jürgen Krug, Berlin
    Klaus Ludwig, Kannawurf
    Ludwig Morenz, Berlin
    Dietrich Oltmanns, Zossen
    Andreas Peschka, Lüneburg
    Susanne Reimnitz, Braunschweig
    Hartmut Schwarm, Kannawurf
    Sylvia Lemma-Herrmann, Südharz
    Jakob Taube, Markkleeberg
    Ingund und Olaf Wegewitz, Huy-Neinstedt
    Thomas Wöhrmann, Braunschweig
    Falk Zimmanyi, Thüringen
    Wolke, Kannawurf, sowie eine weitere, junge Katze

    [1]     Renate Preuss, Diagnosen: Wege aus einem Irrgarten, Tauchaer Verlag 2016, S. 84f. Erika Taube, Briefe aus der Mongolei, Leipziger Universitätsverlag 2020, S. 94f.

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  • Eindrücke von der Eröffnung „participant obeserver“ mit Leni Sinclair in Zürich

     Am 15. Sept. 2022 wurde in der Photobastei Zürich die Ausstellung „participant observer – Leni Sinclair“ der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt eröffnet.

     

    Die Künstlerin war eigens für diese Eröffnung aus Detroit angereist und freute sich über die große Beachtung, die hier ihrem Werk entgegengebracht wurde. Hier zeigen wir einige Eindrücke vom Eröffnungsabend in Zürich:

    {gallery}2022/Zuerich{/gallery}

    So feiert man Leni Sinclair in Zürich: 

    {mp4}Zuerich_Sept_22{/mp4}
    The Bucks, Zürich 2022

    https://www.srf.ch/audio/kontext/zeitgeschichte-fotografiert-das-verrueckte-leben-der-leni-sinclair?id=12262267

  • Eindrücke von der Eröffnung „participant obeserver“ mit Leni Sinclair in Zürich

     Am 15. Sept. 2022 wurde in der Photobastei Zürich die Ausstellung „participant observer – Leni Sinclair“ der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt eröffnet.

     

    Die Künstlerin war eigens für diese Eröffnung aus Detroit angereist und freute sich über die große Beachtung, die hier ihrem Werk entgegengebracht wurde. Hier zeigen wir einige Eindrücke vom Eröffnungsabend in Zürich:

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    So feiert man Leni Sinclair in Zürich: 

    {mp4}Zuerich_Sept_22{/mp4}
    The Bucks, Zürich 2022

    https://www.srf.ch/audio/kontext/zeitgeschichte-fotografiert-das-verrueckte-leben-der-leni-sinclair?id=12262267

  • Eindrücke von der Eröffnung „participant obeserver“ mit Leni Sinclair in Zürich

     Am 15. Sept. 2022 wurde in der Photobastei Zürich die Ausstellung „participant observer – Leni Sinclair“ der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt eröffnet.

     

    Die Künstlerin war eigens für diese Eröffnung aus Detroit angereist und freute sich über die große Beachtung, die hier ihrem Werk entgegengebracht wurde. Hier zeigen wir einige Eindrücke vom Eröffnungsabend in Zürich:

    {gallery}2022/Zuerich{/gallery}

    So feiert man Leni Sinclair in Zürich: 

    {mp4}Zuerich_Sept_22{/mp4}
    The Bucks, Zürich 2022

    https://www.srf.ch/audio/kontext/zeitgeschichte-fotografiert-das-verrueckte-leben-der-leni-sinclair?id=12262267