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  • Soirée 12: U/DYS-TOPIE – Wolf Guenter Thiel und Christoph Liedtke

    Do, 3. April 2025, 19 Uhr   

    BLECH. Raum für Kunst Halle

    Welche Horizonte eröffnet die Kunst in Zeiten realistischer Dystopien? Werke, Projekte, Antworten, Fragen aus diskursiver & poetischer Praxis 

     
    Ein Abend mit den beiden neuen Mitgliedern der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

    Wolf Guenter Thiel  
    Kulturwissenschaftler, Galerist & Herausgeber des
    „FAIR – Magazin für Kunst und Architektur“

    und

    Christoph Liedtke
    Künstler, Autor, Musiker, Netzwerkakteur

    vorgestellt von Dr. Joachim Penzel und Lado Khartishvili

     

    Mit einem Beitrag von 

    Sergej Gladkich
    Übersetzer, Schauspieler, Hörspiel- & Synchronsprecher 
     
     
    BLECH. Raum für Kunst Halle
    Am Steintor 19 | 06112 Halle (Saale)
     
    EINTRITT FREI
     
  • Soirée 12: U/DYS-TOPIE – Wolf Guenter Thiel und Christoph Liedtke

    Do, 3. April 2025, 19 Uhr   

    BLECH. Raum für Kunst Halle

    Welche Horizonte eröffnet die Kunst in Zeiten realistischer Dystopien? Werke, Projekte, Antworten, Fragen aus diskursiver & poetischer Praxis 

     
    Ein Abend mit den beiden neuen Mitgliedern der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt

    Wolf Guenter Thiel  
    Kulturwissenschaftler, Galerist & Herausgeber des
    „FAIR – Magazin für Kunst und Architektur“

    und

    Christoph Liedtke
    Künstler, Autor, Musiker, Netzwerkakteur

    vorgestellt von Dr. Joachim Penzel und Lado Khartishvili

     

    Mit einem Beitrag von 

    Sergej Gladkich
    Übersetzer, Schauspieler, Hörspiel- & Synchronsprecher 
     
     
    BLECH. Raum für Kunst Halle
    Am Steintor 19 | 06112 Halle (Saale)
     
    EINTRITT FREI
     
  • IDEAL KUNSTRAUM: Erinnerung als höchste Form des Vergessens // Akt III

    AUSSTELLUNG

    Eröffnung: 16. März 2025, 16 Uhr

    Kunstraum IDEAL, Leipzig

    Akt III – Ausstellung von Ute Richter mit einer Performance von Angelika Waniek und künstlerischen Beiträgen von Max Baitinger, Mandy Gehrt, Juliane Jaschnow, Susanne Keichel und Ipke Starke und dem Slacknetz e.V.

    Der dritte Akt von „Erinnerung als höchste Form des Vergessens“ befragt im Ausstellungsraum IDEAL und im anschließenden Stadtraum Träger von Erinnerung und Zeug*innenschaft und nach der Resonanz von Erinnerungsorten, Objekten, Denkmälern und Ritualen in der Gegenwart. Wie erschließt man die Aktualität des zu Erinnernden und macht dessen heutige Kontinuitäten lesbar? Wie ist der Erinnerungsträger selbst in der Gegenwart in seinen politischen, sozialen und zeitlichen Kontexten eingebettet? Der dritte Akt verbindet über verschiedene Orte hinweg mehrere künstlerische Arbeiten und umfasst eine Ausstellung in den Räumen des IDEAL sowie Interventionen und Veranstaltungen im Stadtraum.

    Das überdimensional große Banner von Ute Richter entzieht sich im Ausstellungsraum einer einfachen Lesbarkeit: „Antifaschismus taugt nicht als Denkmal“. Der Slogan thematisiert in seiner Ambivalenz Widersprüche von Erinnerungspolitik. Visuell zitiert das Banner die offiziellen politischen Losungen der DDR im öffentlichen Raum, die auf überdimensionierten großen Transparenten einen politisch sanktionierten Antifaschismus propagierten. Ein Video von Juliane Jaschnow mit Klangbearbeitung von Ipke Starke zeigt die Aktivierung des Banners im Januar 2025 über dem Kanal am Stelzenhaus.

     
    In ihren Performances thematisiert die Künstlerin Angelika Waniek das allmähliche Verstummen der Zeitzeug*innen, die über die Verbrechen der NS-Zeit berichten können. Wer trägt nun die Erinnerung? Wer kann sich mit der Vergangenheit identifizieren, wenn biographische Verbindungen abbrechen oder nicht vorhanden sind? Wanieks Ansatz schafft Situationen, in denen Körper sich mit historischen Ereignissen und Materialien auf eine Weise auseinandersetzen können, die das Geschehene anerkennt und verarbeitet.
     
    Im öffentlichen Raum wird die Ausstellung erweitert mit einer Plakatarbeit von Max Baitinger, der in einem Comic einige Sekunden im Leben Victor Klemperers, dem Autor der Sprachanalyse des Dritten Reichs „LTI”, dekonstruiert. Fotografien von Susanne Keichel dokumentieren die Gedenkfeiern für die am 01.07.2009 aus islam- und ausländerfeindlichen Motiven im Dresdner Gerichtssaal ermordete Ägypterin Marwa Ali El-Sherbini.
     
    Im Gespräch berichtet Künstlerin Mandy Gehrt von ihrer künstlerischen Recherche zu den Biografien von Überlebenden aus der KZ-Außenstelle Paunsdorf und ihren künstlerischen Zugriff anhand von Objekten aus der alten Heimat der Opfer.
     
    Die Ausstellung ist zu sehen vom 16.03. – 30. 04. 2025.
    Öffnungszeiten: Mittwoch 16-19 Uhr + Sonntag 15-19 Uhr
    Kunstraum IDEAL
    Schulze-Delitzsch-Straße 27
    04315 Leipzig
    Begleitet wird die Ausstellung mit einer Führung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit zum Industriedenkmal Stelzenhaus, einem Erinnerungsort zur dortigen Zwangsarbeit während der NS-Zeit.
    Programm & Termine:

    16.03.
    16 Uhr: Ausstellungseröffnung im IDEAL

    16:30 Uhr: Performance von Angelika Waniek
    05.04.
    14 Uhr: Stadtteilführung Stelzenhaus durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit

    24.04.
    17 Uhr: Performance von Angelika Waniek in Kooperation mit der Ausstellung „Partizan★ke Art“ in der HGB Leipzig
    26.04.
    18 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Mandy Gehrt im Pögehaus
    30.04.
    19 Uhr: Gespräch mit den Kurator*innen und den Beteiligten Künstler*innen im IDEAL
     
    Mit freundlicher Unterstützung von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Kulturamt der Stadt Leipzig, der Stiftung Kunstfonds und Sehnsucht nach Freiheit. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
     
  • IDEAL KUNSTRAUM: Erinnerung als höchste Form des Vergessens // Akt III

    AUSSTELLUNG

    Eröffnung: 16. März 2025, 16 Uhr

    Kunstraum IDEAL, Leipzig

    Akt III – Ausstellung von Ute Richter mit einer Performance von Angelika Waniek und künstlerischen Beiträgen von Max Baitinger, Mandy Gehrt, Juliane Jaschnow, Susanne Keichel und Ipke Starke und dem Slacknetz e.V.

    Der dritte Akt von „Erinnerung als höchste Form des Vergessens“ befragt im Ausstellungsraum IDEAL und im anschließenden Stadtraum Träger von Erinnerung und Zeug*innenschaft und nach der Resonanz von Erinnerungsorten, Objekten, Denkmälern und Ritualen in der Gegenwart. Wie erschließt man die Aktualität des zu Erinnernden und macht dessen heutige Kontinuitäten lesbar? Wie ist der Erinnerungsträger selbst in der Gegenwart in seinen politischen, sozialen und zeitlichen Kontexten eingebettet? Der dritte Akt verbindet über verschiedene Orte hinweg mehrere künstlerische Arbeiten und umfasst eine Ausstellung in den Räumen des IDEAL sowie Interventionen und Veranstaltungen im Stadtraum.

    Das überdimensional große Banner von Ute Richter entzieht sich im Ausstellungsraum einer einfachen Lesbarkeit: „Antifaschismus taugt nicht als Denkmal“. Der Slogan thematisiert in seiner Ambivalenz Widersprüche von Erinnerungspolitik. Visuell zitiert das Banner die offiziellen politischen Losungen der DDR im öffentlichen Raum, die auf überdimensionierten großen Transparenten einen politisch sanktionierten Antifaschismus propagierten. Ein Video von Juliane Jaschnow mit Klangbearbeitung von Ipke Starke zeigt die Aktivierung des Banners im Januar 2025 über dem Kanal am Stelzenhaus.

     
    In ihren Performances thematisiert die Künstlerin Angelika Waniek das allmähliche Verstummen der Zeitzeug*innen, die über die Verbrechen der NS-Zeit berichten können. Wer trägt nun die Erinnerung? Wer kann sich mit der Vergangenheit identifizieren, wenn biographische Verbindungen abbrechen oder nicht vorhanden sind? Wanieks Ansatz schafft Situationen, in denen Körper sich mit historischen Ereignissen und Materialien auf eine Weise auseinandersetzen können, die das Geschehene anerkennt und verarbeitet.
     
    Im öffentlichen Raum wird die Ausstellung erweitert mit einer Plakatarbeit von Max Baitinger, der in einem Comic einige Sekunden im Leben Victor Klemperers, dem Autor der Sprachanalyse des Dritten Reichs „LTI”, dekonstruiert. Fotografien von Susanne Keichel dokumentieren die Gedenkfeiern für die am 01.07.2009 aus islam- und ausländerfeindlichen Motiven im Dresdner Gerichtssaal ermordete Ägypterin Marwa Ali El-Sherbini.
     
    Im Gespräch berichtet Künstlerin Mandy Gehrt von ihrer künstlerischen Recherche zu den Biografien von Überlebenden aus der KZ-Außenstelle Paunsdorf und ihren künstlerischen Zugriff anhand von Objekten aus der alten Heimat der Opfer.
     
    Die Ausstellung ist zu sehen vom 16.03. – 30. 04. 2025.
    Öffnungszeiten: Mittwoch 16-19 Uhr + Sonntag 15-19 Uhr
    Kunstraum IDEAL
    Schulze-Delitzsch-Straße 27
    04315 Leipzig
    Begleitet wird die Ausstellung mit einer Führung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit zum Industriedenkmal Stelzenhaus, einem Erinnerungsort zur dortigen Zwangsarbeit während der NS-Zeit.
    Programm & Termine:

    16.03.
    16 Uhr: Ausstellungseröffnung im IDEAL

    16:30 Uhr: Performance von Angelika Waniek
    05.04.
    14 Uhr: Stadtteilführung Stelzenhaus durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit

    24.04.
    17 Uhr: Performance von Angelika Waniek in Kooperation mit der Ausstellung „Partizan★ke Art“ in der HGB Leipzig
    26.04.
    18 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Mandy Gehrt im Pögehaus
    30.04.
    19 Uhr: Gespräch mit den Kurator*innen und den Beteiligten Künstler*innen im IDEAL
     
    Mit freundlicher Unterstützung von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Kulturamt der Stadt Leipzig, der Stiftung Kunstfonds und Sehnsucht nach Freiheit. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
     
  • IDEAL KUNSTRAUM: Erinnerung als höchste Form des Vergessens // Akt III

    AUSSTELLUNG

    Eröffnung: 16. März 2025, 16 Uhr

    Kunstraum IDEAL, Leipzig

    Akt III – Ausstellung von Ute Richter mit einer Performance von Angelika Waniek und künstlerischen Beiträgen von Max Baitinger, Mandy Gehrt, Juliane Jaschnow, Susanne Keichel und Ipke Starke und dem Slacknetz e.V.

    Der dritte Akt von „Erinnerung als höchste Form des Vergessens“ befragt im Ausstellungsraum IDEAL und im anschließenden Stadtraum Träger von Erinnerung und Zeug*innenschaft und nach der Resonanz von Erinnerungsorten, Objekten, Denkmälern und Ritualen in der Gegenwart. Wie erschließt man die Aktualität des zu Erinnernden und macht dessen heutige Kontinuitäten lesbar? Wie ist der Erinnerungsträger selbst in der Gegenwart in seinen politischen, sozialen und zeitlichen Kontexten eingebettet? Der dritte Akt verbindet über verschiedene Orte hinweg mehrere künstlerische Arbeiten und umfasst eine Ausstellung in den Räumen des IDEAL sowie Interventionen und Veranstaltungen im Stadtraum.

    Das überdimensional große Banner von Ute Richter entzieht sich im Ausstellungsraum einer einfachen Lesbarkeit: „Antifaschismus taugt nicht als Denkmal“. Der Slogan thematisiert in seiner Ambivalenz Widersprüche von Erinnerungspolitik. Visuell zitiert das Banner die offiziellen politischen Losungen der DDR im öffentlichen Raum, die auf überdimensionierten großen Transparenten einen politisch sanktionierten Antifaschismus propagierten. Ein Video von Juliane Jaschnow mit Klangbearbeitung von Ipke Starke zeigt die Aktivierung des Banners im Januar 2025 über dem Kanal am Stelzenhaus.

     
    In ihren Performances thematisiert die Künstlerin Angelika Waniek das allmähliche Verstummen der Zeitzeug*innen, die über die Verbrechen der NS-Zeit berichten können. Wer trägt nun die Erinnerung? Wer kann sich mit der Vergangenheit identifizieren, wenn biographische Verbindungen abbrechen oder nicht vorhanden sind? Wanieks Ansatz schafft Situationen, in denen Körper sich mit historischen Ereignissen und Materialien auf eine Weise auseinandersetzen können, die das Geschehene anerkennt und verarbeitet.
     
    Im öffentlichen Raum wird die Ausstellung erweitert mit einer Plakatarbeit von Max Baitinger, der in einem Comic einige Sekunden im Leben Victor Klemperers, dem Autor der Sprachanalyse des Dritten Reichs „LTI”, dekonstruiert. Fotografien von Susanne Keichel dokumentieren die Gedenkfeiern für die am 01.07.2009 aus islam- und ausländerfeindlichen Motiven im Dresdner Gerichtssaal ermordete Ägypterin Marwa Ali El-Sherbini.
     
    Im Gespräch berichtet Künstlerin Mandy Gehrt von ihrer künstlerischen Recherche zu den Biografien von Überlebenden aus der KZ-Außenstelle Paunsdorf und ihren künstlerischen Zugriff anhand von Objekten aus der alten Heimat der Opfer.
     
    Die Ausstellung ist zu sehen vom 16.03. – 30. 04. 2025.
    Öffnungszeiten: Mittwoch 16-19 Uhr + Sonntag 15-19 Uhr
    Kunstraum IDEAL
    Schulze-Delitzsch-Straße 27
    04315 Leipzig
    Begleitet wird die Ausstellung mit einer Führung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit zum Industriedenkmal Stelzenhaus, einem Erinnerungsort zur dortigen Zwangsarbeit während der NS-Zeit.
    Programm & Termine:

    16.03.
    16 Uhr: Ausstellungseröffnung im IDEAL

    16:30 Uhr: Performance von Angelika Waniek
    05.04.
    14 Uhr: Stadtteilführung Stelzenhaus durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit

    24.04.
    17 Uhr: Performance von Angelika Waniek in Kooperation mit der Ausstellung „Partizan★ke Art“ in der HGB Leipzig
    26.04.
    18 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Mandy Gehrt im Pögehaus
    30.04.
    19 Uhr: Gespräch mit den Kurator*innen und den Beteiligten Künstler*innen im IDEAL
     
    Mit freundlicher Unterstützung von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Kulturamt der Stadt Leipzig, der Stiftung Kunstfonds und Sehnsucht nach Freiheit. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
     
  • Opération Béton: Karl-Heinz Adler, Erasmus Schröter, Carsten Nicolai und Marta Dyachenko im KMd

    VERNISSAGE

    Samstag, 8. März 2025, 17 Uhr

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN

    Der ambivalente Baustoff Beton, der das kreative Werden ebenso wie das gesamte Spektrum zwischen Zerstörung, Wiederaufbau und Umweltkatastrophe in sich trägt, hat Kunstschaffende schon lange bewegt und herausgefordert. Opération Béton nennt der französische Experimentalfilmer Jean-Luc Godard seinen ersten Film, der 1954 erschien. Die enorme Vielgestaltigkeit und Einsetzbarkeit des Baustoffes aus Zement, Gestein und Wasser erlaubt unendliche Möglichkeiten der Anwendung in Architektur und Kunst.

    In Zeiten der Klimakrise steht das moderne Baumaterial, dessen Bandbreite in der Verwendung grenzenlos scheint, jedoch immer auch mit den von Menschen gemachten Katastrophen dieser Welt in Verbindung.

    Während die Formsteinsysteme Karl-Heinz Adlers für die Neuinterpretation des Werkstoffes in einer Zeit des Wiederaufbaues stehen, wird im Video „Betonschiff ohne Namen“ von Carsten Nicolai die Widersprüchlichkeit zwischen Vergehen und Bewahren zum allgegenwärtigen Thema einer musikalisch wie visuellen Intervention.

    Für seine Fotografien inszenierte Erasmus Schröter die aus Millionen von Tonnen Beton erbauten Bunker des 1942 von der deutschen Besatzung in Auftrag gegebenen „Atlantikwalls“ in farbigem Licht und schafft so eine Atmosphäre zwischen vergangenem Größenwahn, Bedrohung und Lächerlichkeit. Diese verstärkt sich in der Gegenwart angesichts moderner Luft-Boden-Raketen, tragbarer Panzerabwehrwaffen und perfider gewordenen militärischen Auseinandersetzungen. Bewahrung und Zerstörung aber auch die großartigen Möglichkeiten aus Vergangenem Neues zu schaffen sind für die Künstlerin Marta Dyachenko und ihre Skulpturen aus gegossenem Beton in den letzten Jahren zum Schwerpunkt geworden. Das komplexe Verhältnis zwischen Natur und Mensch und dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf das, was ist und sein wird, spiegelt sich beispielhaft in den Kunstwerken, die sich mit dem von Chancen und Katastrophen gleichermaßen geprägten Werkstoff Beton verbinden.


    Karl-Heinz Adler
    (1927 Remtengrün/Vogtland – 2018 Dresden) war Maler, Grafiker und Konzeptkünstler und gilt heute als einer der herausragendsten Vertreter der konkreten Kunst in Deutschland. Seine Papiercollagen, Objektschichtungen, Zeichnungen und Modelle zu den Formsteinsystemen, die er aus Beton fertigen ließ, sind in dieser Ausstellung zu sehen.

    Erasmus Schröter (1956 Leipzig – 2021 Leipzig) war ein zunächst in Leipzig, ab 1985 in Hamburg und ab Mitte der 1990er Jahre wieder in Leipzig arbeitender Fotograf, dessen Motive von surreal anmutender DDR-Alltagsbilderwelt bis zu konzeptionellen Serien voller Hintersinn und Ironie reichen.

    Carsten Nicolai (*1965 Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, lebt in Berlin) ist ein deutscher Medienkünstler und Musiker (Pseudonym Alva Noto), der als Grenzgänger an der Schnittstelle von bildender Kunst, Wissenschaft und Musik arbeitet. Seine oft großformatigen audiovisuellen Installationen zielen darauf ab, unsichtbare Phänomene wie Ton- und Lichtfrequenzen erfahrbar zu machen.

    Marta Dyachenko (*1990 in Kiew, lebt in Berlin) studierte Architektur, Bildende Kunst und Bildhauerei in Berlin. Ihre Installationen aus modellhaften Skulpturen in Beton werfen Fragen nach dem Verhältnis von Natur und Mensch sowie auch dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf die Landschaft auf.

    Die Ausstellung wird gefördert von den Freunden und Förderern des Kunstmuseums Magdeburg e.V.

    Zu sehen ist sie vom
    09. 03. – 15. 06. 2025

    im

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN
    Regierungsstr. 4-6
    39104 Magdeburg

     

    In der Dauerausstellung im Erdgeschoss und im Dach zu sehen sind u.a. Werke
    von Wieland Krause, Hans-Wulf Kunze und Olaf Wegewitz

  • Opération Béton: Karl-Heinz Adler, Erasmus Schröter, Carsten Nicolai und Marta Dyachenko im KMd

    VERNISSAGE

    Samstag, 8. März 2025, 17 Uhr

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN

    Der ambivalente Baustoff Beton, der das kreative Werden ebenso wie das gesamte Spektrum zwischen Zerstörung, Wiederaufbau und Umweltkatastrophe in sich trägt, hat Kunstschaffende schon lange bewegt und herausgefordert. Opération Béton nennt der französische Experimentalfilmer Jean-Luc Godard seinen ersten Film, der 1954 erschien. Die enorme Vielgestaltigkeit und Einsetzbarkeit des Baustoffes aus Zement, Gestein und Wasser erlaubt unendliche Möglichkeiten der Anwendung in Architektur und Kunst.

    In Zeiten der Klimakrise steht das moderne Baumaterial, dessen Bandbreite in der Verwendung grenzenlos scheint, jedoch immer auch mit den von Menschen gemachten Katastrophen dieser Welt in Verbindung.

    Während die Formsteinsysteme Karl-Heinz Adlers für die Neuinterpretation des Werkstoffes in einer Zeit des Wiederaufbaues stehen, wird im Video „Betonschiff ohne Namen“ von Carsten Nicolai die Widersprüchlichkeit zwischen Vergehen und Bewahren zum allgegenwärtigen Thema einer musikalisch wie visuellen Intervention.

    Für seine Fotografien inszenierte Erasmus Schröter die aus Millionen von Tonnen Beton erbauten Bunker des 1942 von der deutschen Besatzung in Auftrag gegebenen „Atlantikwalls“ in farbigem Licht und schafft so eine Atmosphäre zwischen vergangenem Größenwahn, Bedrohung und Lächerlichkeit. Diese verstärkt sich in der Gegenwart angesichts moderner Luft-Boden-Raketen, tragbarer Panzerabwehrwaffen und perfider gewordenen militärischen Auseinandersetzungen. Bewahrung und Zerstörung aber auch die großartigen Möglichkeiten aus Vergangenem Neues zu schaffen sind für die Künstlerin Marta Dyachenko und ihre Skulpturen aus gegossenem Beton in den letzten Jahren zum Schwerpunkt geworden. Das komplexe Verhältnis zwischen Natur und Mensch und dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf das, was ist und sein wird, spiegelt sich beispielhaft in den Kunstwerken, die sich mit dem von Chancen und Katastrophen gleichermaßen geprägten Werkstoff Beton verbinden.


    Karl-Heinz Adler
    (1927 Remtengrün/Vogtland – 2018 Dresden) war Maler, Grafiker und Konzeptkünstler und gilt heute als einer der herausragendsten Vertreter der konkreten Kunst in Deutschland. Seine Papiercollagen, Objektschichtungen, Zeichnungen und Modelle zu den Formsteinsystemen, die er aus Beton fertigen ließ, sind in dieser Ausstellung zu sehen.

    Erasmus Schröter (1956 Leipzig – 2021 Leipzig) war ein zunächst in Leipzig, ab 1985 in Hamburg und ab Mitte der 1990er Jahre wieder in Leipzig arbeitender Fotograf, dessen Motive von surreal anmutender DDR-Alltagsbilderwelt bis zu konzeptionellen Serien voller Hintersinn und Ironie reichen.

    Carsten Nicolai (*1965 Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, lebt in Berlin) ist ein deutscher Medienkünstler und Musiker (Pseudonym Alva Noto), der als Grenzgänger an der Schnittstelle von bildender Kunst, Wissenschaft und Musik arbeitet. Seine oft großformatigen audiovisuellen Installationen zielen darauf ab, unsichtbare Phänomene wie Ton- und Lichtfrequenzen erfahrbar zu machen.

    Marta Dyachenko (*1990 in Kiew, lebt in Berlin) studierte Architektur, Bildende Kunst und Bildhauerei in Berlin. Ihre Installationen aus modellhaften Skulpturen in Beton werfen Fragen nach dem Verhältnis von Natur und Mensch sowie auch dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf die Landschaft auf.

    Die Ausstellung wird gefördert von den Freunden und Förderern des Kunstmuseums Magdeburg e.V.

    Zu sehen ist sie vom
    09. 03. – 15. 06. 2025

    im

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN
    Regierungsstr. 4-6
    39104 Magdeburg

     

    In der Dauerausstellung im Erdgeschoss und im Dach zu sehen sind u.a. Werke
    von Wieland Krause, Hans-Wulf Kunze und Olaf Wegewitz

  • Opération Béton: Karl-Heinz Adler, Erasmus Schröter, Carsten Nicolai und Marta Dyachenko im KMd

    VERNISSAGE

    Samstag, 8. März 2025, 17 Uhr

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN

    Der ambivalente Baustoff Beton, der das kreative Werden ebenso wie das gesamte Spektrum zwischen Zerstörung, Wiederaufbau und Umweltkatastrophe in sich trägt, hat Kunstschaffende schon lange bewegt und herausgefordert. Opération Béton nennt der französische Experimentalfilmer Jean-Luc Godard seinen ersten Film, der 1954 erschien. Die enorme Vielgestaltigkeit und Einsetzbarkeit des Baustoffes aus Zement, Gestein und Wasser erlaubt unendliche Möglichkeiten der Anwendung in Architektur und Kunst.

    In Zeiten der Klimakrise steht das moderne Baumaterial, dessen Bandbreite in der Verwendung grenzenlos scheint, jedoch immer auch mit den von Menschen gemachten Katastrophen dieser Welt in Verbindung.

    Während die Formsteinsysteme Karl-Heinz Adlers für die Neuinterpretation des Werkstoffes in einer Zeit des Wiederaufbaues stehen, wird im Video „Betonschiff ohne Namen“ von Carsten Nicolai die Widersprüchlichkeit zwischen Vergehen und Bewahren zum allgegenwärtigen Thema einer musikalisch wie visuellen Intervention.

    Für seine Fotografien inszenierte Erasmus Schröter die aus Millionen von Tonnen Beton erbauten Bunker des 1942 von der deutschen Besatzung in Auftrag gegebenen „Atlantikwalls“ in farbigem Licht und schafft so eine Atmosphäre zwischen vergangenem Größenwahn, Bedrohung und Lächerlichkeit. Diese verstärkt sich in der Gegenwart angesichts moderner Luft-Boden-Raketen, tragbarer Panzerabwehrwaffen und perfider gewordenen militärischen Auseinandersetzungen. Bewahrung und Zerstörung aber auch die großartigen Möglichkeiten aus Vergangenem Neues zu schaffen sind für die Künstlerin Marta Dyachenko und ihre Skulpturen aus gegossenem Beton in den letzten Jahren zum Schwerpunkt geworden. Das komplexe Verhältnis zwischen Natur und Mensch und dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf das, was ist und sein wird, spiegelt sich beispielhaft in den Kunstwerken, die sich mit dem von Chancen und Katastrophen gleichermaßen geprägten Werkstoff Beton verbinden.


    Karl-Heinz Adler
    (1927 Remtengrün/Vogtland – 2018 Dresden) war Maler, Grafiker und Konzeptkünstler und gilt heute als einer der herausragendsten Vertreter der konkreten Kunst in Deutschland. Seine Papiercollagen, Objektschichtungen, Zeichnungen und Modelle zu den Formsteinsystemen, die er aus Beton fertigen ließ, sind in dieser Ausstellung zu sehen.

    Erasmus Schröter (1956 Leipzig – 2021 Leipzig) war ein zunächst in Leipzig, ab 1985 in Hamburg und ab Mitte der 1990er Jahre wieder in Leipzig arbeitender Fotograf, dessen Motive von surreal anmutender DDR-Alltagsbilderwelt bis zu konzeptionellen Serien voller Hintersinn und Ironie reichen.

    Carsten Nicolai (*1965 Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, lebt in Berlin) ist ein deutscher Medienkünstler und Musiker (Pseudonym Alva Noto), der als Grenzgänger an der Schnittstelle von bildender Kunst, Wissenschaft und Musik arbeitet. Seine oft großformatigen audiovisuellen Installationen zielen darauf ab, unsichtbare Phänomene wie Ton- und Lichtfrequenzen erfahrbar zu machen.

    Marta Dyachenko (*1990 in Kiew, lebt in Berlin) studierte Architektur, Bildende Kunst und Bildhauerei in Berlin. Ihre Installationen aus modellhaften Skulpturen in Beton werfen Fragen nach dem Verhältnis von Natur und Mensch sowie auch dem gesellschaftlich konstruierten Blick auf die Landschaft auf.

    Die Ausstellung wird gefördert von den Freunden und Förderern des Kunstmuseums Magdeburg e.V.

    Zu sehen ist sie vom
    09. 03. – 15. 06. 2025

    im

    KUNSTMUSEUM MAGDEBURG
    KLOSTER UNSER LIEBEN FRAUEN
    Regierungsstr. 4-6
    39104 Magdeburg

     

    In der Dauerausstellung im Erdgeschoss und im Dach zu sehen sind u.a. Werke
    von Wieland Krause, Hans-Wulf Kunze und Olaf Wegewitz

  • Chris Jarrett // Konzerttour „Tales of our times“

    1. Februar 2025
    19 Uhr

    Forum Gestaltung
    Magdeburg

    Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Pianoestablishment bezeichnet. 

    Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.

    „Wer mit einer solchen Energie, mit pianistischem Furor, aber auch mit einer solchen Brillanz und Subtilität des Anschlags die Tasten zu drücken vermag, sich dabei das sperrige Instrument geradezu einverleibt … [weckt] die Assoziation eines mythischen Kentaur – halb Klavier, halb Mensch … phantasievoll, originell, energiegeladen und technisch perfekt.“
    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Weitere Konzerttermine:

    24. Januar 2025
    Gutshaus Dummerstorf bei Rostock
     
    25. Januar 2025
    Herrenhaus Libnow (Nähe Anklam)
     
    28. Januar 2025
    Palais Lichtenau, Potsdam
     
    30. Januar 2025
    Uferhallen, Berlin
     
     
  • Chris Jarrett // Konzerttour „Tales of our times“

    1. Februar 2025
    19 Uhr

    Forum Gestaltung
    Magdeburg

    Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Pianoestablishment bezeichnet. 

    Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.

    „Wer mit einer solchen Energie, mit pianistischem Furor, aber auch mit einer solchen Brillanz und Subtilität des Anschlags die Tasten zu drücken vermag, sich dabei das sperrige Instrument geradezu einverleibt … [weckt] die Assoziation eines mythischen Kentaur – halb Klavier, halb Mensch … phantasievoll, originell, energiegeladen und technisch perfekt.“
    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Weitere Konzerttermine:

    24. Januar 2025
    Gutshaus Dummerstorf bei Rostock
     
    25. Januar 2025
    Herrenhaus Libnow (Nähe Anklam)
     
    28. Januar 2025
    Palais Lichtenau, Potsdam
     
    30. Januar 2025
    Uferhallen, Berlin